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Do, 14:42 Uhr
26.05.2016
Bilanz nach drei Monaten

Tolles Team, tolles Umfeld

Seit drei Monaten ist Privatdozent Dr. med. Johann Hinnerk Gebhardt der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Nordhäuser Südharz Klinikum. Der Versuch einer ersten Bilanz in der nnz...

Der Chefarzt (Bildmitte) und sein Team (Foto: SHK) Der Chefarzt (Bildmitte) und sein Team (Foto: SHK)
“Informationen und Eindrücke, die ich während der ersten Gespräche und vor der Aufnahme meiner Tätigkeit hatte, haben sich zu meiner Freude in der Praxis bestätigt. Ich habe eine erfahrene Mannschaft an Fachärzten und Pflegepersonal mehrerer Fachdisziplinen vorgefundenen, wie es heute nicht mehr an allen Kliniken zu finden ist”, schätzt der Mediziner ein.

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Vor allem den hohen Standard der medizinisch-fachlichen Aus- und Weiterbildung hebt der Chefarzt hervor. Er sieht dies als Wesentlich dafür an, dass in unter anderem in Diagnostik, bei den täglichen Visiten und der operativen Betreuung der Patienten ein Level erreicht wurde, das seinesgleichen sucht.

Positiv wirkt sich insbesondere die Größe des Südharz-Klinikums aus. So hatten wir bei einer mehrstündigen Leber- und Darmoperation die hierfür erforderliche medizinisch-technischem Ausstattung und das pflegerische und ärztliche Personal mehrerer Fachabteilungen komplett vor Ort.

Neben dem Chefarzt selbst arbeiten in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie nun mittlerweile insgesamt sechs ausgewiesene Facharztkollegen/innen, die sich in den zurückliegenden Jahren verschiedenen Fachgebieten zugewandt haben. Dabei ist insbesondere die Expertise in der Behandlung von bösartigen Erkrankungen des Magen und Dickdarmes hervorzuheben. Weiter haben sich Oberarzt Dipl. med. Dirk Lehmann für Schilddrüsenerkrankungen und Oberärztin Katharina Reinhardt für das Gebiet der Coloproktologie, den Erkrankungen des Enddarms, spezialisiert.

Die Vorteile der Größe des Klinikums und dessen Verankerung in der Region sieht PD Dr. med. Gebhardt nicht nur für die Patienten selbst, sondern auch für deren Angehörige. “Es ist unbestritten und durch Studien belegt, dass sich die Nähe der Angehörigen zum Patienten und die zeitnahe therapeutische Versorgung gerade bei Tumorerkrankungen sehr positiv auf Heilungsprozess und Prognos auswirken. In der Gesamtschau ist es daher für mich nicht immer nachvollziehbar, dass Patienten heimatfern in Kliniken behandelt werden, die für die Angehörigen nur sehr schwer erreichbar sind und über keinen höheren Behandlungsstandard verfügen als das Südharz Klinikum."

Nach drei Monaten hat sich der neue Chefarzt in Nordhausen somit einen Eindruck verschafft und wagt eine erste Einschätzung: “Ein tolles pflegerisches und ärztliches Team in der Klinik und ein hervorragendes Klinikum für die Region.“ Dies hoffentlich lange in gleicher Trägerschaft.
Autor: nnz

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