Di, 12:18 Uhr
24.05.2016
Aktuell wie eh und je
Molières Stück Der eingebildete Kranke
Wer braucht sie schon, diese täglich wechselnden Zipperlein oder sogar ernsthaften Erkrankungen, die man niemandem wünschen kann? Schon gar nicht die jugendlichen Darsteller der 9. Klassen des Bleicheröder Schillergymnasiums...
Tolle Inszenierung in Bleicherode (Foto: privat)
Dennoch entschieden sich eben diese vor einem dreiviertel Jahr, die Komödie über einen Hypochonder aufzuführen, der schon im 17. Jahrhundert sowohl Ärzte, als auch Apotheker nicht nur in Frankreich reich machte.
Der Autor Molière kannte wohl seine Generation sehr gut. So schafft er es auch heute noch den Zuschauern seiner Stücke ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der eingebildete Kranke, dargestellt von James-Patrick Höppner, faszinierte neben den vielen anderen Akteuren das zahlreich erschienene Publikum, das es ihnen mit viel Applaus dankte.
Die Casting-Phase fiel diesmal – wie der leitende Regisseur Herr Englert feststellte - besonders kurz aus, da sich die jeweiligen Rollen wie von selbst verteilten und zuordneten. Mit viel Einfühlungsvermögen, Engagement und etwas zu wenig Lautstärke begeisterten sie dennoch die gesunden Zuschauer und entlockten ihnen so manches bittersüße Lachen, das vielleicht dem einen oder anderen im Hals stecken blieb. So meinte auch der berühmte Philosoph I. Kant, dass …, [d]as Lachen […] ein Effekt aus der plötzlichen Verwandlung einer gespannten Erwartung in nichts [ist]. Dieser Therapieansatz möge allen Zeitgenossen gegönnt sein.
Die monatelangen Vorbereitungen, unterstützt von Frau Hartung und Frau Rass, haben sich durchaus gelohnt und so manches unentdeckte Schauspieltalent ans Tageslicht befördert.
S. Winter
Weitere Informationen und Fotos: www. gymnasium- bleicherode.de
Autor: nnz
Tolle Inszenierung in Bleicherode (Foto: privat)
Dennoch entschieden sich eben diese vor einem dreiviertel Jahr, die Komödie über einen Hypochonder aufzuführen, der schon im 17. Jahrhundert sowohl Ärzte, als auch Apotheker nicht nur in Frankreich reich machte.
Der Autor Molière kannte wohl seine Generation sehr gut. So schafft er es auch heute noch den Zuschauern seiner Stücke ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der eingebildete Kranke, dargestellt von James-Patrick Höppner, faszinierte neben den vielen anderen Akteuren das zahlreich erschienene Publikum, das es ihnen mit viel Applaus dankte.
Die Casting-Phase fiel diesmal – wie der leitende Regisseur Herr Englert feststellte - besonders kurz aus, da sich die jeweiligen Rollen wie von selbst verteilten und zuordneten. Mit viel Einfühlungsvermögen, Engagement und etwas zu wenig Lautstärke begeisterten sie dennoch die gesunden Zuschauer und entlockten ihnen so manches bittersüße Lachen, das vielleicht dem einen oder anderen im Hals stecken blieb. So meinte auch der berühmte Philosoph I. Kant, dass …, [d]as Lachen […] ein Effekt aus der plötzlichen Verwandlung einer gespannten Erwartung in nichts [ist]. Dieser Therapieansatz möge allen Zeitgenossen gegönnt sein.
Die monatelangen Vorbereitungen, unterstützt von Frau Hartung und Frau Rass, haben sich durchaus gelohnt und so manches unentdeckte Schauspieltalent ans Tageslicht befördert.
S. Winter
Weitere Informationen und Fotos: www. gymnasium- bleicherode.de







