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Mo, 16:49 Uhr
09.05.2016
Kreisausschuss tagte am Nachmittag

Die Service Gesellschaft kauft das BIC

Kreisausschusssitzungen sind mitunter etwas langweilig. Heute allerdings gab es auch eine Überraschung, die wiederum mit der Zukunft der Service Gesellschaft zu tun hat...

Die Service-Gesellschaft soll Eigentümer der Immobilie werden (Foto: BIC) Die Service-Gesellschaft soll Eigentümer der Immobilie werden (Foto: BIC)
Zu Beginn der Sitzung informierte Landrat Matthias Jendricke über die Ausschreibung der Stelle des ersten hauptamtlichen Beigeordneten. Die Wahl soll am 21. Juni stattfinden, bis Ende Mai können interessierte Frauen und Männer ihre Bewerbungen abgeben. Das wird – so die Erfahrungen der zurückliegenden zwei Jahrzehnten – aber nicht nötig sein, da der Nachfolger von Jutta Krauth bereits so gut wie sicher ist: Stefan Nüßle.

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Ein zweiter Punkt: 429 Stellen gibt es aktuell in der Kreisverwaltung, das seien genauso viele Stellen wie im Jahr zuvor. In diesem Jahr soll auf 426 Stellen zurückgefahren werden. Personalkostenerhöhungen wird es es durch die Tarifabschlüsse nicht geben, sagte Jendricke.

Nun zur Service Gesellschaft. Die soll einen neuen Betriebssitz bekommen. Einige Grundstücke habe man sich angesehen. Jetzt ist es raus. Vorgeschlagen wurde der Kauf des BIC-Gebäudes im Nordhäuser Ortsteil Bielen. Dort sollen alle Verwaltungseinheiten und der technische Komplex der „Service“ untergebracht werden, etwa ein Sechstel der Gesamtmietfläche sowie ein Teil der Freiflache werden dazu benötigt. Die bisherigen Mieter sind davon nicht betroffen. Landrat Jendricke findet die Lösung sehr gut, auch die Stadt Nordhausen sei darüber informiert. Zum Kaufpreis machte der Landrat keine Angaben, beschlossen werden soll das alles zur nächsten Sitzung des Kreistages.

Nun zur Zukunft des Regionalbudgets: Der Kyffhäuserkreis sowie die Landkreise Unstrut-Hainich und Nordhausen haben aufgrund ähnlicher Problemlagen und Potenziale ihre Kooperationsbereitschaft bekundet und wollen künftig in Themen der Regionalentwicklung stärker zusammenarbeiten. Die ursprünglich entsprechend angedachte Zusammenarbeit mit dem Landkreis Sömmerda kann nicht realisiert werden, da der Landkreis Sömmerda zu keiner dahingehenden Beschlussfassung gelangt ist.

Für die nachhaltige Ausgestaltung wird derzeit eine entsprechende Förderung aus der Richtlinie des Freistaates Thüringen für die Gewährung von Zuwendungen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ vorbereitet. Mit anderen Worten – in den nächsten drei Jahren soll das Regionalmanagement fortgeführt werden. Und so könnten denn auch Fördermittel für die Wirtschaftsentwicklung über das Regionalbudget akquiriert werden. Zum Beispiel für die
  • Verbesserung der regionalen Kooperation
  • Mobilisierung und Stärkung wirtschaftlicher Wachstumspotenziale
  • Verstärkung des Regionalmarketings oder die
  • Verbesserung der Fachkräfteversorgung
Mit Hilfe des Regionalmanagements/-budgets sollen in der Förderregion bis zum Jahr 2025 insbesondere folgende Zielstellungen erreicht werden:

1. Reduzierung der Abwanderung
2. Absenkung der Arbeitslosenquotenquote mindestens auf Landesniveau
3. Steigerung der Ausbildungsquote
4. Steigerung der Arbeitsproduktivität mindestens auf Landesniveau

Den Planungen der Verwaltung zufolge müssten erst einmal rund 160.000 Euro bereitgestellt werden, um dann – bis zum Jahr 2019 – einen Erlös von 375.000 Euro für die Region zu erzielen. Insgesamt stehen den drei Landkreisen für die kommenden drei Jahre mehr als 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Für Klaus Hummitzsch seien die Ziele etwas zu Wischi-Waschi dargestellt. Das hatte man alles schon mal. „Ich verspreche mir davon nichts“, so der Mann der LINKE. Sowohl Jendricke als auch Egon Primas (CDU) warben für die Inanspruchnahme der angebotenen Fördermittel. Schließlich wurde dem Werben nachgegeben und entsprechend beschlossen. Dagmar Becker (SPD) kritisierte den Beschluss der Ausgabe vor einem genehmigten Haushalt. Das sei nicht so schlimm, sagte der Landrat.

Da mit dem Weggang von Vizelandrätin Jutta Krauth die Grenze der Ausgaben, die der Kreisausschuss beschließen muss, von 10.000 auf 50.000 Euro erhöht wurde, können derartige Tagesordnungspunkte schneller abgehandelt werden. Heute sollten die Mitglieder des Kreisausschusses über die Ausgabe von 200.000 Euro für die Ausrüstung der Rettungsleitstelle mit Digitalfunk entscheiden. Für die Verwaltung eine dringend notwendige und nicht abweisliche Pflichtausgabe.

In der Begründung der Ausgabe ist zu lesen, dass die Nachbarländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bereits digital funken, sollen die Rettungsdienste und Feuerwehr möglichst bald mit dem digitalen Funk ausgestattet werden. Und der erste Schritt dazu sei die Ausstattung der Rettungsleitstelle in Nordhausen, die für den Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis verantwortlich ist. Zudem habe das Land eine 70prozentige Förderung der Investition in Aussicht gestellt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Peter59
09.05.2016, 17:31 Uhr
Na, na
Wir haben es hier mit einem "Grundstücks-Raptor" zu tun... Wenn das mal gut geht, Herr Nüchter hätte das nicht mitgemacht..... vermute ich mal......."Echter Nordhäuser"- Aufkleber werden dann neu bewertet an den Autos...... Meine Bekannten in Österreich finden das nicht mehr lustig......
Luftikus
09.05.2016, 18:04 Uhr
Ohne Haushalt! Kein Problem wir haben Jendricke ...
... der hat schon ganz andere Sachen verhauen. Während Jutta Krauth zur Stadt Nordhausen wechselte und dort mit dem "Sparfuchs" Dr. Zeh einen super Partner fand, die finanzielle Lage der Stadt wieder auf den Stand zu bringen, damit wie beide sagten, bald wieder Investitionen dieser Stadt realisiert werden können, haut Jendricke den Landkreis in das finanzielle Nirvana. Alles ohne Haushalt .. das Geld muß weg bevor Erfurt die Konten sperrt.
Finanzgenie Jendricke kann nun jeden zeigen was er nicht kann - Rechnen.
Was soll´s - nach Ihm die Sintflut. Er will eh Oberbürgermeister von Nordhausen werden. Frau Hochwind als neuen Landrätin kann ja dann die Kreisumlage erhöhen. Mich wundert ja nur, dass keine Gemeinde des Kreises Protest einlegt - haben die etwa noch Geldreserven?
von hier
09.05.2016, 22:26 Uhr
man sollte vertrauen haben
immerhin haben 14 000 Bürger gewusst dass er, unser Landrat es kann.
wir haben da ohne Ausschreibung einen Wachschutzauftrag vergeben wo es um eine halbe Millionen Kosten geht.
Wir haben angeblich der Servicegesellschaft das Grundstück, damals ohne Erdfall, verkauft. Weil aber der Verkauf nicht im Grundbuch erscheint konnte es nicht versichert werden rund zwei Millionen sind dann buchstäblich versenkt worden, jetzt kaufen wir das BiC, ohne dass der Preis genannt wird. Das Krankenhaus hortet Geld als Gewinnrückstellung in Millionenhöhe und die Löhne liegen bei den "Haussklaven" in weiß unter zwanzig Prozent des Thüringer Durchschnitts und den sozialdemokratischen Chefgesellschafter interessiert es nicht. Es scheint keinen im Kreistag unter den Abgeordneten zu geben den solche Aktivitäten oder besser Unterlassungen interessieren. Es scheint keinen zu geben der auch nur bemerken will, dass unser Landrat eben weiß wo seine Reserven, seine Geldreserven gebunkert werden, oder eben auch nicht.
Unser aller Landrat organisiert das Hände waschen untereinander, ob er nun gerade mit Herren Primas wäscht oder mit Herrn Bachmann, sie waschen sich die Hände gegenseitig - nur sauber geht es dabei schon lange nicht mehr zu.
Aber kein böses Wort dazu mehr, es wird unser neuer Bürgermeister von Nordhausen und diesmal mit "ober" als Vorwort.
Babette Klingert
10.05.2016, 09:28 Uhr
Unser Landrat hat gute Visionen
Trotz leerer Kassen entwickelt unser Landrat gemeinsam mit fortschrittlichen Leuten aus den anderen demokratischen Parteien, wie z.B. Egon Primas, immer wieder gute Ideen. So wie jetzt den Kauf des schönen BIC Gebäudes in Bielen.

Er ist ein Mann, der anpackt und ständig neue Ideen hat. Daumen hoch. Diese Aktionsfreudigkeit hat schon Nordhausen gut getan, als Matthias Jendricke hier noch Bürgermeister sein durfte.
Boris Weißtal
10.05.2016, 09:51 Uhr
verschreibungspflichtige Visionen
"wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" sagte ein wirklich großer Sozialdemokrat (H. Schmidt). Den Schweinsgalopp, mit dem unser Landrat täglich unbezahlbare Säue durch die Dörfer treibt, kann mir langsam wirklich nur noch der entsprechende Facharzt erklären. Wer rechnet diese Visionen eigentlich mal objektiv nach?
Oder noch wichtiger: Wer nimmt dem Herrn sein Spielzeug, äh ich meine unser Steuergeld, endlich weg bevor überhaupt keins mehr da ist?
Glaskugel
10.05.2016, 10:30 Uhr
Vorschlag
Die Service Gesellschaft kauft mit Beschluss des Kreistages die Sparkasse und vergibt Kredite an sich selbst.
Babette Klingert
10.05.2016, 10:38 Uhr
Der künftige OB Jendricke schmeißt ne Runde!
Jawohl, Herr Jendricke immer raus mit der Steuerzahlerkohle! Sie müsssen ja keine Steuern erarbeiten. Dafür haben Sie ständig Spaß am Erdfall und posieren vor jeder Kamera.

Das süße Leben eines Provinzpolitikers, der nicht mit Geld umgehen kann. Gott schütze uns vor einem Oberbürgermeister Jendricke.
RaWu
10.05.2016, 11:49 Uhr
@Riese87: Account verwechselt?
Verwundert reibe ich mir die Augen.
Was ist mit unserem Riesen passiert?
In Ungnade gefallen?
Klosterbruder
10.05.2016, 16:52 Uhr
Account verwechselt,
Das kann gut möglich sein,das der Riese sein Account verwechselt hat, oder wurde sein Passwort geknackt?
oder er will nur wieder provozieren.
Flitzpiepe
10.05.2016, 19:14 Uhr
Riese87 ≠ Riese 87
Was so ein Leerzeichen ausmacht.
Schon haben wir einen Nicknamemissbrauch und alle kommen durcheinander...
->EchterNordhäuser<-
10.05.2016, 20:46 Uhr
kein Unterschied
Ich kann keinen Unterschied bei den Accounts/Namen erkennen. Nur die Aussagen sind gegensätzlich.

10.05.2016, 09.28 Uhr
Riese 87 | Unser Landrat hat gute Visionen

10.05.2016, 10.38 Uhr
Riese 87 | Der künftige OB Jendricke schmeißt ne Runde!
Jawohl, Herr Jendricke immer raus mit der Steuerzahlerkohle!
Boris Weißtal
10.05.2016, 23:20 Uhr
nix Leerzeichen @flitzepiepe
die Nicknames sind exakt gleich. Da hat sich einer verdaddelt. Schade eigentlich, war immer lustig mit ihm. R.I.P. Riese 87

Zum Thema: die Kreistagsmitglieder werden sich freuen, dass sie Entscheidungen, die sie noch gar nicht getroffen haben, bereits als beschlossen in der Presse veröffentlicht werden.

Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Volksvertreter im Kreistag endlich die Stühle gerade rücken und dem Landrat klar machen, dass er nur ausführendes Organ und nicht absoluter Herrscher des Landkreises ist.

Ich gehe hin und schaue mir an, wer wie abstimmt.
Jürgen Wiethoff
11.05.2016, 07:40 Uhr
Alle haben Recht
Aus Riese87 wurde Riese 87. Und jetzt frage ich mich, ist das nur ein Leer- oder vielmehr ein Lehrzeichen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Nordhäuser Freiheit
14.05.2016, 08:09 Uhr
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