Mo, 15:22 Uhr
09.05.2016
IG Metall Nordhausen startet kraftvoll in 2. Warnstreikwelle
Maximator, Feuer Powertrain und Eaton
Wie die IG Metall bereits in der vergangenen Woche vor dem Tor von MAXIMATOR angekündigt hat, weitet die Gewerkschaft ihre Warnstreiks auch in Nordhausen weiter aus. Hintergrund sind die verfahrenen Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgeberverband und der IG Metall...
Zweite Warnstreikwelle in Nordhausen (Foto: IG Metall)
Während die Gewerkschaft weiterhin 5 Prozent mehr Entgelt für die Laufzeit eines Jahres fordert, bietet die Arbeitgeberseite 0,9 Prozent für 12 Monate oder alternativ 2,1 Prozent für 24 Monate.
Ab 12:00 Uhr traten die Beschäftigten der Frühschicht bei MAXIMATOR in den Warnstreik. Unterstützt wurden sie dabei von Beschäftigten der EATON Automotive und vielen Kolleginnen und Kollegen von FEUER powertrain. Beide Belegschaften zeigen sich solidarisch mit der Tarifforderung ihrer Gewerkschaft und begleiteten den Demonstrationszug, auf die Brücke der Erfurter Straße, die in der Folge für 1,5 Stunden blockiert war. Insgesamt beteiligten sich 230 Frauen und Männer an dem Warnstreik.
Mit dieser Aktion haben wir gezeigt, dass es uns ernst ist und öffentlich auf die Situation in dieser Tarifrunde aufmerksam gemacht., so Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nordhausen. Das Angebot der Arbeitgeberseite ist nach wie vor eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht derer, die den Erfolg der Unternehmen Tag für Tag erwirtschaften. Spitzbarth forderte ebenso wie die betrieblichen Vertreter von Maximator, FEUER powertrain und EATON Automotive den Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie auf, endlich ein verhandlungswürdiges Angebot zu unterbreiten.
Mit dieser bislang größten Aktion während der laufenden Tarifrunde in Nordhausen hat die IG Metall unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage und willens ist, ihre Forderung auch weiter zu verfolgen. Spitzbarth kündigte bereits jetzt weitere Eskalationsstufen an, sofern es kein Einlenken auf der Gegenseite gibt.
Autor: red
Zweite Warnstreikwelle in Nordhausen (Foto: IG Metall)
Während die Gewerkschaft weiterhin 5 Prozent mehr Entgelt für die Laufzeit eines Jahres fordert, bietet die Arbeitgeberseite 0,9 Prozent für 12 Monate oder alternativ 2,1 Prozent für 24 Monate.
Ab 12:00 Uhr traten die Beschäftigten der Frühschicht bei MAXIMATOR in den Warnstreik. Unterstützt wurden sie dabei von Beschäftigten der EATON Automotive und vielen Kolleginnen und Kollegen von FEUER powertrain. Beide Belegschaften zeigen sich solidarisch mit der Tarifforderung ihrer Gewerkschaft und begleiteten den Demonstrationszug, auf die Brücke der Erfurter Straße, die in der Folge für 1,5 Stunden blockiert war. Insgesamt beteiligten sich 230 Frauen und Männer an dem Warnstreik.
Mit dieser Aktion haben wir gezeigt, dass es uns ernst ist und öffentlich auf die Situation in dieser Tarifrunde aufmerksam gemacht., so Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nordhausen. Das Angebot der Arbeitgeberseite ist nach wie vor eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht derer, die den Erfolg der Unternehmen Tag für Tag erwirtschaften. Spitzbarth forderte ebenso wie die betrieblichen Vertreter von Maximator, FEUER powertrain und EATON Automotive den Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie auf, endlich ein verhandlungswürdiges Angebot zu unterbreiten.
Mit dieser bislang größten Aktion während der laufenden Tarifrunde in Nordhausen hat die IG Metall unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage und willens ist, ihre Forderung auch weiter zu verfolgen. Spitzbarth kündigte bereits jetzt weitere Eskalationsstufen an, sofern es kein Einlenken auf der Gegenseite gibt.


