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Mi, 14:43 Uhr
20.04.2016
Interkulturelle Öffnung von Kindertagesstätten

Besuch aus St. Petersburg

Bereits zum sechsten Mal trafen sich Erzieherinnen aus Kindertagesstätten in Nordhausen und St. Petersburger zum fachlichen Austausch über gelungene Praxis auf dem Weg zur interkulturellen. Eine Woche lang hospitierten die russischen Gäste in drei Kindertagesstätten des JugendSozialwerks...

Sie beobachteten anhand gemeinsam ausgewählter Beobachtungsaufgaben die pädagogische Praxis sowie die räumliche Gestaltung der Einrichtungen. Die entsprechenden Fragestellungen wurden dem Index für Inklusion entnommen. Das verdeutlicht, dass interkulturelle Öffnung als Teilaspekt von Inklusion verstanden wird.

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Die Ergebnisse der Hospitationen in Nordhausen und zuvor in St. Petersburg fließen in einen Handlungsleitfaden ein. Dieser wird gelungene längerfristige Projekte und einzelne pädagogische Angebote sowie die dabei eingesetzten Materialien detailliert beschreiben. Außerdem werden das interkulturelle Lernen befördernde Raumgestaltungen dokumentiert.

Die Teilnehmerinnen sind sich einig darüber, dass die Mitwirkung an diesem Fachkraftaustausch wertvolle Anregungen für die interkulturelle Öffnung bereithielt. Die Zusammenstellung der Handlungsempfehlungen wird die gewonnenen Erkenntnisse auf den Punkt bringen und kann Quelle der Inspiration für viele andere Einrichtungen werden. Bis zum Jahresende soll die Arbeit am zweisprachigen Handlungsleitfaden beendet sein.

Bereits zum sechsten Mal trafen sich Erzieherinnen aus Kindertagesstätten in Nordhausen und St. Petersburger zum fachlichen Austausch (Foto: Ines Gast) Bereits zum sechsten Mal trafen sich Erzieherinnen aus Kindertagesstätten in Nordhausen und St. Petersburger zum fachlichen Austausch (Foto: Ines Gast)

„Es ist unheimlich wertvoll Rückmeldung und Anerkennung für die eigene Arbeit von Außenstehenden zu bekommen! Und ich habe bei dieser Begegnung wieder gesehen, dass wir viel von unseren Petersburger Kolleginnen lernen können, denn in der Elternarbeit sind sie uns weit voraus“, fasst Alexandra Ahrens, Erzieherin in der Kita „Brummkreisel“, ihre Eindrücke zusammen.
Ines Gast
Autor: red

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