Di, 16:50 Uhr
19.04.2016
Eltern und Erzieher der Ilfelder Rappelkiste absolvieren Spezialkurs
Johanniter vermitteln Erste Hilfe am Kind
Was ist zu tun, wenn sich mein Kind beim Essen verschluckt hat? Wie handle ich richtig bei einer Kopfverletzung? Und welche Sofortmaßnahmen muss ich bei einer Verbrühung einleiten? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich am Wochenende zehn Elternteile und zehn Erzieherinnen der Johanniter-Kindertagesstätte Ilfelder Rappelkiste im Rahmen des Ausbildungskurses Erste Hilfe am Kind...
Erste Hilfe (Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V./ Katrin Krusche)
Der Kursvormittag erfolgte unter der Anleitung des speziell geschulten Ausbilders Alexander Gauer, der hauptamtlich beim Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe in Nordhausen im Einsatz ist. Mit seiner langjährigen Erfahrung führte er die Eltern und Erzieher an die spezifischen Erste-Hilfe-Maßnahmen heran, die im Falle eines verletzten oder erkrankten Säuglings bzw. Kindes unbedingt beachtet werden müssen.
Vor allem das richtige Handeln bei Haushaltsunfällen, beim Verschlucken, bei Verbrennungen/Verbrühungen, offenen Wunden, Überhitzung und Unterkühlung sowie auch das Anlegen eines Verbandes wurden gemeinsam besprochen und geübt.
Kita-Leiterin Sabine Jentho erklärt die Notwendigkeit eines solchen Spezialkurses: Wenn Kinder durch Unfälle oder Erkrankungen in Not geraten, sind es meist die eigenen Eltern oder Großeltern, die als Erste vor Ort sind. Es gibt nichts Schlimmeres, als in so einer Situation hilflos zu sein oder durch falsches Handeln den Kleinen mehr zu schaden als zu helfen. Die Erste Hilfe am Kind unterscheidet sich in wichtigen Punkten von der Ersten Hilfe am Erwachsenen. Außerdem gibt es akute Erkrankungen und Notfallbilder, welche nur einem bestimmten Kindesalter zuzuordnen sind.
Daher ist es wichtig, sich mit der Erste Hilfe am Kind zu beschäftigen – ganz besonders wenn Nachwuchs ansteht oder kürzlich dazugekommen ist. Das große Plus bei den Kursen der Johanniter: Sicherheit und Vorbeugung. Damit es erst gar nicht zu einem Notfall kommt, erklären die Ausbilder, wie so mancher Unfall verhindert werden kann. Den Teilnehmern werden die Augen für viele vermeidbare Gefahrenpunkte in den eigenen vier Wänden, im Garten oder in der Kindertagesstätte geöffnet. Daher ist das Angebot auch für Großeltern, Lehrer oder auch Babysitter empfehlenswert.
Am Ende des Tages waren die Mütter und Väter sichtlich erleichtert – denn mit seinem Fachwissen und seinem großen Engagement vermittelte Alexander Gauer den Teilnehmern das gute Gefühl, dass jeder in einer Notfallsituation helfen kann.
Weitere Informationen zu den Ausbildungskursen der Johanniter in Nordhausen erhalten Sie telefonisch unter 03631 414041.
Autor: red
Erste Hilfe (Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V./ Katrin Krusche)
Der Kursvormittag erfolgte unter der Anleitung des speziell geschulten Ausbilders Alexander Gauer, der hauptamtlich beim Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe in Nordhausen im Einsatz ist. Mit seiner langjährigen Erfahrung führte er die Eltern und Erzieher an die spezifischen Erste-Hilfe-Maßnahmen heran, die im Falle eines verletzten oder erkrankten Säuglings bzw. Kindes unbedingt beachtet werden müssen.
Vor allem das richtige Handeln bei Haushaltsunfällen, beim Verschlucken, bei Verbrennungen/Verbrühungen, offenen Wunden, Überhitzung und Unterkühlung sowie auch das Anlegen eines Verbandes wurden gemeinsam besprochen und geübt.
Kita-Leiterin Sabine Jentho erklärt die Notwendigkeit eines solchen Spezialkurses: Wenn Kinder durch Unfälle oder Erkrankungen in Not geraten, sind es meist die eigenen Eltern oder Großeltern, die als Erste vor Ort sind. Es gibt nichts Schlimmeres, als in so einer Situation hilflos zu sein oder durch falsches Handeln den Kleinen mehr zu schaden als zu helfen. Die Erste Hilfe am Kind unterscheidet sich in wichtigen Punkten von der Ersten Hilfe am Erwachsenen. Außerdem gibt es akute Erkrankungen und Notfallbilder, welche nur einem bestimmten Kindesalter zuzuordnen sind.
Daher ist es wichtig, sich mit der Erste Hilfe am Kind zu beschäftigen – ganz besonders wenn Nachwuchs ansteht oder kürzlich dazugekommen ist. Das große Plus bei den Kursen der Johanniter: Sicherheit und Vorbeugung. Damit es erst gar nicht zu einem Notfall kommt, erklären die Ausbilder, wie so mancher Unfall verhindert werden kann. Den Teilnehmern werden die Augen für viele vermeidbare Gefahrenpunkte in den eigenen vier Wänden, im Garten oder in der Kindertagesstätte geöffnet. Daher ist das Angebot auch für Großeltern, Lehrer oder auch Babysitter empfehlenswert.
Am Ende des Tages waren die Mütter und Väter sichtlich erleichtert – denn mit seinem Fachwissen und seinem großen Engagement vermittelte Alexander Gauer den Teilnehmern das gute Gefühl, dass jeder in einer Notfallsituation helfen kann.
Weitere Informationen zu den Ausbildungskursen der Johanniter in Nordhausen erhalten Sie telefonisch unter 03631 414041.

