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Mo, 18:09 Uhr
21.06.2004

10.000 Euro für Spielplatz in "Ost"

Nordhausen (nnz). Einen Fördermittelbescheid über 10.000 Euro für den Bau eines Kinderspielplatzes in Nordhausen-Ost hat heute Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh an Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bau- und Wirtschaftsdezernenten Dietrich Beyse übergeben.


Mit dem Geld kann nun auch ein zusätzlicher Abschnitt des Spielplatzes für die Eigenheim-Siedlung "Am Töpfer- oder Handwege" gebaut werden, der vor allem einen Mutter-Kind-Bereich umfasst und den Kindern Platz und Gerätschaften für sogenannte Rollenspiele bietet - zum Beispiel als Lokomotivführer oder als Familienvater bzw. -mutter. Der andere Bereich des Platzes ist für das sogenannte "aktive Spiel" vorgesehen: Hier drehen sich Karussels, schaukeln sich Wippen, und eine Spiellandschaft bietet Platz zum Toben. Die Stadt Nordhausen beginnt noch Ende diesen Monats mit dem Bau des insgesamt 3.900 Quadratmeter großen Areals. Die Bauzeit wird rund drei Monate betragen.

Im Stadtteil Ost von Nordhausen leben rund 3.500 Einwohner, davon 406 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. Dazu erklärte Minister Dr. Zeh: "Auf Grund der unterschiedlichen Altersstruktur soll den Kindern ein vielfältiges Spielangebot mit entsprechenden Gestaltungselementen angeboten werden.“ Ein entsprechendes Programm des Landes Thüringen wurde auf drei Jahre ausgerichtet und ist mit einer Gesamtsumme von 1,5 Millionen Euro ausgestattet.

Damit werden von 2002 bis 2004 insgesamt 170 Maßnahmen in allen kreisfreien Städten und Landkreisen im Bereich der Spielplätze in Thüringen gefördert. Dieses neue Programm hat sich als voller Erfolg erwiesen. Die Förderung von Kinderspielplätzen ist fast überall in der Bundesrepublik Deutschland eine Aufgabe der Kommunen. „Die Landesregierung beteiligt sich jedoch nach Kräften daran, die Situation für Kinder und Familien Schritt für Schritt zu verbessern."

Die Zahl der vorliegenden Anträge war erwartungsgemäß höher als die finanziellen Möglichkeiten der Landesregierung. "Ich hoffe, dass die verantwortlichen Thüringer Kommunen selbst nicht nachlassen, um die Kinderspielplätze zu sanieren oder neu einzurichten", so der Minister anschließend.
Autor: nnz

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