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Sa, 20:23 Uhr
19.06.2004

Start für den Grünen Wochenmarkt

Nordhausen (nnz). Im April dieses Jahres entwickelten Christian Besser und René Kübler die Idee, in Nordhausen einen Grünen Wochemarkt auf dem Nordhäuser Rathausplatz auszurichten. Sie suchten und fanden Mitstreiter. Das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen wurde heute auf dem Blasii-Kirchplatz sichtbar.

Die wenig einladende Witterung hielt am Vormittag die Nordhäuser nicht davon ab, den ersten Grünen Wochenmarkt zu besuchen. Leierkastenfrau Katharina Oppermann aus Förderstedt, nahe Magdeburg, war angereist, um den Markt musikalisch zu umrahmen. Mitarbeiterinnen aus dem Haus der Kinder hatten Tische und Bänke für die kleinen Gäste ausgebaut, um die Kids zu betreuen, während sich die Eltern ungestört dem Einkauf widmen konnten. Das Angebot konnte sich sehen lassen. Die Brot-, Weiß- und Feinbäckerei Bergmann aus Frömmstedt hatte eigens einen Backofen mitgebracht und verwöhnten ihre Kunden mit frisch gebackenem Brot und vielen anderen Leckereien. Korb- und Besenbinder Walter Schmelzer aus Bielen zog das Interesse der Besucher mit der Demonstration des alten Handwerks an.

Das Angebot an frischem Obst und Gemüse war bemerkenswert. Es gab Pilze aus Woffleben und der Scheunenhof war mit Molkereiprodukten vor Ort. Edle Düfte verbreitenden die Gewürze eines Händlers aus Sondershausen, an einem Stand aus Thürungen konnte man diverses Obst und Gemüse kaufen, hausgemachte Wurstwaren bot ein Händler aus dem Eichsfeld an. An zahlreichen Ständen einheimischer Anbieter gab es Blumen in Hülle und Fülle, Pflanzen sowie Obst und Gemüse. Wer allerdings Textilien oder Billigwaren suchte, wurde enttäuscht. „Das wird es auf dem Grünen Wochenmarkt in Nordhausen nicht geben“, machte Andreas Heise deutlich. Am Ende waren die Kunden und Händler zufrieden.

Sichtlich überrascht waren Bürgermeister Klaus Wahlbuhl, die Initiatoren Christian Besser und René Kübler und der private Marktbetreiber Andreas Heise aus Ellrich von der regen Betriebsamkeit auf dem Markt. „Wir hatten zwar vorgesehen, den Grünen Wochemarkt auf dem Rathausplatz anzusiedeln, aber im Konsens mit der Altstadtinitiative und der Stadtverwaltung Nordhausen haben wir gemeinsam den Blasii-Kirchplatz gewählt. Wichtig allein ist, das der Markt gut angenommen wird. Unsere Vorstellungen wurden bereits am ersten Grünen Wochemarkt weit übertroffen“, äußerte sich René Kübler. „Ich denke, dass wir eine hier Lösung gefunden haben, die allen Seiten gerecht wird. Das rege Treiben heute zeigt das Interesse der Besucher an diesem Grünen Markt“, zeigte sich auch Klaus Wahlbuhl zufrieden. Auch Hans-Jürgen Nüßle von der Altstadtinitiative war des Lobes voll von der Ausrichtung und der Inanspruchnahme des Marktes. Andreas Heise will künftig diese Form - mit altem Handwerk, Kinderbetreuung und einem reichhaltigen Sortiment - beibehalten.

Autor: rh

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