Fr, 09:01 Uhr
06.07.2001
Förderverein dankt allen Sponsoren
Nordhausen (nnz). In Limlingerode fanden am zurückliegenden Wochenende dies diesjährigen Diskurse statt. Dazu eine Nachbetrachtung von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Ein Ort, dessen Name selbst wie ein Gedicht klingt: Limlingerode, und ein Raunen geht durch die Zeiten. Hier wo die Stunden stillzustehen scheinen, belebt sich mit einem Mal alles. Die Dichterstätte Sarah Kirsch wacht auf, um eine Begegnungsstätte der Sprache und Poesie zu werden - fernab der großen Städte....Aber da ist auch noch der Brunnen vor dem Haus mit dem Fliederbusch als Nachbarn. Es wäre schön, wenn sich Leute finden würden, die hülfen. Ist doch ein Brunnen der Poesie so verwandt, schrieb die Lyrikerin Undine Materni aus Dresden in einer Literaturzeitschrift.
Sie hatte im vergangenen Jahr aus ihrem Werk gelesen und von der literarischen Veranstaltung sehr angetan war. Als sie erfuhr, daß der Brunnen vor dem Sarah-Kirsch-Haus zu den 4. Limlingeröder Diskursen wieder in Betrieb genommen werden sollte, versprach sie spontan, um Geld für die Rekonstruktion zu bitten. Ihr Ruf blieb nicht ungehört. Zahlreiche Privatpersonen spendeten. Hinzu kam ein Zuschuß der Kreissparkase Nordhausen, eine Spende der Eichebohlen für die Einfassung von der Försterei und eine anteilige Spende der Zimmerei und des Baugeschäftes Lorenz aus Kleinbodungen.
Am vergangenen Sonnabend wurde vor zahlreichen Teilnehmern und den Autoren der 4. Limlingeröder Diskurse der Born eingeweiht und auf den Namen Brunnen vor dem Hause unter dem Fliederbusch getauft. Dazu erklangen die Glocken vom nahegelegenen Glockenstuhl der Kirche und verlieh der Taufe damit einen würdevollen Rahmen. Vereinsmitglied Heideloren Kneffel dankte allen Sponsoren und Helfern für die Unterstützung bei der Sanierung des Brunnens, über den Sarah Kirsch in einem Brief an die Vereinsmitglieder schreibt: Meine Mutter erzählt gern von dem Brunnen am Haus, daß manchmal die Eimer abgestürzt sind, man sie mit einem Dreizack angeln mußte und sehr alte Gebilde aufgetaucht sind, auch mal ein abgemagerter Frosch darinnen. Und wie es war, wenn man gewaschen hat.
Im Anschluß an die Brunnentaufe wanderten die Teilnehmer bei tropischen Temparaturen auf dem Grünen Junipfad. Viele nutzten dabei die Gelegenheit, um mit den Autoren in anregende Gespräche zu kommen.
Autor: nnzEin Ort, dessen Name selbst wie ein Gedicht klingt: Limlingerode, und ein Raunen geht durch die Zeiten. Hier wo die Stunden stillzustehen scheinen, belebt sich mit einem Mal alles. Die Dichterstätte Sarah Kirsch wacht auf, um eine Begegnungsstätte der Sprache und Poesie zu werden - fernab der großen Städte....Aber da ist auch noch der Brunnen vor dem Haus mit dem Fliederbusch als Nachbarn. Es wäre schön, wenn sich Leute finden würden, die hülfen. Ist doch ein Brunnen der Poesie so verwandt, schrieb die Lyrikerin Undine Materni aus Dresden in einer Literaturzeitschrift.
Sie hatte im vergangenen Jahr aus ihrem Werk gelesen und von der literarischen Veranstaltung sehr angetan war. Als sie erfuhr, daß der Brunnen vor dem Sarah-Kirsch-Haus zu den 4. Limlingeröder Diskursen wieder in Betrieb genommen werden sollte, versprach sie spontan, um Geld für die Rekonstruktion zu bitten. Ihr Ruf blieb nicht ungehört. Zahlreiche Privatpersonen spendeten. Hinzu kam ein Zuschuß der Kreissparkase Nordhausen, eine Spende der Eichebohlen für die Einfassung von der Försterei und eine anteilige Spende der Zimmerei und des Baugeschäftes Lorenz aus Kleinbodungen.
Am vergangenen Sonnabend wurde vor zahlreichen Teilnehmern und den Autoren der 4. Limlingeröder Diskurse der Born eingeweiht und auf den Namen Brunnen vor dem Hause unter dem Fliederbusch getauft. Dazu erklangen die Glocken vom nahegelegenen Glockenstuhl der Kirche und verlieh der Taufe damit einen würdevollen Rahmen. Vereinsmitglied Heideloren Kneffel dankte allen Sponsoren und Helfern für die Unterstützung bei der Sanierung des Brunnens, über den Sarah Kirsch in einem Brief an die Vereinsmitglieder schreibt: Meine Mutter erzählt gern von dem Brunnen am Haus, daß manchmal die Eimer abgestürzt sind, man sie mit einem Dreizack angeln mußte und sehr alte Gebilde aufgetaucht sind, auch mal ein abgemagerter Frosch darinnen. Und wie es war, wenn man gewaschen hat.
Im Anschluß an die Brunnentaufe wanderten die Teilnehmer bei tropischen Temparaturen auf dem Grünen Junipfad. Viele nutzten dabei die Gelegenheit, um mit den Autoren in anregende Gespräche zu kommen.

