eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 11:17 Uhr
09.03.2016
Öffentlichkeitstag der Suchthilfe

Computersucht – Mythos oder Realität?

Noch Anfang des letzten Jahrhunderts gab es den Begriff der „Lesesucht“. Interessierte und aufgeklärte Menschen lasen alles was verfügbar war und einige, nicht so lesefreudige Zeitgenossen, sahen darin eine gefährliche und schädliche Entwicklung. Ob wir heute ähnliche Entwicklungen beobachten können, soll kommende Woche zum Öffentlichkeitstag des Suchthilfezentrums beleuchtet werden...

Mit Aufkommen der Fernsehgeräte verschob sich dieses „gefährliche“ und „schädliche“ Suchtverhalten auf den ungezügelten Fernsehkonsum, vor allem von Kindern und Jugendlichen.

Anzeige Refinery (lang)
Heute spricht kein Mensch mehr von diesen „Süchten“. Wir haben uns daran gewöhnt, es gehört zu unserem Alltag. Seit dem Computer und Smartphone unser Leben mitbestimmen, steht nun die „Computersucht“ im Focus. Handelt es sich hier um eine reale Gefährdungsentwicklung, auf die reagiert werden muss oder ereilt der „Computersucht“ das gleiche Schicksal, wie der „Fernsehsucht“? Sind es nur die „Ängste der Alten“, die vornehmlich dort eine Gefahr sehen, wo die Jugendlichen erfahrener sind?

Diesen Fragen soll nächste Woche zum Öffentlichkeitstag des Suchthilfezentrums der Diakonie nachgegangen werden. Das Zentrum freut sich, dass Herr Jörg Petry, Autor einiger Standardwerke zum Thema Glücksspielsucht und problematischer/pathologischer PC/Internetgebrauch, ein Fachreferat halten wird.

Der Öffentlichkeitstag findet im Haus St. Jacob in der Rautenstraße 17 statt und beginnt um 09:00 Uhr mit einer Andacht. Neben dem Fachvortrag wird es auch einen Betroffenenbericht sowie Informationen der Nordhäuser Polizei geben.

Wer Interesse hat meldet sich über: Suchthilfezentrum der Diakonie, Schackenhof 2 in 99734 Nordhausen
Telefon: 03631 467161
Fax: 03631 467169
Email: suchtberatung@diakoniewerk.com


Dirk Rzepus, Leiter Suchthilfezentrum der Diakonie in Nordhausen
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
free Gigi
09.03.2016, 14:39 Uhr
süchtig nach NNZ
ich glaube der Artikel kann auch mit Beispielen hier aus der NNZ Community untermauert werden. Manch einer kommentiert alles und jeden Artikel... nicht etwa so wie diesen hier :-)

Grüße an Canis lupus und Halbriesen.
Peter59
09.03.2016, 16:19 Uhr
Die haben doch Zeit,
Arbeit geh weg,ich komme!!!!!! Haben wir leider nicht...... Ich vermute, jetzt kommt "Wer arbeitet, ist selbst schuld.....Kenne ich schon.... Sie säen nicht, sie ernten nicht, und sie leben doch, und gar nicht mal schlecht.....Schuld sind sie selbst nicht, aber das kranke System.....
Wolfi65
09.03.2016, 16:51 Uhr
Oh man hat schon Sehnsucht nach Wolfi
Die kann befriedigt werden! Haben Sie etwa doch schon Feierabend und die Einkäufe erledigt? N.Baxter Wollen Sie uns mit einem spärlichen Wissen in Latein beglücken, oder haben Sie einfach mal gegoogelt? Wie auch immer. Jeder ist seines Glückes Schmied und man will ja noch die Sozialrente der BRD GmbH live erleben. Da muss man sich schon schonen. Beruflicher Stress ist da vollkommen fehl am Platze, sonst rafft es einem schon vor dem großen Tage hin. Also rauf aufs Sofa und die Glotze an. Flasche Bier, Tablet und den Wecker nicht vergessen zu stellen, damit man den Moment nicht verpasst, wenn die Nachbarn fertig und gestresst von der Arbeit kommen, um festzustellen, dass man doch eigentlich alles im Leben richtig machen wollte und doch alles falsch gemacht hat. In diesem Sinne, Alles Gute an die Unterstützer der sozialen Scheindemokratie.
Janko
09.03.2016, 17:27 Uhr
wann ist denn der "öffentlichkeitstag"?
ich vermisse im artikel ein datum oder auch nur die nennung eines wochentages.
aber so wie peter loswettert "die haben doch zeit, selbst schuld, wer arbeitet" ist es wohl ein arbeitstag?
Pe_rle
09.03.2016, 19:56 Uhr
Rzepus
Sind es nur die „Ängste der Alten“, die vornehmlich dort eine Gefahr sehen, wo die Jugendlichen erfahrener sind?
Das die Jugendlichen erfahrener im Umgang mit dem Pc sind ,halt ich schlicht für ein Gerücht.
Man unterschätzt die "Alten " immer wieder
Von Sucht würde ich dann schon eher beim gebrauch von Handys reden,da sind Sie den Alten weit vorraus
Boris Weißtal
10.03.2016, 00:02 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)