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Di, 14:36 Uhr
23.02.2016
Jugend forscht

Apparaturen, Automaten, Experimente

Ein neues Jahr, eine neue Runde "Jugend forscht". Nachwuchswissenschaftler aus den vier Nordthüringer Landkreisen kamen heute zur Nordhäuser Hochschule, im Gepäck jede Menge Experimente, Apparaturen und Ausarbeitungen...

Wie schafft man es ein Objekt zu fotografieren das sich sehr schnell bewegt? Man kauft sich ein Spezialkamera ist die einfache Antwort. Man bastelt sich selber eine, die etwas komplizietere. Letztere wählte Oscar Grünwald für sein "Jugend forscht" Projekt. Mit Minikamera, Minicontroller einigen LED's und einem Computer hat er sich seine eigene Highspeed-Kamera gebaut, die unter optimalen Bedingungen auch die Beschleunigung einer fallenden Kugel festhalten kann.

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Der Schüler des Humboldt Gymnasiums in Nordhausen kennt sich schon aus im Wettbewerb, schon im vergangenen Jahr hatte er teilgenommen, damals noch im Bereich "Schüler experimentieren". Insgesamt nahmen 27 Teams aus den vier Nordthüriner Landkreisen am Wettbewerb teil. Das wareb weniger als letztes Jahr, wobei einige Ausfälle wohl der Witterung zuzuschreiben sind.

Man habe wieder sehr schöne Themen gehabt, erklärte Uta Herz, die als Teil der Fachjury die Gewinner des Regionalwettbewerbes mitbestimmt. Vor allem die Techniker hätten dieses Jahr begeistert.

Zum Beispiel Florian Wagner vom Sondershäuser Scholl-Gymnasium. Der hat eine Sortiermaschine entworfen die mittels optischer und mechanischer Verfahren Muttern, silberne und schwarze Unterlegscheiben richtig zuordnen kann.

Jugend forscht 2016 an der Hochschule Nordhausen (Foto: Tina Bergknapp) Jugend forscht 2016 an der Hochschule Nordhausen (Foto: Tina Bergknapp)

Eine lästige Aufgabe an allen Schulen brachte Tillman Kühne und Thomas Rieger, ebenfalls vom Nordhäuser Humboldt-Gymnasium, auf die Idee einen automatischen Tafelreiniger zu entwerfen. Weniger optisch beeindruckend, dafür aber wissenschaftlich aufwendig untersuchten die jungen Damen Paula Ritscher, Charlotte Kouschill und Anne Peter den Schlafrythmus des Menschen und stellen die Frage ob das nicht reine Zeitverschwendung sei.

Automatische Tafelreiniger, mechanische Hände, Studien, Untersuchungen und Experimente - an der Hochschule konnte der Nachwuchs zeigen was auch in jungen Jahren möglich ist (Foto: Tina Bergknapp) Automatische Tafelreiniger, mechanische Hände, Studien, Untersuchungen und Experimente - an der Hochschule konnte der Nachwuchs zeigen was auch in jungen Jahren möglich ist (Foto: Tina Bergknapp) Ausgefeilte und kuriose Forschungsansätze gab es auch wieder im Bereich "Schüler experimentieren". Markus Karl Ey von der Regelschule "Johann Wolf" in Dingelstädt etwa hatte aus Legosteinen ein funktionstüchtiges Modell einer Hand gebaut. Finja Engelhardt, Clarissa Graichen und Annabel Junge vom Herder Gymnasium in Nordhausen tauchten ein in die Welt der Schuhschnürtechniken.

Für die Gewinner geht es Anfang April zum Landeswettbewerb nach Jena. Alle anderen können sich über eine Teilnahmeurkunde freuen und für die zweit- und drittplatzierten sowie die Sonderpreisgewinner winken auch Geldpreise in unterschiedlicher Höhe. Wer das Rennen im Wettkampf der jungen Wissenschaftler gemacht hat, wird man am späten Nachmittag bekannt geben.
Angelo Glashagel
Autor: red

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