eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 12:41 Uhr
23.02.2016
Index erneut gefallen

Der Gegenwind wird stärker

Der Ifo-Index ist im Februar erneut gefallen – inzwischen das dritte Mal in Folge. Die Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich des Geschäftsverlaufs in den nächsten Monaten haben sich merklich eingetrübt. Dagegen wird die momentane Situation weiterhin gut beurteilt...


Der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU, die wirtschaftliche Schwäche Chinas, Verunsicherungen an den Börsen oder die Uneinigkeit Europas in der Flüchtlingsfrage – viele Unternehmer schätzen die konjunkturelle Großwetterlage skeptischer ein als noch vor einigen Wochen.

Anzeige Refinery (lang)
Es gibt jedoch momentan keinen Grund, eine Spirale des negativen Denkens in Gang zu setzen“, sagt Prof. Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Die Thüringer Wirtschaft sei weiterhin gut aufgestellt. Dank der bislang guten Arbeitsmarktlage und der günstigen Einkommenssituation der Verbraucher könne mit einer recht stabilen Inlandsnachfrage gerechnet werden. Übertriebener Pessimismus sei daher fehl am Platz.

„Dennoch wächst auch im Freistaat die Unsicherheit über die Entwicklung in den kommenden Monaten. Schließlich ist auch die Thüringer Industrie immer mehr vom Funktionieren der ausländischen Märkte abhängig“, erklärt Grusser. Gerade Großbritannien und China zählten seit Jahren zu den wichtigsten Handelspartnern der regionalen Wirtschaft.

Ein Wegbrechen dieser Geschäftsbeziehungen hätte durchaus negative Folgen. Zudem könnten mit der Wiedereinführung innereuropäischer Grenzkontrollen im Zuge der Flüchtlingsdiskussion deutliche Kosten- und Preissteigerungen drohen.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)