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Mo, 13:07 Uhr
22.02.2016
Drei-Streif-Installation

Rollen hängen aus dem Fenster

Seit dem Mittag ist eine beeindruckende Kunst-Installation entlang der Straße an der Salza zu entdecken. Künstler haben Verpackungsrollen der einstigen Produkte aus den Fenstern baumeln lassen...

Letzter Gruß zum Abschied (Foto: nnz) Letzter Gruß zum Abschied (Foto: nnz)

Einige ehemalige Mitarbeiter von Drei Streif wollten sich die Aufmerksamkeit nicht entgehen lassen, die die Ruinen der ehemaligen Kaffee-Rösterei durch die Bänder bekommen. Und so entstand die Kunst:

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Industriegeschichte Nordhausens ist auch eng verwoben mit dem aromatischen Duft gerösteter Kaffeebohnen. Nun soll das Gebäude der ehemaligen Kaffee-Rösterei „Drei Streif“ in Salza abgerissen werden. In den Ruinen des in die Jahre gekommenen Mauerwerks fand die Künstlerin Lena Schirrmeister große Mengen zurückgelassenen Verpackungsmaterials. Daraus konzipierte sie Entwürfe für eine Objekt-Installation, die sie der Jugendkunstschule Nordhausen vorstellte.

Sie wollte den morbiden Charme, der die Industrieruine umgibt, ein letztes Mal in Glanz und Lebendigkeit erblühen zu lassen. Martina Degenhart, Leiterin der Jugendkunstschule und Barbara Roesch, Mitglied des Vorstandes, waren sofort begeistert und entwarfen gemeinsam mit der Künstlerin ein Kooperations-Projekt, das auch von der Stadtverwaltung unterstützt wurde.

Heute nun konnten die Interessierten die ungewöhnliche Inszenierung aus Glanzfolien, Mauerwerk und Luftigkeit erleben, bevor das gesamten Ensemble in Schutt versinkt. „Dieses Projekt zeigt einmal mehr, dass sich hinter dem Namen Jugendkunstschule Nordhausen mehr verbirgt, als mit Kindern zu ‚kritzeln’. Dieses Klischee ist längst überholt und nur Menschen, die noch nie bei uns waren, halten es noch am Leben“, erklärt die Leiterin der Jugendkunstschule, Martina Degenhart, im Vorfeld.
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Ein letzter Wink zum Abschied (Foto: nnz)
Autor: red

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Kommentare
h3631
22.02.2016, 13:26 Uhr
Beeindruckende Kunst-Installation ????
Ist das Kunst????
Steffen 24
22.02.2016, 14:24 Uhr
Jugendkunstschule?????
Da muss man sicher lange,sehr lange studiert haben, dafür.
Hoffentlich beteiligt sich die Künstlerin auch an den Entsorgungskosten der Verpackungsrollen,welche sie ja auch für lau verwendet hat.
Andreas H.
22.02.2016, 15:21 Uhr
DAS soll "KUNST" sein ??? ist das Kunst oder kann das weg ??
DAS kann weg !!!!
dann sollen die doch lieber weiter mit den Kindern kritzeln !!!
DAS ist dann effektiver !!!!
Ein bisschen Müll zu den Fenstern raushängen und an den Bauzaun binden - was ist daran künstlerisch und beeindruckend ??? DAS ist lediglich lächerlich und hat hoffentlich nicht auch noch Honorar eingebracht !!! ???
A.H.
Paulinchen
22.02.2016, 16:53 Uhr
Vor vielen Jahren, hat Kurt Felix mal einem Affen…
…einen Pinsel und Farbe hingestellt. Dieser nahm beides und bekleckste ein großes Stück Leinwand damit. Danach brachte K. Felix dieses „Werk“ in eine Kunstausstellung. Hier lies er es von den dortigen Besuchern bewerten. Wahnsinn, was von diesen Menschen in das „Kunstwerk“ hinein interpretiert wurde.

Umso größer war dann die Blamage bei der Vorstellung des „Künstlers“ bei den vermeintlichen Kunstexperten.

Kunst ist offensichtlich erst dann Kunst, wenn sie keiner versteht.
henyklein
22.02.2016, 17:30 Uhr
Die Klarnamenpflicht
Wer ist denn den Autor dieses Beitrags?

Henry Klein
jule julitschka
22.02.2016, 18:21 Uhr
Mir fehlen die Worte
Bei soviel Sinnlosigkeit!!!
Als ich vor ein paar Tagen davon las kam ich doch auf die Idee, dass die Rollen an der Jugendkunstschule für Kunstprojekte verwendet werden sollten. War wohl meine falsche Auffassungsgabe. Sicher hätten Kinder mit ihrer Fantasie aus der Folie irgendetwas gestalten können was dann auch noch einen Nutzen hätte.
Für mich ist diese Aktion eine Verhöhnung der Leute, die dort mal gearbeitet und ihre Arbeitsplätze verloren haben. Die Vermutung liegt nahe, dass das bei studierten Künstlern nicht vor kommt.
Ra1n3R
22.02.2016, 18:36 Uhr
Naja...
Ich dachte bsiher immer das ich der einzige Mensch auf Erden bin, an dem die kreative Ader (in Bezug auf Kunst) spurlos vorbei gesegelt ist. Diese Bilder belehren mich eines Besseren. ;-)

Hoffentlich beteiligen sich die "Künstler" auch am "Kann weg!"... :-)
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