Di, 09:38 Uhr
03.07.2001
Neue Hausnummer: Leimbacher Str. 37
Nordhausen (nnz). Das Wichtigste vorab: Es gibt in der Leimbacher Straße in Nordhausen eine neue Hausnummer. 37! Was sich hinter dieser numerischen Kostbarkeit verbirgt, das sagt Ihnen die nnz.
Die Leimbacher Straße 37 hat sich die Nordthüringer Lebenshilfe als Hausnummer gesichert. Hier entsteht in den nächsten Monaten ein neues Wohnheim für Schwerstmehrfachbehinderte. Vor allem Jugendliche sollen sich nach der Fertigstellung dort wohlfühlen. Nach einigen formalen Schwierigkeiten wird derzeit die Baustelle eingerichtet. Die Aufträge für den Neubau gingen durchweg an Unternehmen aus der Nordthüringer Region.
Die Geschäftsführerin der Nordthüringer Lebenhilfe, Tilly Pape, rechnet mit einem zügigen Bau, muß jedoch bereits zu Beginn Abweichungen von eigentlichen Bauablauf hinnehmen. Im Vorfeld, so erfuhr die nnz, habe es Schwierigkeiten mit der Genehmigung gegeben. Vor allem einige Nachbarn hätten sich ablehnend gegenüber dem Vorhaben ausgesprochen (siehe dazu auch nnz-Archiv).
Bis zur Fertigstellung des Neubaus in der Leimbacher Straße werden die Behinderten in der Sundhäuser Einrichtung weiter wohnen. Ab Oktober werden dann die noch 16 freien Plätze im Lebenshilfe-Wohnheim an der Straße der Genossenschaften belegt sein. Weitere 16 behinderte Menschen sind mit Beginn dieses Monats in der KMG-Klinik ins Sülzahyn untergebracht. Nach nnz-Informationen soll der Neubau vermutlich im kommenden Jahr abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf fast vier Millionen Mark. Davon übernimmt das Land Thüringen 1,3 Millionen, den bescheidenen Rest" von 2,6 Millionen Mark muß die Lebenshilfe aufbringen.
Autor: nnzDie Leimbacher Straße 37 hat sich die Nordthüringer Lebenshilfe als Hausnummer gesichert. Hier entsteht in den nächsten Monaten ein neues Wohnheim für Schwerstmehrfachbehinderte. Vor allem Jugendliche sollen sich nach der Fertigstellung dort wohlfühlen. Nach einigen formalen Schwierigkeiten wird derzeit die Baustelle eingerichtet. Die Aufträge für den Neubau gingen durchweg an Unternehmen aus der Nordthüringer Region.
Die Geschäftsführerin der Nordthüringer Lebenhilfe, Tilly Pape, rechnet mit einem zügigen Bau, muß jedoch bereits zu Beginn Abweichungen von eigentlichen Bauablauf hinnehmen. Im Vorfeld, so erfuhr die nnz, habe es Schwierigkeiten mit der Genehmigung gegeben. Vor allem einige Nachbarn hätten sich ablehnend gegenüber dem Vorhaben ausgesprochen (siehe dazu auch nnz-Archiv).
Bis zur Fertigstellung des Neubaus in der Leimbacher Straße werden die Behinderten in der Sundhäuser Einrichtung weiter wohnen. Ab Oktober werden dann die noch 16 freien Plätze im Lebenshilfe-Wohnheim an der Straße der Genossenschaften belegt sein. Weitere 16 behinderte Menschen sind mit Beginn dieses Monats in der KMG-Klinik ins Sülzahyn untergebracht. Nach nnz-Informationen soll der Neubau vermutlich im kommenden Jahr abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf fast vier Millionen Mark. Davon übernimmt das Land Thüringen 1,3 Millionen, den bescheidenen Rest" von 2,6 Millionen Mark muß die Lebenshilfe aufbringen.

