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Mo, 18:05 Uhr
02.07.2001

Krankenhaus in Ungarn wird aufgemöbelt

Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Südharz-Krankenhaus „möbelt“ Klinik in Ungarn auf. Per Handschlag wurde am Mittag offiziell die Übergabe von 15 Betten besiegelt. nnz-Mitarbeiterin Manuela Jauer war dabei.

Heute konnte der Landkreis Nordhausen ihre Kontakte ins Ausland erneut bestärken. Landrat Joachim Claus (CDU) empfing drei Vertreter der ungarischen Stadt Dorog, die etwa 40 km nordöstlich von Budapest liegt. Dr. Janos Dittmann, der Bürgermeister der Kommune, hatte im Rahmen einer geplanten Modernisierung des Krankenhauses in Dorog um Hilfe gebeten. Diese kam sogleich vom LV Altstadt 98 Nordhausen, zu dem bereits seit zwei Jahren persönliche Kontakte bestehen. Rasch setzte man sich mit Antonius Pille, dem Geschäftsführer des Südharz-Krankenhauses, sowie mit dem Landrat in Verbindung.

Die zwei Gebäude der ungarischen Klinik sollen insgesamt 85 Patienten einen Platz bieten. Unter anderem sollen Rheumakranke rehabilitiert und eine Station für Geriatrie eingerichtet werden. Das Nordhäuser Krankenhaus stellte 15 Krankenbetten sowie eine mobile Röntgeneinrichtung zur Verfügung. Im Rahmen eines bereits zweiten, mehrtägigen Besuches einiger Vertreter der ungarischen Stadt wurde die Bereitstellung der Betten im Landratsamt endgültig besiegelt. Wann sie letztlich ihren Weg in die neue Heimat antreten werden steht allerdings noch nicht fest. Neben Joachim Claus und Dr. Janos Dittmann waren außerdem der Präsident des LV Altstadt 98 Nordhausen, Dieter Jürgens, Winfried Theuerkauf (SPD) als ehrenamtlicher Beigeordneter, zwei Mitglieder des LV Altstadt 98 Nordhausen sowie zwei Vertreter des Stadtrates von Dorog anwesend.

Auch der leitende Chefarzt des Süharz-Krankenhauses, Dr. Gebhardt, begrüßte diese Hilfe und die Kontakte nach Ungarn. Er sicherte weitere Unterstützung zu. Diese soll sich jedoch nicht nur auf die Bereitstellung medizinischer Geräte beschränken (beispielsweise werden noch Geräte für den Bereich Radiologie gebraucht), sondern auch auf den wirtschaftlichen Sektor ausgedehnt werden. Dazu könnte unter anderem die Südharz-Messe eine Möglichkeit sein.
Manuela Jauer
Autor: nnz

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