Fr, 11:53 Uhr
29.01.2016
Vom 9. Spieltag in der Kegel-Kreisliga
Erwin Fessel war der Mann des Tages
Der 9. Spieltag in der Kreisliga der Keglerinnen und Kegler ist noch nicht ganz vollständig. Wegen zu vieler Krankheitsfälle musste Handwerk die Partie gegen die NSV-Erste absagen. Sie wird wahrscheinlich in der kommenden Woche nachgeholt. Dennoch wird der Spieltag als der des Erwin Fessel eingehen...
Mit überragenden 466 Holz stellte er einen neuen Bahnrekord an der Wertherhalle auf und führte nach etwas verrücktem Spielverlauf seine Salzaer im Spitzenspiel gegen die 2. Männermannschaft des Nordhäuser SV noch zum überlegenen Sieg. Salza hat damit den Vorsprung auf die NSV-Zweite wieder auf drei Punkte ausgebaut.
Das Spiel verlief auf der Salzaer Heimbahn an der Wertherhalle zunächst wie erwartet. Dirk Steinmüller lieferte sich mit Roland Rahn einen harten Kampf, gewann dank der besseren Bilanz. Damit ging es nach dem Bahnwechsel praktisch bei null weiter. Nach dem bisherigen Spielverlauf nur noch wenig Optimismus bei den Hausherren. Hilmar Hoffman steigerte sich dann aber deutlich, musste sich Steffen Kratzien in die Vollen aber erneut wenn auch nur noch knapp beugen. Aber Erwin Fessel brachte bei Salza die Zuversicht zurück. 163:132 in die Vollen. Ein starker Wurf nach dem anderen und Heinz Schulz war sichtlich beeindruckt. Und es kam für die beiden NSVer noch schlimmer. Steffen Kratzien, bis dahin mit ganz starken Spiel hatte einen im Räumen einen schwachen ersten Anwurf, brauchte für den ersten Neuner schließlich neun Würfe.
Erwin Fessel (Foto: Uwe Tittel)
Bei Hilmar Hoffmann dagegen lief es nun immer besser und er verkürzte seinen Rückstand um mehr als die Hälfte. Und Erwin Fessel schwamm nur auf einer Welle des Erfolges.
Im Räumen nur noch starke Anwürfe, kein einziger Fehlwurf mehr, mit 97:60 deklassierte er Heinz Schulz. Sein letzter Wurf, noch einmal ins volle Bild, hätte mit einem Vierer schon den Bahnrekord von Dieter Werner ausgelöscht, Es wurde noch einmal eine Sieben. Wenn's läuft, dann läuft's eben oft wie von allein.
Im Spiel der beiden Tabellenletzten ging es da an gleicher Stätte wesentlich bescheidener zu. Die NSV-Frauen kamen beim Salzer Mixed-Team aber dennoch zu einem sicheren Sieg. Das entscheidende Duell entschied dabei Sonja Klaus, obwohl nicht in allerbester Form, deutlich gegen die junge nach längerer Pause wieder ihr erstes Spie bestreitende Michelle Boldt, die diesmal ihre Mutter Karina vertrat.
Dazu eine wieder gute Dagmar Reitmeier, die als Einzige die 400-Holz-Marke knackte und Erich Meyer das Nachsehen gab. Enttäuschend beimNSV Birgit Galonska, die überhaupt keine Einstellung zum Spiel fand. Für Salza konnte Herbert Kehmstedt am Ende als diesmal Bester seiner Mannschaft aber nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.
TSG Salza mixed – Nordhäuser SV Frauen II 1428:1489
TSG Salza Männer – Nordhäuser SV Männer II 1659:1473
Tabelle
Uwe Tittel
Autor: redMit überragenden 466 Holz stellte er einen neuen Bahnrekord an der Wertherhalle auf und führte nach etwas verrücktem Spielverlauf seine Salzaer im Spitzenspiel gegen die 2. Männermannschaft des Nordhäuser SV noch zum überlegenen Sieg. Salza hat damit den Vorsprung auf die NSV-Zweite wieder auf drei Punkte ausgebaut.
Das Spiel verlief auf der Salzaer Heimbahn an der Wertherhalle zunächst wie erwartet. Dirk Steinmüller lieferte sich mit Roland Rahn einen harten Kampf, gewann dank der besseren Bilanz. Damit ging es nach dem Bahnwechsel praktisch bei null weiter. Nach dem bisherigen Spielverlauf nur noch wenig Optimismus bei den Hausherren. Hilmar Hoffman steigerte sich dann aber deutlich, musste sich Steffen Kratzien in die Vollen aber erneut wenn auch nur noch knapp beugen. Aber Erwin Fessel brachte bei Salza die Zuversicht zurück. 163:132 in die Vollen. Ein starker Wurf nach dem anderen und Heinz Schulz war sichtlich beeindruckt. Und es kam für die beiden NSVer noch schlimmer. Steffen Kratzien, bis dahin mit ganz starken Spiel hatte einen im Räumen einen schwachen ersten Anwurf, brauchte für den ersten Neuner schließlich neun Würfe.
Erwin Fessel (Foto: Uwe Tittel)
Bei Hilmar Hoffmann dagegen lief es nun immer besser und er verkürzte seinen Rückstand um mehr als die Hälfte. Und Erwin Fessel schwamm nur auf einer Welle des Erfolges. Im Räumen nur noch starke Anwürfe, kein einziger Fehlwurf mehr, mit 97:60 deklassierte er Heinz Schulz. Sein letzter Wurf, noch einmal ins volle Bild, hätte mit einem Vierer schon den Bahnrekord von Dieter Werner ausgelöscht, Es wurde noch einmal eine Sieben. Wenn's läuft, dann läuft's eben oft wie von allein.
Im Spiel der beiden Tabellenletzten ging es da an gleicher Stätte wesentlich bescheidener zu. Die NSV-Frauen kamen beim Salzer Mixed-Team aber dennoch zu einem sicheren Sieg. Das entscheidende Duell entschied dabei Sonja Klaus, obwohl nicht in allerbester Form, deutlich gegen die junge nach längerer Pause wieder ihr erstes Spie bestreitende Michelle Boldt, die diesmal ihre Mutter Karina vertrat.
Dazu eine wieder gute Dagmar Reitmeier, die als Einzige die 400-Holz-Marke knackte und Erich Meyer das Nachsehen gab. Enttäuschend beimNSV Birgit Galonska, die überhaupt keine Einstellung zum Spiel fand. Für Salza konnte Herbert Kehmstedt am Ende als diesmal Bester seiner Mannschaft aber nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.
TSG Salza mixed – Nordhäuser SV Frauen II 1428:1489
| Birgit Heinze - Birgit Galonska | 347:336 |
| Erich Meyer - Dagmar Reitmeier | 384:403 |
| Michelle Boldt - Sonja Klaus | 306:389 |
| Herbert Kehmstedt - Ingrid Maciej | 391:361 |
TSG Salza Männer – Nordhäuser SV Männer II 1659:1473
| Dirk Steinmüller - Roland Rahn | 413:407 |
| Achim Stiede - Rudi Nagler | 397:362 |
| Hilmar Hoffmann - Steffen Kratzien | 383:402 |
| Erwin Fessel - Heinz Schulz | 466:402 |
Tabelle
| 1. TSG Salza Männer | 14455 | 17: 4 |
| 2. Handwerk Nordhausen | 12632 | 14: 5 |
| 3. Nordhäuser SV Männer II | 14111 | 14: 7 |
| 4. Nordhäuser SV Männer I | 12450 | 6:13 |
| 5. Nordhäuser SV Frauen II | 13768 | 7:14 |
| 6. TSG Salza mixed | 13248 | 3:18 |
Uwe Tittel

