Fr, 10:29 Uhr
29.01.2016
IHK
Ferienhotline für Ausbildung
Mit Beginn der Winterferien startet die Industrie- und Handelskammer (IHK) wieder ihre Ferienhotline, in der Fragen rund um die Berufsausbildung beantwortet und freie Lehrstellen vermittelt werden...
Pünktlich zum Schulhalbjahr und mit Ferienbeginn ist die Telefon-Hotline ab Montag erreichbar. Unter der Rufnummer 0361 3484-278 informieren Bildungsexperten über freie Lehrstellen, erläutern Ausbildungsinhalte und geben Tipps zur Bewerbung, informiert IHK-Hauptge-schäftsführer Prof. Gerald Grusser. Derzeit seien 865 offene Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse der Kammer registriert – ein Plus von über 230 Stellen im Vergleich zum Vorjahr. Da ist sicher für fast jeden etwas Passendes dabei, ermuntert Grusser die Jugendlichen zum raschen Handeln.
Vor allem Lehrlinge für industriell-technische Berufe werden aktuell gesucht. Allein 74 Mechaniker und Mechatroniker, 57 Eisenbahner sowie 62 Elektroniker für Betriebstechnik stehen ganz oben auf der Liste, so der IHK-Chef. Schüler mit einem Realschulabschluss hätten somit in industriell-technischen Richtungen hervorragende Chancen auf dem Lehrstellenmarkt. Aber auch die Lager- und Logistikunternehmen suchen mit 55 Angeboten die Facharbeiter von Morgen, dicht gefolgt von zahlreichen kaufmännischen Ausbildungsstellen, wo allein 46 im Einzelhandel ausgeschrieben sind.
Doch selbst Jugendliche mit schwächeren Schulleistungen sollten nicht vorschnell kapitulieren. Gute Noten sind zwar sehr wichtig bei der Bewerbung, spielen aber nicht mehr die zentrale Rolle wie noch vor wenigen Jahren, macht der IHK-Chef Mut. So seien Erfahrungen aus einem betrieblichen Praktikum und persönliche Kontakte für Jugendliche ganz oft die Eintrittskarte in die duale Ausbildung.
Der demografiebedingte Rückgang der Schülerzahlen hat die Unternehmer zum Umdenken gezwungen. Wichtige Tugenden wie Fleiß, Motivation, Einsatzbereitschaft und praktische Begabung stellen inzwischen ein fast gleichwertiges Auswahlkriterium dar, betont Grusser.
Doch für die Bewerber verrinne die Zeit. Jetzt heißt es noch einmal Gas geben und vielleicht das Ausbildungsgesuch in die Online-Lehrstellen-börse einbringen, fordert der IHK-Chef die Jugendlichen auf, selbst aktiv zu werden. Und auch Unternehmen mit freien Lehrstellen sollten nicht mehr länger warten und ihre Angebote in der IHK-Börse registrieren.
Autor: redPünktlich zum Schulhalbjahr und mit Ferienbeginn ist die Telefon-Hotline ab Montag erreichbar. Unter der Rufnummer 0361 3484-278 informieren Bildungsexperten über freie Lehrstellen, erläutern Ausbildungsinhalte und geben Tipps zur Bewerbung, informiert IHK-Hauptge-schäftsführer Prof. Gerald Grusser. Derzeit seien 865 offene Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse der Kammer registriert – ein Plus von über 230 Stellen im Vergleich zum Vorjahr. Da ist sicher für fast jeden etwas Passendes dabei, ermuntert Grusser die Jugendlichen zum raschen Handeln.
Vor allem Lehrlinge für industriell-technische Berufe werden aktuell gesucht. Allein 74 Mechaniker und Mechatroniker, 57 Eisenbahner sowie 62 Elektroniker für Betriebstechnik stehen ganz oben auf der Liste, so der IHK-Chef. Schüler mit einem Realschulabschluss hätten somit in industriell-technischen Richtungen hervorragende Chancen auf dem Lehrstellenmarkt. Aber auch die Lager- und Logistikunternehmen suchen mit 55 Angeboten die Facharbeiter von Morgen, dicht gefolgt von zahlreichen kaufmännischen Ausbildungsstellen, wo allein 46 im Einzelhandel ausgeschrieben sind.
Doch selbst Jugendliche mit schwächeren Schulleistungen sollten nicht vorschnell kapitulieren. Gute Noten sind zwar sehr wichtig bei der Bewerbung, spielen aber nicht mehr die zentrale Rolle wie noch vor wenigen Jahren, macht der IHK-Chef Mut. So seien Erfahrungen aus einem betrieblichen Praktikum und persönliche Kontakte für Jugendliche ganz oft die Eintrittskarte in die duale Ausbildung.
Der demografiebedingte Rückgang der Schülerzahlen hat die Unternehmer zum Umdenken gezwungen. Wichtige Tugenden wie Fleiß, Motivation, Einsatzbereitschaft und praktische Begabung stellen inzwischen ein fast gleichwertiges Auswahlkriterium dar, betont Grusser.
Doch für die Bewerber verrinne die Zeit. Jetzt heißt es noch einmal Gas geben und vielleicht das Ausbildungsgesuch in die Online-Lehrstellen-börse einbringen, fordert der IHK-Chef die Jugendlichen auf, selbst aktiv zu werden. Und auch Unternehmen mit freien Lehrstellen sollten nicht mehr länger warten und ihre Angebote in der IHK-Börse registrieren.

