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Di, 12:15 Uhr
26.01.2016
nnz-Sportergebnisdienst: Kegeln

Vier Spiele, drei Siege

Mit drei Siegen aus vier Spielen war das vergangene Kegelwochenende für die Männer und Senioren der Kreisvereine ein recht erfolgreiches. Ärgern mussten sich nur die Oldies von der NSV-Zweiten, die trotz Heimvorteils eine ärgerliche weil unnötige Niederlage einstecken mussten...

Dagegen konnten die Männer aus Bleicherode und Sollstedt endlich wieder einen Sieg bejubeln und die Rote Laterne des Tabellenletzten in der 1. Landesklasse abgeben. Den Senioren von NSV I und TSG Salza reichten vergleichsweise bescheidene Leistungen zu deutlichen Siegen.

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Starkes erstes NSV-Paar, danach nur noch Kopfschütteln

Was ist nur mit der 1. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV los? Auch im zweiten Heimspiel im neuen Jahr wieder eine ganz schwache Mannschaftsleistung. Und das wieder in einem Spitzenspiel. Im Gegensatz zum verlorenen Kampf gegen Meiningen langte es nun gegen die bis dahin punktgleichen aber ganz, ganz schwach spielenden Gothaer allerdings zu einem sicheren Sieg. Heinz Schulz, Mannschaftskapitän der NSV-Zweiten, die zuvor trotz ordentlichen Spiels gegen die Gothaer Zweite knapp verloren hatte, konnte es gar nicht fassen. „Die haben die Mannschaften vertauscht. Wir hätten bestimmt gegen die hier spielen sollen.“ Und sie hätten haushoch gewonnen. Reiner Hagemeier, „Chef“ bei der Ersten war jedenfalls froh, dass es so herum gekommen war. Die NSV-Erste hätte gegen die Gothaer Zweite nämlich glatt verloren. Doch zum Spiel der beiden ersten Mannschaften.

Die Gothaer wollten vorbeugen. Sie hätten in Nordhausen noch nie sehr gut gespielt, so ihr Kapitän. Allerdings so schlecht wie diesmal auch noch nicht. Der Kampf, der eigentlich gar keiner wurde, war praktisch schon nach der ersten Bahn im ersten Paar entschieden. Karl-Josef Gleitze führte da gegen den Gothaer Ersatzmann Kay Wagner 38 Holz, Kapitän Reiner Hagemeier in seinem Spiel gegen Klaus Lesser mit 25 Holz. Und es kam nach dem Bahnwechsel noch wesentlich schlimmer für die Gäste Gleitze hatte zwar nicht seinen besten Tag, gewann aber haushoch überlegen. Und der NSV-Käptn lief nach schon guten 215 Holz auf Bahn 1 noch zu ganz großer Form auf und hatte am Ende ganz starke 460 Holz zu Buche stehen. Nur über seine fünf (unnötigen) Fehlwürfe ärgerte er sich. Für Gotha aber war bei einem Rückstand von bereits 155 Holz nichts mehr zu holen. Es ging nur noch um persönlich möglichst gute Resultate.

Das ist zumindest Andreas Lemmer mit 408 Holz gelungen. Ein ums andere Mal aber Kopfschütteln bei den beiden Nordhäusern, die scheinbar einen internen Wettbewerb um einen Negativrekord austrugen und sich am Ende in Galgenhumor ergingen. Rainer Wille konnte sich nicht erinnern, wann er überhaupt einmal weniger als 400 Kegel bei 100 Wurf hat fallen gelassen. Er musste sich schließlich auch eine Niederlage ankreiden lassen. War das etwa der Fluch seines überragenden Bahnrekordes von 544 Holz zuletzt in Gebesee? Partner Uwe Schmögner untertraf ihn sogar noch um 20 Punkte, blieb aber in seinem Duell dennoch knapper Sieger.

Verbandsliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV – KSV Wacker 99 Gotha1644:1492
Karl-Josef Gleitze410:318
Reiner Hagemeier460:397
Rainer Wille397:408
Uwe Schmögner377:369

Der Kapitän und seine schwachen Nerven

Im Vorspiel der Verbandsligapartie standen sich die beiden zweiten Mannschaften von Nordhäuser SV und Wacker 99 Gotha gegenüber. Am Ende waren beide Teams sprachlos. Die Nordhäuser weil sie trotz der zweitbesten Saisonheimleistung und zwischenzeitlicher Führung am Ende noch knapp verloren hatten. Die Gothaer über einen unverhofften Sieg nach einer für sie in Nordhausen für unmöglich gehaltenen starken Leistung.

1675 Holz, das hatte bislang noch keine Mannschaft aus Gotha hier auch nur ansatzweise gespielt. Dabei gab es bei der NSV-Zweiten keinen wirklichen Schwachpunkt. Aber alle hatten im Räumen ihre liebe Not. 38 Fehlwürfe waren es zusammen am Ende, bei Gotha nur 25. Das war für die Partie der entscheidende Knackpunkt. Die Nordhäuser lagen nach dem ersten Paar um 21 Holz zurück. „Verantwortlich“ dafür der vor allem ganz stark in die Vollen spielende Gothaer Klaus-Dieter Wettstein (318 Holz), der Ingo Koudele 33 Punkte abknöpfte. Der solide gut spielende Rainer Gebhardt hielt den Rückstand aber in Grenzen.

Im zweiten Paar ging es dann hin und her. Heinz Schulz gegen Wolfgang Metzte und Uwe Hempowicz gegen Peter Jacob holten aber Stückchen für Stückchen auf und vor dem letzten Räumen hatten sie sogar einen kleinen Vorsprung heraus gekegelt. Mitte des letzte Räumens aber wendete sich wieder das Blatt. Heinz Schulz ließ sich vom Jubel über eine Neun seines Mannschaftskameraden völlig aus der Bahn werfen. Und bei Uwe Hempowicz zwickte es plötzlich wieder im Wurfarm.

Die Folge waren Fehlwürfe. Er konnte die Schwäche zwar schnell überwinden, gewann auch sein Einzel, aber sein zuvor schon großer Vorsprung war kleiner geworden. Zu kein, denn Heinz Schulz verlor sogar noch seinen Kampf gegen den am Ende Tagesbesten Gothaer. Der Kapitän hatte leider wiederv einmal in der entscheidenden Situation seine Nerven nicht im Zaume.

Landesliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV II – KSV Wacker 99 Gotha II1665:1675
Ingo Koudele393:426
Rainer Gebhardt401:389
Heinz Schulz435:439
Uwe Hempowicz436:421

An der Tabellenspitze großes Gedränge

Wer wird Sieger in der Landesligastaffel II über 120 Wurf der Senioren? Diese Frage ist nach dem 12. Spieltag offener denn je. Nachdem Tabellenführer Langula I diesmal bei Ilmenau I die Segel streichen musste liegen drei Teams mit je sechs Minuspunkten an der Spitze, dahinter zwei Mannschaften mit je acht Minuszählern auf der Lauer. Dann klafft schon ein größeres Loch.

Ganz vorn mit dabei weiter die Senioren der TSG Salza, die sich zu Hause trotz einer bescheidenen Leistung mühelos gegen den Tabellenachten Schöndorfer SV Weimar behaupteten. Das Spiel hatte schon nach dem ersten Paar seine Vorentscheidung. Dieter Werner hatte sich nur auf der dritten Bahn eine Schwäche geleistet, war seinem Kontrahenten ansonsten ganz klar überlegen. Bei Karl-Heinz Meister gab es anfangs Bedenken. Nur ganz schwache 89 Holz auf der ersten Bahn und folgerichtig eine Niederlage.

Dann allerdings lief es bei ihm und es folgten noch drei deutliche Bahnsiege. Umgekehrt erging es im zweiten Paar Rainer Krätzschel. Er hatte eine starke erste Bahn, war danach aber gegen den Besten der Gäste Rainer Langbein dreimal chancenlos. In Gefahr geriet der Salzaer Gesamterfolg aber nie. Rainer Schubert startete gegen den guten Dieter Kürbs mit starken 145 und deutlichem Sieg, nahm sich danach eine kleine „Auszeit“, hatte dann das Geschehen aber sofort wieder voll im Griff und war am Ende auch der Tagesbeste.

Landesliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – SSV 1949 Weimar5:1(1966:1870/10:6)
Dieter Werner1:0(508:434/3:1)
Karl-Heinz Meister1:0(469:442/3:1)
Rainer Krätzschel0:1(476:503/1:3)
Rainer Schubert1:0(513:491/3:1)

Dritter Sieg für die SG und die Rote Laterne ist weg

Endlich der dritte Saisonerfolg für die Männer von der SG Beicherode/Sollstedt. Im ersten von zwei Nachholspielen gegen den bis dahin punktgleichen Tabellennachbarn aus Tiefenort ging nur ein einziges Einzelspiel verloren und am Ende stand ein überlegener Sieg und ein kleiner Sprung in der Tabelle vom Ende nach oben. Die Abstände in der unteren Tabellenhälfte sind aber nach wie vor ganz gering.

Das erste SG-Paar tat sich etwas schwer, spielte über die vier Bahnen sehr wechselhaft. Daniel Schäfer hatte sich nach verlorener erster Bahn aber auf den nächsten beiden einen ausreichenden Holzvorsprung heraus gespielt. Maik Schäfer dagegen musste bis zur letzten Bahn kämpfen um auch zum Punktgewinn zu kämpfen. Im Mittelpaar fand Maik Jalowski erst auf der letzten Bahn zu einigermaßen gutem Spiel, musste aber einen hohen Holzrückstand hinnehmen.

Uwe Schäfer  (Foto: Uwe Tittel) Uwe Schäfer (Foto: Uwe Tittel) Den glich der gut aufgelegte Rainer König aber vollständig aus und so konnte das letzte Paar bei einer 3:1-Führung und 41 Holz Vorsprung einigermaßen entspannt ihr Spiel aufnehmen. Beide entledigten sich ihrer Aufgabe dann auch sehr souverän, gewannen alle Bahnen. Hanjo Sinzel startete dabei recht verhalten, wurde dann aber noch richtig stark. Am besten an diesem Tag aber Uwe Schäfer, der von Beginn an voll da war und seinem Kontrahenten nicht die Spur einer Chance gab. Er lief diesmal auch dem zumeist besseren Sohn Daniel ganz klar den Rang ab, sorgte mit seinen 524 Holz zudem für die überlegene Tagesbestleistung.
Uwe Tittel

1. Landesklasse Männer 120 Wurf

SG Bleicherode/Sollstedt – KSV Tiefenort 1920|7:1|(1930:2780/16:8)
Daniel Schäfer|1:0|(490:468/2:2)
Maik Schäfer|1:0 (496:482/2:2)
Maik Jalowski|0:1|(429:469/1:3)
Rainer König |1:0|(504:459/3:1)
Uwe Schäfer|1:0|(524:451/4:0)
Hanjo Sinzel|1:0|(478:451(4:0)
Autor: red

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