Fr, 17:19 Uhr
22.01.2016
Polizeibericht
Gerücht oder Tatsache - was stimmt?
Mit den Flüchtlingen kommen vor allem in der Kreisstadt die Gerüchte. Es kommen Nachrichten, die man eigentlich für unmöglich hält. Und es wird schwer, deren Wahrheitsgehalt zu ergründen...
Dazu ein Beispiel: Es ist der 10. Januar. Es ist ein Sonntag. Leonie W. (Name geändert) geht wie immer mit ihrem Hund spazieren. In der Promenade in Nordhausen. Hier trifft sie immer mal wieder Menschen, die Flüchtlinge sein könnten.
Sie kommuniziert mit ihnen, ist im Protokoll der Polizei festgehalten. Doch an diesem Sonntag bleibt es nicht bei der Kommunikation. Junge ausländische Männer versuchen ihr den Hund wegzureißen. Doch Leonie W. hält die Leine krampfhaft fest, ein anderer Mann kommt hinzu, die jungen Männer verlassen den Platz des Geschehens. Bei der Polizei wird Anzeige erstattet. Doch wird auch ermittelt? Wohl kaum - eine Straftat liegt nicht vor. Und doch: die Nachricht macht die Runde, sie mutiert zum Gerücht. Plötzlich soll der Hund mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen worden sein. Die Polizei dementiert das. Das sei nicht angezeigt worden.
Tage später trifft Leonie W. eine Freundin. Auch sie hat einen Hund, auch sie geht oft spazieren. Frau W. wundert sich über das ungewöhnliche Aussehen des Hundes. Sein Fell ist teilweise verbannt. Die Freundin schildert, dass fremd aussehende junge Männer mit Zigaretten das Tier malträtiert hätten. Eine Anzeige habe sie allerdings nicht gemacht.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDazu ein Beispiel: Es ist der 10. Januar. Es ist ein Sonntag. Leonie W. (Name geändert) geht wie immer mit ihrem Hund spazieren. In der Promenade in Nordhausen. Hier trifft sie immer mal wieder Menschen, die Flüchtlinge sein könnten.
Sie kommuniziert mit ihnen, ist im Protokoll der Polizei festgehalten. Doch an diesem Sonntag bleibt es nicht bei der Kommunikation. Junge ausländische Männer versuchen ihr den Hund wegzureißen. Doch Leonie W. hält die Leine krampfhaft fest, ein anderer Mann kommt hinzu, die jungen Männer verlassen den Platz des Geschehens. Bei der Polizei wird Anzeige erstattet. Doch wird auch ermittelt? Wohl kaum - eine Straftat liegt nicht vor. Und doch: die Nachricht macht die Runde, sie mutiert zum Gerücht. Plötzlich soll der Hund mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen worden sein. Die Polizei dementiert das. Das sei nicht angezeigt worden.
Tage später trifft Leonie W. eine Freundin. Auch sie hat einen Hund, auch sie geht oft spazieren. Frau W. wundert sich über das ungewöhnliche Aussehen des Hundes. Sein Fell ist teilweise verbannt. Die Freundin schildert, dass fremd aussehende junge Männer mit Zigaretten das Tier malträtiert hätten. Eine Anzeige habe sie allerdings nicht gemacht.
Peter-Stefan Greiner


