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Sa, 09:17 Uhr
30.06.2001

Landrat Claus im Grenzlandmuseum

Nordhausen (nnz). Auf Einladung des CDU-Stadtverbandes Bad Sachsa stattete Landrat Joachim Claus (CDU) am Freitag dem Grenzlandmuseum Bad Sachsa einen ersten Besuch ab. nnz berichtet.

Nach einer Besichtigung mit fachkundigen Erklärungen durch den Vorsitzenden des Museumsvereins, Rainer Böhle, besichtigte Claus die auf Thüringer Seite in der Gemarkung Klettenberg befindlichen Außenanlagen auf dem Warteberg. Der Landrat zeigte sich beeindruckt von den ausschließlich in privater Initiative zusammengetragenen Exponaten. Claus wörtlich: "Wir müssen das dunkle Kapitel an der Grenze auch unseren Kindern vor Augen führen, Geschichte muß erlebbar sein."

Bedauerlicherweise sah sich das Land Niedersachsen bisher nicht in der Pflicht, dem Verein finanziell „unter die Arme zu greifen“. Das Museum ist ein Besuchermagnet und konnte im Jahr 2000 6.500 Besucher verbuchen. Vor anwesenden Pressevertretern sagte Claus eine Prüfung möglicher Unterstützungsmaßnahmen von Nordhäuser Seite zu. Weitere Themen der Begegnung waren die Verkehrswege, wie der Ausbau der B 243 und die Sanierung der Südharzstrecke, die für beide Landkreise lebenswichtig sind. Bemängelt wurde auch die Berichterstattung in der Presse, die an der jeweiligen Landesgrenze aufhört.

Zur länderübergreifenden Berichterstattung bietet sich daher hervorragend das Internet an, nnz-online sollte dafür stärker genutzt werden. Der Termin für den nächsten Besuch steht bereits fest, Claus wird am 22. August gemeinsam mit dem Thüringer Finanzminister Andreas Trautvetter zu einer Kommunalwahlveranstaltung in Bad Sachsa erwartet. In Niedersachsen finden am 9. September Kommunalwahlen statt, in Bad Sachsa werden Ortsräte, Stadtrat und Bürgermeister und im Landkreis Osterode der Kreistag neu gewählt.

Übrigens: Das Grenzlandmuseum Tettenborn ist sonntags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und nach Voranmeldung unter Tel.: 05523/999773 zu besichtigen.
Autor: nnz

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