Fr, 17:20 Uhr
29.06.2001
Der 5. Hilfstransport im Rückblick
Nordhausen/Hesserode (nnz). Zu Pfingsten ging der fünfte humanitärer Hilfstransport der Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe e.V. zu Gunsten der Kinder von Tschernobyl zu Ende. Für nnz zieht Thomas Kleemann eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.
Mit etwas Abstand betrachtet können wir sagen, dieser Transport war nicht nur der größte aus Nordthüringen mit seinen fast 50 Tonnen Hilfsgüter, nein auch der erfolgreichste in unserer zweijährigen Vereinsgeschichte. So hatten wir auf drei Sattelzügen folgendes geladen:1200 kg Gemüsekonserven, 100 kg Mehl, 700 kg Nudeln, 200 kg Zucker, 600 kg Süßwaren, 100 kg Reis, 2800 kg Hygieneprodukte, 100 kg Salz, 110 kg Tee, 100 kg Kaffee, 750 kg Spielwaren, 220 kg Sanitärkeramik, 600 kg Geschirr, 400 kg Schulbedarf, 550 kg Schuhe, 1000 kg Bett- und Tischwäsche, 100 kg Gebäck, 1000 kg Suppen und Ketshup, Computer, zwei Großküchenelektroherde, 21 Tonnen Bekleidung, 5 Kinderwagen, 4.250 kg Fliesen, 800 kg Marmelade, 80 Gehhilfen, 52 Sehhilfen, 8 Elektrogeräte, 3 Kühlschränke, 5 Waschmaschinen, 17 Fahrräder, 7 Toilettenbecken, 1.250 kg Fliesenkleber, 64 Gipskartonplatten.
Alle Spenden, die wir erhalten haben, wurden von unseren Vereinmitgliedern persönlich an die Kinder und an ihre Eltern in den Orten Pokoljubitschi, Staroje Selo und Solotij Rog verteilt. Weiter erhielten die Poliklinik und die Schule von Pokoljubitschi, ein Altenheim, 2 Kindergärten und die Kinder aus dem Sanatorium Hilfsgüter. Parallel zu dem Transport startete das deutschlandweites Hilfsprojekt IG Bau Jugend für weißrussische Kinder" im Sanatoriumsinternat Kostjukowka.
In nur zwölf Tagen haben zwölf Jugendliche der IG Bau und fünf AZUBIS aus Gomel einen Duschraum und einen Toilettentrakt saniert. Dazu wurden im ersten Bauabschnitt alte Fliesen abgestemmt, neue Ständerwende und Wasserleitungen gelegt und schließlich fünf neue Duschen und drei neue Toiletten gebaut. Für die geleistete Arbeit wurde unser Verein zusammen mit zwei weiteren vom Evakuierungskomitee des Gebietes Gomel ausgezeichnet.
Wir möchten daher bei allen Sponsoren, Unternehmen, Freunden und bei allen Familien bedanken, die uns mit Spenden und Geldspenden unterstützt haben. An die fleißigen Hände, die unsere 4000 Bananenkisten, das ist eine Strecke von immerhin 2.4 km, wenn man sie aneinander legt, sortiert und gepackt und auf die LKWs verladen haben geht ein besonderer Dank. Gestatten Sie uns einen kleinen Ausblick auf weitere Projekte für die wir wieder um Ihre Unterstützung bitten. In wenigen Tagen erwarten wir unsere ersten Gäste aus der Region Gomel. In vier Durchgängen von zwei bis sechs Wochen werden sich Kinder aus sozial schwachen Familien im Hufhaus/Harzhöhe und bei Gastfamilien erholen. Ein weiteres Projekt ist der sechste Hilfstransport im Oktober 2001 und der nächste Bauabschnitt im Sanatorium. Für alle Vorhaben benötigen wir weiter finanzielle Unterstützung. Ihre Spende auf dem Spendenkonto 370 077 77 bei der Kreissparkasse Nordhausen hilft den Kindern von Tschernobyl. Mit helfen können Sie auch mit dem kauf eines Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee an unserem Kaffee und Informationsstand auf dem Truck und Country Festival am kommenden Wochenende. Weitere Infos unter (03631)990090 oder im Büro der Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe in Hesserode."
Thomas Kleemann
Autor: nnz
Mit etwas Abstand betrachtet können wir sagen, dieser Transport war nicht nur der größte aus Nordthüringen mit seinen fast 50 Tonnen Hilfsgüter, nein auch der erfolgreichste in unserer zweijährigen Vereinsgeschichte. So hatten wir auf drei Sattelzügen folgendes geladen:1200 kg Gemüsekonserven, 100 kg Mehl, 700 kg Nudeln, 200 kg Zucker, 600 kg Süßwaren, 100 kg Reis, 2800 kg Hygieneprodukte, 100 kg Salz, 110 kg Tee, 100 kg Kaffee, 750 kg Spielwaren, 220 kg Sanitärkeramik, 600 kg Geschirr, 400 kg Schulbedarf, 550 kg Schuhe, 1000 kg Bett- und Tischwäsche, 100 kg Gebäck, 1000 kg Suppen und Ketshup, Computer, zwei Großküchenelektroherde, 21 Tonnen Bekleidung, 5 Kinderwagen, 4.250 kg Fliesen, 800 kg Marmelade, 80 Gehhilfen, 52 Sehhilfen, 8 Elektrogeräte, 3 Kühlschränke, 5 Waschmaschinen, 17 Fahrräder, 7 Toilettenbecken, 1.250 kg Fliesenkleber, 64 Gipskartonplatten. Alle Spenden, die wir erhalten haben, wurden von unseren Vereinmitgliedern persönlich an die Kinder und an ihre Eltern in den Orten Pokoljubitschi, Staroje Selo und Solotij Rog verteilt. Weiter erhielten die Poliklinik und die Schule von Pokoljubitschi, ein Altenheim, 2 Kindergärten und die Kinder aus dem Sanatorium Hilfsgüter. Parallel zu dem Transport startete das deutschlandweites Hilfsprojekt IG Bau Jugend für weißrussische Kinder" im Sanatoriumsinternat Kostjukowka.
In nur zwölf Tagen haben zwölf Jugendliche der IG Bau und fünf AZUBIS aus Gomel einen Duschraum und einen Toilettentrakt saniert. Dazu wurden im ersten Bauabschnitt alte Fliesen abgestemmt, neue Ständerwende und Wasserleitungen gelegt und schließlich fünf neue Duschen und drei neue Toiletten gebaut. Für die geleistete Arbeit wurde unser Verein zusammen mit zwei weiteren vom Evakuierungskomitee des Gebietes Gomel ausgezeichnet. Wir möchten daher bei allen Sponsoren, Unternehmen, Freunden und bei allen Familien bedanken, die uns mit Spenden und Geldspenden unterstützt haben. An die fleißigen Hände, die unsere 4000 Bananenkisten, das ist eine Strecke von immerhin 2.4 km, wenn man sie aneinander legt, sortiert und gepackt und auf die LKWs verladen haben geht ein besonderer Dank. Gestatten Sie uns einen kleinen Ausblick auf weitere Projekte für die wir wieder um Ihre Unterstützung bitten. In wenigen Tagen erwarten wir unsere ersten Gäste aus der Region Gomel. In vier Durchgängen von zwei bis sechs Wochen werden sich Kinder aus sozial schwachen Familien im Hufhaus/Harzhöhe und bei Gastfamilien erholen. Ein weiteres Projekt ist der sechste Hilfstransport im Oktober 2001 und der nächste Bauabschnitt im Sanatorium. Für alle Vorhaben benötigen wir weiter finanzielle Unterstützung. Ihre Spende auf dem Spendenkonto 370 077 77 bei der Kreissparkasse Nordhausen hilft den Kindern von Tschernobyl. Mit helfen können Sie auch mit dem kauf eines Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee an unserem Kaffee und Informationsstand auf dem Truck und Country Festival am kommenden Wochenende. Weitere Infos unter (03631)990090 oder im Büro der Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe in Hesserode."
Thomas Kleemann


