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Mo, 11:25 Uhr
04.01.2016
nnz-Sportergebnisdienst: Kegeln

Holpriger Start

Mit einer riesengroßen Enttäuschung endete für die Verbandsligasenioren des Nordhäuser SV der Start ins neue Jahr. Im Spitzenspiel gegen Meiningen gab es nach einer schwachen Leistung die erste Heimpleite der Saison für den Tabellenführer. Schwach auch die NSV-Zweite aber mit einem Sieg am Ende. Aber es gab auch gute Leistungen, weiß Uwe Tittel...

Etwa bei den beiden Nordhäuser Frauenteams in der Landesliga auf. Salza kam zu Hause zu einem ungefährdeten Sieg über Weißensee, der NSV musste sich Favorit Ilmenau nach großem Kampf knapp geschlagen geben. Und die Männer aus Bleicherode und Sollstedt verpassten nur um Haaresbreite den ersten Auswärtspunkt der Saison.

Salzaer Frauen erst spät auf der Siegerstraße

Im Spiel des Landesliga-Tabellenzweiten TSG Salza gegen den Sechsten KSC Weißensee ging es lange Zeit sehr eng zu und erst nach der dritten Bahn des zweiten Paares gab es für den Favriten Entwarnung. Es begann für Salza wenig verheißungsvoll. Kapitän Steffi Boenki wirkte unkonzentriert, wurde zudem mit Schulterproblemen geplagt. Nur ein Bahnerfolg gegen eine Gegnerin, die sie in Normalform deutlich distanziert hätte. Toni Herrmann musste ihre erste Bahn abgeben, steigerte sich dann aber und kam gegen die am Ende beste Gästespielerin Kathleen Müller noch zu einem deutlichen Sieg. Nur 16 Holz Vorsprung für Salza bei geteilten Mannschaftspunkten.

Ganz stark: Heike Hase spielte mit 528 Holz Tagesbestleistung (Foto: Uwe Tittel) Ganz stark: Heike Hase spielte mit 528 Holz Tagesbestleistung (Foto: Uwe Tittel)
Ausgeglichen dann auch der Beginn im zweiten Paar. Heike Hase fand nur schwer ins Spiel verlor die erste Bahn deutlich. Das glich zum Glück aber Ines Werner mit einem klasse Start aus. Salza Damit weiter nur knapp in Front. Etwas freundlicher sah es nach der zweiten Bahn aus, die sehr sicher an die beiden Salzaerinnen gingen. Nun war es schon ein Plus von 47 Holz. Doch sowohl Heike hase als auch Ines Werner waren zuletzt nicht in bester Form und unstabil. Doch diesmal gaben sie sich keine Blöße. Heike Hase zog ihrer Kontrahentin mit einem überragenden Räumen auf der dritten Bahn (62 Holz, gesamt 144) endgültig den Zahn und ließ noch eine ebenso starke letzte Bahn folgen. Strahlend kam sie mit Tagesbestleistung von der Bahn. Ines Werner musste der erst auf der letzten Bahn zu gewohnter Form findenden Manuela Pilz einen Sieg überlassen und übertraf als dritte Salzaerin auch noch klar die 500-Holz-Marke. Ein starker Start 2016!

TSG Salza – KSC 03 Weißensee 5:1 (2011:1879/10:6)
Steffi Boenki0:1(452:461/1:3)
Toni Herrmann1:0(517:492/3:1)
Heike Hase1:0(528:448/3:1)
Ines Werner1:0(514:478/3:1)

Diesmal der beste Nordhäuser: Ingo Koudele (Foto: Uwe Tittel) Diesmal der beste Nordhäuser: Ingo Koudele (Foto: Uwe Tittel)
Ganz stark: Heike Hase spielte mit 528 Holz Tagesbestleistung

NSV-Frauen treiben Ilmenau zur Bestleistung

Auch das neue Jahr brachte für die Frauen des Nordhäuser SV kein Ende der Niederlagenserie. Trotz einer ausgeglichen starken Mannschaftsleistung musste man sich beim favorisierten Tabellenfünften in Ilmenau geschlagen geben. Ein wenig ärgerlich war das aber schon. Denn Ilmenau hatte bislang als Saisonbestwert zu Hause 2022 Holz zu Buche stehen. Ausgerechnet gegen den NSV steigerten sie nun diesen Bestwert beträchtlich. Nach dem ersten Paar lagen die Nordhäuserinnen bei 1:1 Punkten mit 20 Holz zurück. Sonja Klaus verlor auf den Bahnen Zwei und Drei zu viel Boden. Dafür glich Regina Hahn mit sehr gleichmäßiger Leistung über alle vier Bahnen nach Punkten aus.

Im zweiten Paar leistete Nicole Hoffmann der starken Kerstin Siegfried lange erfolgreich Widerstand. Glänzend ihre zweite mit 152:123 gewonnene Bahn. Auf Bahn Vier aber ging ihr doch noch die Luft aus. Ein harter Kampf entwickelte sich zwischen Babett Morgenbrod und Tina Romhardt. Die ersten beiden Bahnen gingen zunächst deutlich an die Ilmenauerin. Dann schlug der NSV-Käpt'n zurück und gewann mit toller Tagesbestleistung noch den Punkt. Am Ilmenauer Gesamterfolg aber war nicht mehr zu rütteln. Die Gastgeberinnen hatten beim Spiel in die Vollen den entscheidenden Vorteil.

KSC 08 Ilmenau - Nordhäuser SV 4:2 (2073:2025/8:8)
Sonja Klaus0:1(482:517/2:2)
Regina Hahn1:0(497:482/3:1)
Nicole Hoffmann0:1(499:544/1:3)
Tina Romhardt1:0(547:530/2:2)

Landesliga Frauen 120 Wurf Staffel II
1. SSV Erfurt Nord48:1220:0
2. TSG Salza43:2314:8
3. KSV 90 Gräfinau-Angst.41:2513:9
4. KSV 1955 Gebesee38:2813:9
:
7. Nordhäuser SV27:398:14
:
9. VfB BW Voigtstedt32:344:12

Heimpleite nach Negativrekord

Im ersten Heimspiel der laufenden Saison in der Verbandsliga hatte die 1. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV am 26. September gegen Gebesee mit einem neuen Bahnrekord von 1804 Punkten geglänzt. Nahezu durchweg spielte der Vorjahresvizelandesmeister in der Hinrunde auf ganz hohem Niveau und sicherte sich so die Spitzenposition in der höchsten Landesspielklasse. Diese starke Form hatten nun einige der NSVer offensichtlich im alten Jahr liegen gelassen. Denn zum Jahresauftakt 2016 im ersten Spiel der Rückrunde gab es zu Hause das bislang schlechteste Saisonergebnis. Und das ausgerechnet im Spitzenkampf gegen den Tabellenzweiten Meiningen.

Statt sich weiter Luft auf die Verfolger zu verschaffen gab es eine saftige Niederlage und Meiningen konnte nach Punkten gleichziehen. Und da auch Gotha trotz einiger Mühe sein Heimspiel gegen Gebesee erwartungsgemäß gewann gibt es nun ein punktgleiches Führungstrio. Das verspricht für das weitere Rennen zum Landestitel noch einen heißen Tanz.

Die große Schwäche der Nordhäuser war gegen Meiningen das Räumen. Mit 531:449 bei 22:29 Fehlwürfen waren die Gäste da ganz eindeutig überlegen. Da half dem NSV auch das bessere Spiel in die Vollen nichts. Im ersten Durchgang ging die Räumschwäche gerade noch gut. Roland Rahn musste sich zwar nach Führung in die Vollen noch klar geschlagen gaben. Und auch Reiner Hagemeier hatte im ersten Räumen zunächst große Mühe. Vier Fehlwürfe gleich zu Beginn. Doch dann lief es plötzlich wie geschmiert und er wechselte mit schon deutlichem Vorsprung die Bahn. In die Vollen baute er den Vorsprung weiter aus. Auch das Räumen danach war nicht schlecht. Dennoch war er fast dem Verzweifeln nahe. Ein Siebener-Anwurf nach dem anderen, doch die noch zwei stehenden Kegeln immer nur einzeln geholt. Seine erstklassigen 446 Gesamtholz sicherten dennoch die knappe Halbzeitführung für den NSV.

Nach dem ersten Siel in die Vollen im zweiten Paar sah es weiter gut aus für die Gastgeber. Uwe Schmögner lieferte sich mit Meiningens Kapitän einen ausgeglichenen Kampf und Karl-Josef Gleitze sorgte mit starken 155:141 für den Ausbau der Führung auf 20 Punkte. Was folgte war nur noch Kopfschütteln. Schmögner verlor das Räumen mit 52:78, Gleitze gar mit 44:90. Das war schon die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste, die nach dem Bahnwechsel auch nichts mehr anbrennen ließen. Nur Uwe Schmögner konnte sich noch etwas steigern und seinen Rückstand etwas verkürzen.

Nordhäuser SV – SV 1970 Meiningen 1630:1675
Roland Rahn390:427
Reiner Hagemeier446:400
Karl-Josef Gleitze393:440
Uwe Schmögner401:408

Verbandsliga Senioren 100 Wurf
1. Nordhäuser SV1744416:4
2. SV 1970 Meiningen1709216:4
3. Wacker Gotha1664916:4
4. KSV Wutha-Farnroda1689410:10

Glücklicher Heimsieg für die NSV-Zweite

Die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV konnte beim Jahresauftakt nicht an die starke Leistung vom letzten Spiel im alten Jahr anknüpfen. Doch man zitterte sich dennoch zum vierten Saisonsieg und hat nun endlich Anschluss ans gesicherte Mittelfeld in der Landesliga. Es wurde von Beginn an eine ganz enge Partie. Im ersten Paar schwang sich Ingo Koudele für die Gastgeber zu einer starken Leistung auf. Mit 142 Holz war er am Ende bester Räumer und schließlich auch Gesamttagesbester.

Dennoch hatte Meiningen nach dem ersten Durchgang einen Punkt mehr auf dem Konto. Klaus Wilke hatte im Räumen keinen guten Tag. Genauso erging es im zweiten Paar Uwe Hempowicz. Er war aber noch immer durch eine noch nicht vollständig auskurierte Armverletzung gehandikapt. Ihm gelang trotzdem der entscheidende Einzelsieg, weil die Gäste hier ihren einzigen Schwachpunkt hatten. Hans Rudolph und auch der ihn schon früh ablösende Holger Rommel blieben weit unter dem Niveau ihrer Mannschaftskameraden. Im anderen Duell zwischen Heinz Schulz und Meiningens Besten Uwe Böttcher ging es durchweg ausgeglichen zu. Beide je 300 Volle, mit 123:122 nur ein winziges Plus für Böttcher. Aber Nordhausen reichte es zum glücklichen Erfolg.

Nordhäuser SV II – SV 1970 Meiningen II 1628:1605
Ingo Koudele431:412
Klaus Wilke394:414
Uwe Hempowicz381:356
Heinz Schulz422:423

Landesliga Senioren 100 Wurf Staffel II
1. Sömmerdaer KSV1690616:4
2. Union Rastenberg1644416:4
3. KSV Wacker 99 Gotha II1475512:6
:
6. Ohrdrufer KSV II1642710:10
7. Nordhäuser SV II165358:12
:
9. Thamsbrücker SV 1922161714:16


Diesmal der beste Nordhäuser: Ingo Koudele

Der verflixte vorletzte Wurf

Wieder ein gutes Auswärtsspiel der Spielgemeinschaft aus Bleicherode und Sollstedt, aber wieder kein Auswärtspunkt in der 1. Landesklasse. Damit bleibt man weiter bei nur vier Punkten. Dabei war man zumindest einem Unentschieden diesmal ganz, ganz nahe. In allen drei Durchgängen wurden die Siege geteilt, so dass erst die bessere Gesamtholzzahl für die Gastgeber entschied. Entscheidend aber der Kampf im letzten Paar zwischen Udo Schwital und Reiner König. König hatte zunächst die erste Bahn knapp für sich entschieden, verlor dann deutlich, brachte sich aber mit einem weiteren knappen Erfolg auf Bahn Drei wieder in die Vorhand. Bahn Vier wurde dann schließlich zum Krimi. Keinem die beiden Kontrahenten gelang ein größerer Vorsprung.

Die Gesamtholzzahl würde Wernshausen die zwei zusätzlichen Mannschaftspunkte bringen, das war war trotz der starken Partie von Hanjo Sinzel schon vor dem letzten Räumen sicher. Aber Reiner König hätte mit einem Sieg der SG ein 4:4-Unentschieden gebracht. Dann der verflixte vorletzte Wurf auf einen noch stehenden Kegel. Treffen und dann ins volle Bild noch einen Sechser, das wäre es gewesen. Doch sein Wurf, Kegler sprechen in diesem Falle vom goldenen Wurf, ging ins Leere. Enttäuschtes Aufstöhnen bei der SG und ein maßlos enttäuschter Reiner König, befreites Aufatmen dagegen beim Gastgeber.
Uwe Tittel
KC 96 Wernshausen - SG Bleicherode/Sollstedt 5:3 (2990:2961/12,5:11,5)
Daniel Schäfer1:0(498:490/2:2)
Uwe Schäfer0:1(484:534/0:4)
Maik Schäfer1:0(519:492/3:1)
Maik Jalowski0:1(478:512/1:3)
Hanjo Sinzel1:0(518:479/3,5:0,5)
Reiner König0:1(464:483/2:2)

1. Landesklasse Senioren 120 Wurf Staffel V
1. SV 1883 Lanagula51:1316:0
2. KC 90 Leimbach40:2412:4
3. SV Mihla II37:2711:5
4. KC 96 Wernshausen26:386:10
:
6. TSV Tiefenort 1920 II25:314:10
7. SG Bleicherode/Sollstedt27:374:12
8. FKV Leinefelde20:444:12

Autor: red

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