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Mi, 18:16 Uhr
30.12.2015
nnz-Sportbetrachtung

Wie geht es Michael Schumacher wirklich?

Besonders in diesen aufregenden Tagen wird jedem Formel 1- Fan erst einmal so richtig klar, wie wichtig ein gut funktionierendes Verhältnis zweier fast zusammengeschmolzener Partner sein könnte. Eine Betrachtung von Hans-Ullrich Klemm...


So, wie es zum Beispiel bei dem mehrfachen Weltmeister M. Schumacher und „Willy“ Weber jahrelang bis zur Trennung im Frühjahr 2010 gewesen war, wo bis dahin der eine für das möglichst erfolgreiche Fahren und der andere sich für die gesamte „Rundumbetreuung“ seines Schützlings im rund 25 bis 30 Leuten umfassenden Teams mit den verschiedensten Aufgaben zuständig fühlte.

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In der Verantwortlichkeit des Entdeckers, der ganz nebenbei vielleicht etwas zu viele geschäftliche Jobs u.a. in der Gastronomie bzw. Hotelbranche hatte und für dessen gewachsenen und gern in der Öffentlichkeit präsentierten Reichtum sich zwischenzeitlich auch die Justiz kümmerte und ihn sogar zu einem „Vorbestraften“ machte, zählten natürlich auch die bekanntzugebenden unangenehmen Meldungen über seinen meist umjubelten Helden, selbst, wenn dieser aus irgendwelchen Gründen nicht ganz oben auf dem Podest stehen konnte oder gar einem Missgeschick unterlegen war.

Jedermann weiß doch genau, dass der zu einer ganz besonderen Persönlichkeit gereiften und längst zum Milliardär aufgestiegenen Michael, der immer sein Familienleben schützte, förmlich seine zwei völlig unterschiedlichen Seiten, je nach Bedarf zur Schau stellte, was aber besonders seine „rote“ millionenstarke Anhängerschaft nicht störte.

Der in der Öffentlichkeit sehr zurückhaltend und eitel wirkende „Schumi“ zeigte sich dagegen auf den Rennstrecken als ein unnachgiebiger und knallharter „Gewinnertyp“, der auch dabei die Grenzen des Erlaubten überschritt...

Nach seinem weltweit beachteten, doch auch nicht immer ganz verstandenen Comeback im Jahr 2010 als mittlerweile 41- Jähriger, ausgestattet mit einem 3- Jahresvertrag mit dem Wechsel zur deutschen Firma mit dem Stern, sollten die Siege des bereits 7-fachen Weltmeisters nach ein paar Jahren der Unterbrechung, nun ohne seinem wichtigen „Macher“ Weber, der den Staffelstab an die ehemalige Journalistin, Sabine Kelm weiterreichte, hier und da weitergehen. Wie jedermann weiß, gingen die aber die erhofften Träume sportlich nicht mehr in Erfüllung.

Von heute auf morgen veränderte sich die Situation bekanntlich völlig anders. Mit dem vor genau zwei Jahren, im Vergleich zu den ständig auf den Rennstrecken lauernden Gefahren, selbst verursachten zuerst einfach klingenden Skiunfall ohne Fremdbeteiligung in den französischen Alpen, verstummten plötzlich die erhofften zukünftigen Erwartungen auf weitere Siege der „Wiedereinsteigers“! Nach den voll zu verstehenden anfänglichen Zurückhaltungen des neuen Managements sowie der Rennstall-Leitung um den langjährigen Ferrari-Chef, Ross Brawn, hat aber aus meiner Sicht zwischenzeitlich die nach wie vor riesige weltweite ehrliche Anhängerschar, die M.Schumacher in der Vergangenheit bei all seinen Erfolgen stets begleitete, auch teilweise nachts an den Bildschirmen mitfieberte und mit ihm fühlte, nach den vielen Monaten des zermürbenden Wartens, inzwischen längst das Recht, zumindest oberflächlich zu erfahren, wie schwer es um den früheren Helden eigentlich gegenwärtig gesundheitlich bestellt ist, ohne aus Respekt aktuelle Bilder von ihm sehen oder nähere, detaillierte Auskünfte haben zu wollen.

Sie wären doch auch bereit, im schlechtesten Fall ihren „Schumi“ sogar in einer anderen Phase, des eventuellen Nichtsprechen- oder Laufenkönnens, neu kennenzulernen! Mit der völligen Zurückhaltung der wahren Situation um den früher gefeierten und trotzdem nicht vergessenen wohl weltweit aktuell bekanntesten sportlichen Dauerpatienten schüren Managerin Kehm mit dem Rechtsanwalt F. Damm allerdings geradeso erst richtig die eigentlich nicht gewollten Spekulationen, die auch vielleicht von falschen Hoffnungen begleitet werden!

Meiner Meinung nach wäre es nun endlich an der Zeit, den aktuellen Zustand des im wahrsten Wort gefallenen ehemaligen König der Formel- 1- Geschichte kurz und knapp, ohne Zusatzfragen, zu erfahren!

Der gestern von der ARD zu einer unpassenden Zeit viel zu ausführlich ausgestrahlte Film zu diesem Thema bewies einmal recht eindeutig, dass das derzeitige Schumacher-Management um Sabine Kehm, einschließlich Rechtsanwalt Damm, die Bindung zur Öffentlichkeit total verloren zu haben scheint. Selbst die Langatmigkeit der immer wieder eingeblendeten Gespräche mit dem Ex-Chef Brawn sowie einer jungen und noch unerfahrenen Philosophin brachte die Sehnsucht nach Schumachers derzeitigem Zustand nichts Neues der allerdings auch neben der Schließung einer wichtigen Informationslücke zugleich auch den automatisch moralisch über der Schumacher-Familie schwebende Druck gewaltig genommen hätte!

Einfach sehr schade, doch wir werden ihn demnach so in Erinnerung behalten müssen, wie er sich in einer für ihn besseren Zeit einfach darstellte...
Hans-Ullrich Klemm
Autor: red

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Kommentare
Aus die Maus
30.12.2015, 18:49 Uhr
Schumi
Die wahrheit erfährt doch niemand.
NDHler
30.12.2015, 23:19 Uhr
Warum
Kann man den Menschen mit seinem Leiden und seiner Familie nicht einfach in Ruhe lassen.
Pe_rle
31.12.2015, 08:51 Uhr
Schumacher
ich frag mich immer ???? wieso die Geheimnisstuerei???
was gibt es zu verbergen????
fest steht,wer solche Verletzungen am Hirn hat,hat keine Chance mehr am normalen Leben teil zunehmen.
Einmal Fakten auf den Tisch und es tritt Ruhe ein.
Übrigens war ja Herr Schumacher der perfekte Draufgänger,man nehme nur seine Motorradunfälle.
Das der "Engel " da oben, mal irgendwann nicht pünktlich zu Stelle ist,war vorraus zu sehen.
Ich hoffe für Ihn ,das der Zustand in dem er sich befindet,für Ihn selbst "erträglich" ist
Paulinchen
31.12.2015, 14:11 Uhr
Ganz oben steht da offensichtlich…
…die Schweigepflicht der Ärzte. Andererseits sollte man doch die persönlichsten Rechte/Belange einer Familie, welche in ihrem Leiden ganz einfach in Ruhe gelassen werden möchte, respektieren.

Es sollte uns doch genügen, wie ein Kölner Neurochirurg vor wenigen Tage über Herrn Schumacher schrieb, wenn ein Patient mit einer derartigen Hirnverletzung wie M.S. nach dem Aufwachen aus dem Koma, eine Vielzahl von Ausfällen hat, dann sollten diese innerhalb von einigen Wochen ansatzweise zurückkehren. Ist dies nicht der Fall und das könnte (!) bei M.S. so sein, dann braucht der Patient einen sehr langen Zeitraum, bis andere Hirnbereiche die Funktionen, wenn überhaupt, teilweise übernehmen.

Gönnen wir ihm und seiner Familie doch diese Zeit, denn um was sind wir denn reicher, wenn wir Details erfahren, die so persönlich sind, dass wir sie in unserem eigenen Fall auch nicht an die Öffentlichkeit weitergeben würden.

Von dieser Stelle aus, wünsche ich Michael Schumacher und seiner Familie, weiterhin viel Kraft für seinen langen Weg. Möge es ihm gelingen, zumindest mit klarem Verstand und ein wenig Selbstständigkeit, am gemeinsamen Familienleben teilnehmen zu können.
Real Human
31.12.2015, 16:03 Uhr
Fragwürdige Aufmerksamkeit für einen ANTIHELDEN!
Wie viele Möchtegern-Schumis gibt es nicht auch heute noch? Und wie viele unschuldige Menschen hat diese äffische Geistesabwesenheit schon die Gesundheit oder gar das Leben gekostet?

„Warum Kann man den Menschen mit seinem Leiden und seiner Familie nicht einfach in Ruhe lassen.“, fragt @ „NDHler“. Nein, man sollte ihn als schlechtes Vorbild für die Jugend lieber gut in Erinnerung behalten! Er soll wohl immer gemahnt haben, seinem Beispiel nicht auf öffentlichen Straßen nachzueifern. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, seinem einträglichen Risikogeschäft weiter nachzugehen.

Fazit: Nichts Neues vom „Planet der Affen“! Siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=jtuL791d6os !

(Nicht, dass ich in meiner dummen Jugendzeit nicht auch schon einen Trabbi halb zerlegt hätte. Um gute von schlechten Vorbildern unterscheiden zu können, braucht mensch – sofern er nicht als Super-KI zur Welt kommt – aber meist einige Zeit. Deshalb sollten Antihelden aber auch klar als solche benannt und nicht auch noch bewundert und verklärt werden!)

P.S.
Leider hat das auch @ „Paulinchen“ nicht realisiert, denn in seinen „Glanzzeiten“ war ihm und seiner Familie viel Öffentlichkeit für ihn durchaus sehr recht. Warum dann nicht auch NACH seinem Leben auf der Überholspur? Gute Wünsche haben Andere viel mehr verdient, z.B. die vielen unschuldigen unbekannten Opfer des Geschwindigkeitsrauschs, wozu ich auch die vielen verführten unreifen und selbst geschädigten Täter zähle! (Man könnte das noch gesellschaftskritisch vertiefen, heute mal nicht!)
HUKL
31.12.2015, 16:42 Uhr
M. Schumacher wird immer der "Große" bleiben!
Paulinchen, genau um Ihre sehr sachlich geschriebenen Formulierungen, wie vom genannten Kölner Arzt beschrieben, geht es doch! Wenn das Schumacher-Management, einschließlich dieser ausgewählte Rechtsanwalt Damm, natürlich bei Beachtung der ärztlichen Schweigepflicht, so ähnlich der wartenden großen Fangemeinde von Michael mitgeteilt hätte, die bisher lediglich immer nur spekulieren konnte, wäre es doch ausreichend, wenn auch leider nicht gerade positiv, gewesen! Damit hätte sich auch der Bedarf nach weiteren Nachfragen erledigt, allein aus Respekt und gebührenden Anstand! Doch das passierte eben nicht!

Die nun verordnete perfekte Abschottung dürfte nach meiner Meinung ein völlig falscher Weg sein, bei dem eine gewisse Anteilnahme und das Recht auf eine knapp gehaltene öffentliche Grundinformation über den Gesundheitszustand für die vielen Leute regelrecht verbietet, die den gesunden „Schumi“ jahrelang in irgend einer Form begleiteten und ihm die Treue hielten. Doch das nötige Fingerspitzengefühl kann eben nicht jedermann haben, wenn nicht verstanden wird, dass nach dem vermutlichen Ziehen eines Schlussstriches seines wahnsinnig spannenden sportlich aktiven Lebensverlaufes auch in der veränderten, unvorhersehbar langen und vielleicht sogar unendlichen Genesungsphase in seiner zurückgezogenen privaten Schweizer „Boxengasse“ am Befinden des ehemaligen grandiosen Helden der Formel–1 -Geschichte trotzdem noch Anspruch besteht!
Micha123
31.12.2015, 17:06 Uhr
Klatschpresse
Dies ist genau der Grund - warum die Familie Schumacher schweigt. Damit das Private nicht durch die Klatschpresse gezogen wird - so wie es jetzt hier leider auch bei NNZ statt findet!!!
Jeder weiß was. Jeder weiß es besser. Die einen hassen ihn, die anderen verehren ihn. Lasst ihn und seine Familie einfach in Ruhe!
Und lasst seinen Fans die schönen Erinnerungen!

PS: Wenn hier ein gescheiter Redakteur am Werk ist - so sollte man nun die Kommentare für diesen Artikel hier beenden. Das WWW ist groß und dort schreiben genügend darüber. Wer was lesen will, der soll es dort machen.
Kruemelmonster
31.12.2015, 20:15 Uhr
Klatschpresse 2.0
hier möchte ich Micha123 vollkommen zustimmen. Es bereits genug Klatsch- und Boulevardfetzen in denen s.g. "Berühmtheiten" im Fokus stehen.

Was hat so ein Artikel hier in der nnz zu suchen??? Steht doch folgendes geschrieben: "Nachrichten aus Nordhausen und der Region"! Also bitte mal in der Redaktion diskustieren, was hier in der nnz zukünftig publiziert werden sollte (guter Vorsatz für 2016) :-)

Guten Rutsch ins Neue.
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