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Mi, 08:33 Uhr
30.12.2015
Landespolitik

Erhöhte Bereitschaft

Die Thüringer Polizei bereitet sich für die Silvesternacht wieder auf eine verstärkte Einsatztätigkeit vor. Grund sind vor allem "feiertagsbezogenen" Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung...


Verstärkt sollen auch Flüchtlingsunterkünfte bestreift werden, um Brandausbrüche zum Beispiel durch Böller rechtzeitig feststellen und bekämpfen zu können.

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Innenminister Dr. Holger Poppenhäger: „Die Polizei wird in der Neujahrsnacht besonders wachsam sein. Erkenntnisse über eine konkrete Gefährdung von Asylbewerberunterkünften liegen uns jedoch nicht vor.“

Die Einsatzkräfte, die für die Sicherheit und Ordnung im Freistaat rund um die Uhr im Einsatz sind, blicken dabei auf ein schwieriges Jahr zurück. Die Polizei steht durch die seit Jahresbeginn zu beobachtende Entwicklung im Bereich von Flucht und Asyl vor großen Herausforderungen. Auch die Anzahl der Notfallrettungen inklusive Krankentransporte haben sich innerhalb der letzten zehn Jahre stetig erhöht. Waren 2005 noch insgesamt 348.124 Einsätze im Jahresverlauf zu verzeichnen, waren es 2014 insgesamt schon 446.298. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich auch 2015 fortsetzen.

Der Innenminister dankt deshalb allen Einsatzkräften für ihre im zurückliegenden Jahr geleisteten Dienste. Poppenhäger: „Den Frauen und Männern, die für unsere Sicherheit sorgen, schulden wir großen Dank. Bei stetig wachsender Arbeitsbelastung sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Polizei, des Rettungswesens und der Feuerwehren für die Sicherheit, die Gesundheit und das Leben unserer Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr im Einsatz, dieses Engagement ist nicht genug zu würdigen.“
Autor: red

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
30.12.2015, 09:01 Uhr
Sehr geehrter Herr Poppenhäger
Wenn Jemand Anschläge gegen eine Flüchtlingsunterkunft plant, wird dieser nicht auf die Sylvesternacht warten, wenn Polizei und andere bewaffnete Staatsorgane in besonderer Bereitschaft stehen. So etwas wird an stinknormalen Tagen verübt, wenn die Gegenseite arglos ist.
Babette Klingert
30.12.2015, 09:33 Uhr
@Gösebrecht: Minister Poppenhäger braucht keine Belehrungen
Ich glaube, daß unser Innenminister auf Belehrungen von Laien verzichten kann.
tropensturm
30.12.2015, 10:04 Uhr
Warum hilft man uns nicht ??? Wir fordern seit Tagen Hilfe an !!!
In unserem Viertel wird seit Tagen mit illegalen Feuerwerkskörpern die abendliche Ruhe der Anwohner gestört.
Mehrere Anrufe bei der Polizei brachten jedoch nichts. Wir wurden an das Ordnungsamt verwiesen da die Beamten dafür nicht zuständig seien.
Auch das Ordnungsamt reagierte Verhalten.
Hier wird eindeutig gegen bestehende Gesetze verstoßen. Niemand fühlt sich so richtig verantwortlich.
Die Detonationen sind teilweise so heftig, das sämtliche Scheiben klirren.
Wir gehen davon aus, das größere Mengen dieser gefährlichen TNT Feuerwerkskörper in den Wohnungen der Störenfriede ( alle namentlich bekannt ) lagern.
Aber niemand kümmert sich darum.
Wenn allerdings vor einem Asylbewerber Heim eine Wunderkerze angezündet wird, rücken sofort bewaffnete Einsatzkräfte an.
Gehard Gösebrecht
30.12.2015, 19:40 Uhr
Der Poppenhäger ist vielleicht Ihr Minister @ Riese87
Aber garantiert nicht meiner! Höchstwahrscheinlich ist dieser wirklich nicht auf Stimmen aus dem gemeinen Volk angewiesen. Aber das interessiert mich genauso, wie die aktuelle Zimmertemperatur im Rathaus. Man wird sehen, wann es wieder in oder vor irgendeinen Asylheim rumpelt. Spätestens dann wird Ihr Minister, @Riese87 sich tränenüberströmt vor der Kamera zeigen.
Sinz2000
30.12.2015, 19:44 Uhr
Riese87, super Fachmann
Lieber Riese87, Fachmann aller Themen und Freund des Landrates und unserer EX OB. Der derzeitige Innenminister betont, die wachsende Aufgabenbewältigung der Polizeieinsatzkräfte und weist auf eine weitere steigende Einsatzbewältigung hin. Was er nicht sagt, dass weiter ein rapider Stellenabbau bei der Polizei vollzogen wird, dass die Neueinstellungen bei weitem nicht den Bedarf an tatsächlich benötigten Nachwuchskräften orientiert ist. Das hunderte Stellen unbesetzt sind, da die betreffenden Beamten entweder krank, oder im vorzeitigen Ruhestand sind und die Stellen erst nach deren endgültigen Ausscheiden besetzt werden können. Was schätzen sie denn, wie viele Beamte den Landkreis Nordhausen in der Silvesternacht schützen werden. Kleiner Tipp, vermutlich keine 10. Aber man kann ja im Notfall Hilfe aus Sondershausen holen, falls dort tatsächlich mal mehr wie vier Beamte im Außendienst tätig sind. Man hat bei der Polizei eine politisch gesteuerte Reform durchgeführt, seit dem geht jeder Notruf in Erfurt ein, wird dort entgegengenommen und wird von da an die zuständigen Dienststellen als Information weitergeleitet. Problem, ein vermutlicher Zeitverlust, fehlende Ortskenntnisse des Notrufbeamten, da dieser Beamte evtl. Nordhausen kaum auf der Landkarte findet und sich mit hier bekannten Objektbezeichnungen noch nie gehört hat. Glauben sie nicht?? Machen sie mal einen Test und melden sich mit , hier beim Mammut, altes Kaufhaus Magnet, alter Busbahnhof, Russenberg und viele andere. Ein Nordhäuser wird bestimmt ihnen schneller Hilfe schicken, als ein Ortsfremder. Na dann gut Hoffnung, ach so, es gibt noch eine Handvoll Zusatzkräfte in diesen schicken Einsatzanzügen. Nur wie gesagt, eine Handvoll, hoffen wir mal, dass diese Kräfte nicht schon wo anders eingesetzt sind und überhaupt im Dienst sind.
Danimaus
30.12.2015, 20:46 Uhr
Angst zum Jahreswechsel
Auch in unserem Viertel detonieren Böller, die von der Lautstärke und Heftigkeit eher an ein Kriegs-Szenario erinnern, als an einen friedlichen Jahreswechsel. Warum werden diese Knallkörper überhaupt erst in unser Land gelassen, wenn diese "verboten" sind und WARUM fühlt sich kein Gesetzeshüter hierfür verantwortlich?
Die Angst geht um zum Jahreswechsel. In diesem Sinne: Allen einen guten und sicheren Rutsch ins neue Jahr!
Waldemar Ceckorr
30.12.2015, 21:20 Uhr
eine kleine hilfestellung,
bezugnehmend auf den kommentar von Sinz2000.
man könnte doch die bevölkerung von nordhausen ( oder jeder anderen örtlichkeit ) zur teilnahme an einer weiterbildung verpflichten thema: wie melde ich eine ortsangabe richtig an unkundige einsatzzentralenmitarbeiter.
das hat auch noch den vorteil das die arbeitssuchendenzahlen rapide sinken, weil ja die leute in einer maßnahme sind, also weg von der strasse.

der waldi ist voll begeistert von dieser idee
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