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Di, 10:07 Uhr
29.12.2015
Fazit der SPD-Stadtratsfraktion

2015 war ein schlechtes Jahr in der Wahrnehmung

"Das letzte Jahr war für unsere Stadt schwierig und die öffentliche Wahrnehmung der Politik in unserer Stadt war schlecht." So beginnt ein Statement der SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat...


Kein genehmigter Haushalt, Diskussionen um die Stadtwerke und deren Geschäftsführer und Aufsichtsrat, die schrittweise Schließung des Seniorenbegegnungszentrums, das Küchenärgernis im Regenbogenhaus, die Flutlichtanlage für Wacker Nordhausen, die geringen Finanzhilfen des Landes, Diskussionen um die Theaterfinanzierung und immer wieder Vorwürfe gegen Verantwortliche aus der Vergangenheit und Gegenwart, am Ende ohne verwertbare Ergebnisse.

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Bei der Arbeit im Stadtrat werden wir auch weiterhin unsere Vorstellungen von kommunalpolitischer Mitgestaltung deutlich machen: konkrete Sachpolitik mit klaren Zielen für die nächsten Jahre. Die SPD Fraktion wird die Haushaltskonsolidierung unterstützen und sie wird darauf achten, dass die Lasten gleichmäßig verteilt werden. Wir werden nach Lösungen suchen, die soziale und kulturelle Infrastruktur zu erhalten.

Dies bedeutet vor allem, die freien Träger im Sozial und Jugendbereich mit ihren vielen ehrenamtlichen Helfern zu unterstützen. Gern greifen wir die Idee von einem unabhängigen Unterstützungsfonds auf. Wir stehen für unser Theater mit seiner fast 100jährigen Geschichte und wir werden uns für eine effiziente Verwaltung und für eine sichere und lebenswerte Stadt einsetzen.

Wir werden keine Demagogen und Hetzer dulden, die das Image der weltoffenen Bürgerstadt Nordhausen gefährden. Wir werden mit allen Fraktionen zusammenarbeiten, welche ernsthaft, ohne bloßes Lippenbekenntnis, gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen. Die Stadtverwaltung und der Stadtrat müssen auch in komplizierten Zeiten ihre Hausaufgaben machen, Vorwürfe in Richtung Landesregierung reichen da nicht aus. Der Streit um die besten Lösungen sollte in den nächsten Jahren im Vordergrund stehen. Die Fraktion der SPD wird sich daran beteiligen.
SPD Stadtratsfraktion
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
29.12.2015, 10:18 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Babette Klingert
29.12.2015, 10:42 Uhr
SPD mit klarer Opposition auch ins kommende Jahr!
Das ist gut so .

Die jetzige Stadtregierung braucht klare Kante! Gut daß die Sozialdemokratie keine Ruhe läßt und die Finger in die Wunden legt.
Gudrun1974
29.12.2015, 10:58 Uhr
"Streit", "schlecht", armes SPD Politbüro
Ja, ja alles schlecht, seit Rinke und Jendricke nicht mehr da sind.

Streit, Konflikte, Intrigen. Die SPD (es gibt ja nur noch Rinke, Wieninger und Jendricke) ist Stutenbissig wie seit 2012 und weißt den Konfliktweg auch fürs kommende Jahr.

Traurig, wie einige wenige die Nordhäuser SPD weiter an den Abgrund schieben.

Aber eigentlich auch lustig weil es ein Paradebeispiel für Provinzpolitik ist. Die SPD Nordhausen bietet Stoff für einen neuen Mehrteiler von Dieter Wedel.
RaWu
29.12.2015, 11:07 Uhr
Den Finger in die Wunde legen?
So eine Art Selbstgeißelung? (Ironie aus)

Das mit der konstruktiven Mitarbeit hätte die SPD Nordhausen schon seit zwei Jahren haben können. Die Totalverweigerung führte zu der ungewöhnlichen Zusammenarbeit von LINKEN und CDU im Stadtrat.

Wäre schön, wenn es endlich losgeht.
Gehard Gösebrecht
29.12.2015, 12:00 Uhr
Ja die Sozialdemokratie macht das schon @Riese87
Auch kommendes Jahr bleibt höchst wahrscheinlich diese Partei niemanden erspart.
Vielleicht könnte man doch im Nachhinein die Mütterrente unter Frau Nales wieder abschaffen und somit 6 Milliarden Euro pro Jahr der Staatskasse ersparen.
Diese wiederum für anderen Zwecke umverteilen. Zum Beispiel Bildung und Integration von Flüchtlingen.
Oder vielleicht unter Gabriel ein neues SPD-Sozialsparpaket erschaffen.(Agenda 2016)
Zum Beispiel die vielen Milliarden Euro, welche für Leute ausgegeben werden, welche nicht arbeiten wollen und jahrelang in der sozialen Hängematte liegen.
Aber vielleicht ist für einige SPD Arbeiterpartei Größen noch ein Arbeitsplatz bei Gasprom frei?
Da müsste man sich nicht Tag ein und aus mit den Bürgern herumärgern, für diese eigentlich die SPD gegründet wurde.
Aber @Riese87, das war bestimmt weit vor Ihrer Gründung auf diesem Planeten.
guugäl
29.12.2015, 12:08 Uhr
da waren es nur noch zehn...
fragt sich nur wie groß die SPD-Fraktion Ende dieses Jahres sein wird nachdem Arndt Schelenhaus dem Nordhäuser SPD- Tollhaus den Rücken gekehrt hat. Er soll ja noch versucht haben, die Beissattacken seiner Führung zu mäßigen.
geloescht.20221110
29.12.2015, 12:55 Uhr
bla,bla - bla...("Politsprech") !!
Die "Wahrnehmung" war schlecht ? Die Politik war gut !
Dumm gelaufen?
So kann man sich sein eigenes Versagen schön reden.
Dazu noch der "Hofnarr" (Riese87) - schlimmer geht`s immer !
gotfried weise
29.12.2015, 18:57 Uhr
finde ich gut
dass die SPD ihre Erfolgsgeschichte fort setzen will. Herr Scheelenhaus hat ja wohl die SPD verlassen, weil er diese hier gepriesene Harmoniesucht nicht länger ertragen konnte. Oder waren es eben doch die unüberwindbaren Hürden gegen alles und alle, und nicht nur gegen die eigenen Fraktionmitglieder, die aufgebaut wurden.

Diese Fraktion will allen im Stadtrat die Hände reichen die an einer vernünftigen Sachpolitik interessiert sind. Da kann man doch nur vermuten, dass Frau Rinke, Herr Wienninger und der Souverän Georg Müller nicht mehr mitspielen. Denn wenn die weiterhin Ihre Herde führen, dann ist dieser Artikel nichts als eine Seifenblase ohne Seife.

Manchmal erkennt man durch bestimmte Ereignisse, so alte Weisheiten schlagartig , wie diese:" wer der Herde folgt muss auf Ä.... schauen"!
punktum
29.12.2015, 19:17 Uhr
2015 war ein schlechtes Jahr ...
so schreibt hier die Nordhäuser SPD. Vom Standpunkt des Herrn Müller, des Herrn Wienninger und der Frau Rinke aus gesehen, war es doch ein gutes Jahr oder etwa nicht?

Herr Wienninger ist von allen Aufsichtsratsposten entbunden worden, die waren doch eh nur lästig! Frau Kraut (SPD) wirkt nun mit im Rathaus, sie unterstützt nun nicht mehr den Finanzexperten Herrn Landrat Jendricke im Landratsamt sondern unseren aller Oberbürgermeister (gerade nochmal vor der Gebietsreform die Kurve gekriegt danke Klaus)! Den Herrn Dr. Schönfelder (einer der noch verbliebenen ehrlichen der SPD-Fraktion) haben die Stadträte zum Sitzungschef gemacht. Und so etwas, wie das letzte soziale Gewissen dieser Fraktion, den Herrn Schelenhaus hat man so weit schikaniert, dass er freiwillig die Fraktion der SPD verlassen hat.

Also in der Wahrnehmung war die Oppositionspolitik dieser SPD Fraktion gut geeignet die Mitgliederzahlen Ihrer Partei schrumpfen zu lassen - also nicht nur die Mitglieder in der Fraktion. Geht man von dem Bildungsgrad der noch vorhandenen Mitglieder aus - und setzt man voraus, dass sie eine dem gesunden Menschenverstand nachempfundene Wahrnehmung haben, dann ist es nicht ausgeschlossen, dass es welche gibt, die dem Beispiel vom Schelenhaus folgen.
Luftikus
31.12.2015, 09:26 Uhr
Trauerspiel SPD
Was für ein Statement! Traurig! Wie oft konnten wir in der Zeitung lesen, dass die CDU der SPD mehrfach die Hand gereicht hat.
Die Stadtwerke sind auf sehr guten Kurs. Das die SPD um einen Geschäftsführer weint, welcher der SPD nahestand ist doch klar. Frau Rinke hatte diesen doch dort platziert, nachdem beide gemeinsam dessen Vorgänger in den Knast brachten.
Traurig ist auch die Arbeit der LINKEN, welche sich nie in der Presse positioniert, oder gar Entscheidungen ihrer Frau Haase verteidigen. Sie lassen ihre Ideen präsentieren und sich einzeln feiern, um dann am Jahresende von der eigenen Regierung ein Tritt bekommen und nun wie Lügner dastehen. Ja, das ist Politik!
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