Mi, 12:51 Uhr
23.12.2015
Jazz hat's 2016
Jazzclub Nordhausen sagt DANKE!
Der Nordhäuser Jazzclub blickt auf das ausgehende Jahr zurück und bedankt sich bei Förderern, Freunden und Gästen. Ruhig soll es auch im kommenden Jahr nicht werden, schon im Januar geht es weiter mit "Jazz hat's"...
Der Jazzclub Nordhausen bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Förderern, Spendern und Sponsoren für die angenehme Zusammenarbeit im Jahr 2015. Ein besonderer Dank geht an die Presse für ihre großartige Unterstützung und an unser Publikum. Ohne ihnen allen wäre ein Jazzfest, ein Jazzjahr nicht möglich. Danke!
Wir wünschen allen ein angenehmes, musikalisch reichhaltiges Weihnachtsfest und einen lustigmusikalischen Rutsch ins 33. Nordhäuser Jazzjahr 2016.
Auch im neuen Jahr stellen wir wieder ein vielseitiges und interessantes Programm auf die Beine. Zu unserem Neujahrskonzert am 16. Januar, wie immer im alten Wasserwerk in der Alexander-Puschkin-Straße in Nordhausen, geht es gleich mit einer Überraschung los. Die hohe Kunst an der Posaune – Conny Bauer - Solo. Dieser Mann ist sein eigener Posaunenchor. Er arbeitet nicht mit doppelten Böden, dafür aber mit sich potenzierenden Ideen, insbesondere seit er die Elektronik für sich entdeckt hat. Er beherrscht die Zirkularatmung, Überblastechniken, Mehrstimmigkeit, resultierend aus zwei Stimmen, geblasen und gesungen, die in einer Weise Obertöne verstärken, dass es die Posaune wie vier- oder mehrstimmig klingen lässt, Geräuscherzeugung und -einbeziehung inklusive, perkussives Lippenflattern, rhythmisches Fußstampen und und und. So tritt er mit sich in den Dialog. Mindestens.
Konrad Conny Bauer, geboren 1943 in Halle an der Saale, begann schon als Jugendlicher zu musizieren. Nach autodidaktischen Anfängen als Sänger und Gitarrist, studierte er in Dresden Posaune. Dort entdeckte er den Jazz für sich. Nach dem Studium zog er nach Berlin und spielte in verschiedenen Bands, wie der Modern Soul Band oder FEZ. 1974 gab er sein erstes Solo-Konzert und fasziniert seitdem seine Zuhörer mit immer neuen Klängen, die er durch meisterhafte Blastechniken erzeugt. Der US-amerikanische Musikjournalist John Corbett prägte den Begriff der Conradismen und bezeichnete Bauers Musik als eine der radikalsten originalen Stimmen in der improvisierten Musik.
Für seine Solo-Improvisationen wählt Bauer stets besondere Orte – den Zeus-Altar im Berliner Pergamonmuseum, den Magdeburger Dom oder das Leipziger Völkerschlachtdenkmal gaben seiner Musik schon ganz eigene Entfaltungsräume. Für die Schallplattenaufnahme Flüchtiges Glück reiste er 1986 nach Köln und spielte im Rahmen des Projekts Vor der Flut im Wasserspeicher Severin.
Bauer tourte durch Europa, die USA, Kanada, Südamerika und Japan und spielt mit international-renommierten Musikern wie Gianluigi Trovesi (sax, cl), Peter Brötzmann (sax) oder Han Bennink (dr). Er ist neben Ernst-Ludwig Petrowsky (sax), Günter Baby Sommer (dr) und Uli Gumpert (p) Gründungsmitglied des Zentralquartetts, das bereits sein vierzigstes Bühnenjubiläum feierte. Gemeinsam mit seinen Brüdern Johannes Bauer (tb) und Matthias Bauer (b) sowie seinem Sohn Louis Rastig (p) spielt Conny Bauer in der Familienband Bauer4.
Für seine Musik wurde er bereits vielfach ausgezeichnet, 1986 mit dem Kunstpreis der DDR und 1994 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin. 2004 erhielt Bauer insbesondere für sein Solo-Album Hummelsummen, das in der Kirche von Boswill / Schweiz aufgenommen wurde, den SWR-Jazzpreis. 2008 erlangte er einen Platz auf der Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Grenzgänge für seine Solo-CD Der gelbe Klang.
2015 tourte er mit der freien Opernkompanie Novoflot durch Berlin und anschließend mit der Gruppe Doppelmoppel auf Einladung des Goethe-Instituts durch Zentralamerika. Im Herbst spielte er mit William Parker (db) und Louis Moholo-Moholo (dr) in mehreren deutschen Städten.
Einlass zu diesem Konzert ist 19 Uhr und Start 20 Uhr. Kartenvorbestellungen für den beliebten Jahresauftakt sind schon unter (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com möglich. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. www.jazzclub-nordhausen.de.
Holger Gonska, Vorsitzender Jazzclub Nordhausen
Autor: redDer Jazzclub Nordhausen bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Förderern, Spendern und Sponsoren für die angenehme Zusammenarbeit im Jahr 2015. Ein besonderer Dank geht an die Presse für ihre großartige Unterstützung und an unser Publikum. Ohne ihnen allen wäre ein Jazzfest, ein Jazzjahr nicht möglich. Danke!
Wir wünschen allen ein angenehmes, musikalisch reichhaltiges Weihnachtsfest und einen lustigmusikalischen Rutsch ins 33. Nordhäuser Jazzjahr 2016.
Auch im neuen Jahr stellen wir wieder ein vielseitiges und interessantes Programm auf die Beine. Zu unserem Neujahrskonzert am 16. Januar, wie immer im alten Wasserwerk in der Alexander-Puschkin-Straße in Nordhausen, geht es gleich mit einer Überraschung los. Die hohe Kunst an der Posaune – Conny Bauer - Solo. Dieser Mann ist sein eigener Posaunenchor. Er arbeitet nicht mit doppelten Böden, dafür aber mit sich potenzierenden Ideen, insbesondere seit er die Elektronik für sich entdeckt hat. Er beherrscht die Zirkularatmung, Überblastechniken, Mehrstimmigkeit, resultierend aus zwei Stimmen, geblasen und gesungen, die in einer Weise Obertöne verstärken, dass es die Posaune wie vier- oder mehrstimmig klingen lässt, Geräuscherzeugung und -einbeziehung inklusive, perkussives Lippenflattern, rhythmisches Fußstampen und und und. So tritt er mit sich in den Dialog. Mindestens.
Konrad Conny Bauer, geboren 1943 in Halle an der Saale, begann schon als Jugendlicher zu musizieren. Nach autodidaktischen Anfängen als Sänger und Gitarrist, studierte er in Dresden Posaune. Dort entdeckte er den Jazz für sich. Nach dem Studium zog er nach Berlin und spielte in verschiedenen Bands, wie der Modern Soul Band oder FEZ. 1974 gab er sein erstes Solo-Konzert und fasziniert seitdem seine Zuhörer mit immer neuen Klängen, die er durch meisterhafte Blastechniken erzeugt. Der US-amerikanische Musikjournalist John Corbett prägte den Begriff der Conradismen und bezeichnete Bauers Musik als eine der radikalsten originalen Stimmen in der improvisierten Musik.
Für seine Solo-Improvisationen wählt Bauer stets besondere Orte – den Zeus-Altar im Berliner Pergamonmuseum, den Magdeburger Dom oder das Leipziger Völkerschlachtdenkmal gaben seiner Musik schon ganz eigene Entfaltungsräume. Für die Schallplattenaufnahme Flüchtiges Glück reiste er 1986 nach Köln und spielte im Rahmen des Projekts Vor der Flut im Wasserspeicher Severin.
Bauer tourte durch Europa, die USA, Kanada, Südamerika und Japan und spielt mit international-renommierten Musikern wie Gianluigi Trovesi (sax, cl), Peter Brötzmann (sax) oder Han Bennink (dr). Er ist neben Ernst-Ludwig Petrowsky (sax), Günter Baby Sommer (dr) und Uli Gumpert (p) Gründungsmitglied des Zentralquartetts, das bereits sein vierzigstes Bühnenjubiläum feierte. Gemeinsam mit seinen Brüdern Johannes Bauer (tb) und Matthias Bauer (b) sowie seinem Sohn Louis Rastig (p) spielt Conny Bauer in der Familienband Bauer4.
Für seine Musik wurde er bereits vielfach ausgezeichnet, 1986 mit dem Kunstpreis der DDR und 1994 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin. 2004 erhielt Bauer insbesondere für sein Solo-Album Hummelsummen, das in der Kirche von Boswill / Schweiz aufgenommen wurde, den SWR-Jazzpreis. 2008 erlangte er einen Platz auf der Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Grenzgänge für seine Solo-CD Der gelbe Klang.
2015 tourte er mit der freien Opernkompanie Novoflot durch Berlin und anschließend mit der Gruppe Doppelmoppel auf Einladung des Goethe-Instituts durch Zentralamerika. Im Herbst spielte er mit William Parker (db) und Louis Moholo-Moholo (dr) in mehreren deutschen Städten.
Einlass zu diesem Konzert ist 19 Uhr und Start 20 Uhr. Kartenvorbestellungen für den beliebten Jahresauftakt sind schon unter (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com möglich. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. www.jazzclub-nordhausen.de.
Holger Gonska, Vorsitzender Jazzclub Nordhausen



