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Sa, 09:21 Uhr
05.12.2015
In Nordhausen sagt man 'Wie än?'

Flüchtlinge Willkommen

Die Gegend um Nordhausen war erst germanisches, dann keltisches Siedlungsgebiet. Hier lebten im frühen Mittelalter wendisch-sorbische Gruppen. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus mit einem historischen Exkurs bis in die Gegenwart...


Die Stadt entstand als eine fränkische Siedlung, später war sie reichsfreie Stadt und Mitglied der Hanse. Die Stadt am Fusse des Harzes war die erste Stadt, die sich per Ratsbeschluss der Reformation anschloss. Im 19. Jahrhundert war Nordhausen Teil des Königreichs Preußen.

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Die Geschichte Nordhausens ist eine Geschichte der Veränderung und der Migration. Immer wieder kamen Menschen aus anderen Ländern und anderer Religion hierher. Viele von ihnen suchten Zuflucht und fanden eine neue Heimat. Auch wenn den Nordhäuser*innen manchmal eine raue Art nachgesagt wird, nahmen sie diese Menschen in ihrer Mitte auf. Sie prägten diese Stadt und aus Zugereisten wurden Freund*innen, Verwandte, Nachbar*innen.

In diesem Jahr suchten und suchen wieder viele Menschen Zuflucht in Nordhausen, wie in ganz Europa. Eine selbsternannte "Volksbewegung" stellt die Normalität, die Nordhausen in Jahrhunderten damit entwickelt hat, in Frage. Unter dem Deckmantel "besorgter Bürger" werden rassistische Parolen verbreitet und wird gefordert, Menschen die vor Krieg, Zerstörung und Not flüchten, Hilfe zu verweigern. Dass die Volksbewegung direkt aus der rechtsextremen Szene gesteuert wird, ist längst belegt.

Aufruf (Foto: BgR) Aufruf (Foto: BgR) Nordhausen ist hier keine Ausnahme. Bundesweit nutzen Rechtsextreme die aktuelle Situation, um ihre menschenverachtende Ideologie mehrheitsfähig zu machen. Längst mündet die verbale Radikalisierung in reale Gewalt. Das Bundeskriminalamt zählt allein für dieses Jahr 747 Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte. Die Wochenzeitung "Zeit" hat recherchiert, dass darunter 222 direkte Angriffe, auch auf bewohnte Unterkünfte, sind. Allein seit August gab es, laut Zeit, 68 Brandanschläge.

Das Nordhäuser Bündnis gegen Rechtsextremismus wird dies weiterhin nicht unwidersprochen lassen. Am kommenden Montag (7. Dezember) ruft das Bündnis alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser dazu auf, unter dem Motto "In Nordhausen sagt man Wie än? - Flüchtlinge willkommen!" zu zeigen, dass Nordhausen an seiner Tradition der Weltoffenheit und Toleranz festhält. Die Kundgebung des Bündnisses beginnt um 18 Uhr an der Ecke Rautenstraße / Weberstraße.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20221110
05.12.2015, 10:59 Uhr
..eine hohe,dicke Stadtmauer..
..mit gut bewachten Toren prägte über Jahrhunderte die Stadt Nordhausen.
Man kann sich halt nicht nur die "Rosinen" aus der Geschichte picken !
Crimderöder
05.12.2015, 11:06 Uhr
Ahistorische Abhandlung
Der "historische Exkurs", der die tausendjährige Geschichte von Nordhausen lapidar in fünf aus Wikipedia kopierten Sätzen abhandeln will, um aufzuzeigen, dass es etwas normales sei, wenn im Jahr 2015 min. 1,5 Millionen Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis sich in Deutschland niederlassen, ist töricht und ahistorisch.

Mit dieser Logik werden auch gern die Vertriebenen von 1945 ff. in Verbidnung gebracht, die von einem Teil Deutschlands in den anderen flohen.

Völker (allein dieses Wort gilt mittlerweile als NS-kontaminiert) bestehen aus vielen Stämmen und wandeln sich ständig. Dies geschieht aber langsam und über Jahrhunderte. Die Einwanderung von Millionen meist muslimischen Menschen nach Deutschland in nur wenigen Jahren ist etwas völlig anderes.
Andreas Dittmar
05.12.2015, 11:28 Uhr
Auch Teil der Statistik
Da in diesem Artikel wieder die Zahlen sprechen ein kleiner Beitrag von mir :

Zitat 1 :
"Asylbewerber werden in der Kriminalstatistik nicht extra erfasst, sodass das BKA den Begriff "Zuwanderer" benutzt. Darunter fallen Asylbewerber, Personen mit einer Duldung, Kontingents- oder Bürgerkriegsflüchtling und Personen, die sich in Deutschland "unerlaubt" aufhalten. "

Zitat 2 :
"Die Kriminalität in Erstaufnahmeeinrichtungen habe deutlich zugenommen, Schwerpunkte seien Eigentumsdelikte und Raub oder Körperverletzung. Das BKA macht deutlich, dass die Geschädigten dabei selbst Asylbewerber seien. Insgesamt sei ein Anstieg von Straftaten zu verzeichnen, bei denen Zuwanderer Opfer geworden sind, insbesondere seien Syrer und Afghanen betroffen."

Quelle : https://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-kriminalitaet-101.html

Was Dublin, Schengen und die Praktizierung des Asylrecht betrifft, da sollte man sich auch mal Gedanken machen.
Dorakind
05.12.2015, 14:38 Uhr
Flüchtlinge in Nordhausen
Immer wieder in verschiedenen Medien,wie hier auch in der NNZ wirft man Äpfel und Birnen,vergleichsweise gesprochen in einen Topf!!Man kann doch ca.12 Mio Vertriebene,alle deutschstämmigen nicht mit 1 Mio Muslime,denn sie sind dass in der Mehrzahl vergleichen!!Nach dem Krieg fehlten Arbeitskräfte,Millionen Deutsche zahlten den Blutzoll für Hitlers Wahnsinns Krieg.So war die Situation in den Nachkriegsjahren eine vollkommen andere als heute.
So viel qualifizierte Asylanten,wie man uns weiss machen will,sind nicht unter den Flüchtlingen.Die hochqualifizierten haben schon frühzeitig gemerkt welches Chaos kommt und haben bis 2012 ihr Land verlassen.
Gewiss haben in den vergangenen Hunderten Jahren etl."Ausländer" in Deutschland eine neue Heimat gefunden,das ging aber nicht auf einen Ruck,wie jetzt,sondern nach und nach- und das waren alle Europäer mit christl.Hintergrund.
"Wir schaffen das"... die Frage ist nur wie und zu welchem Preis.....
L
emmdabbelju
05.12.2015, 15:18 Uhr
Geschichtsdämlich...
Zu glauben, dass der unkontrollierte Zustrom von übrwiegend Muslimen basierend auf politischer Dämlichkeit, was mit der Siedlungsgeschichte in unserer Heimat zu tun hat, ist einfach dumm.
Andreas Dittmar
05.12.2015, 15:56 Uhr
Ergänzung
Brennende Flüchtlingsunterkünfte sind auch nicht immer nur das Werk von Rechtsradikalen. Auch Bewohner zündeln hier mit, sei es um gegen die Umstände der Unterbringung zu protestieren, Leichtsinn mit Zigarettenkippen, Falscher Umgang mit elektrischen Geräten, wie trocknen von Wäsche im Backofen.

http://www.jumpradio.de/programm/aktuell/brand-in-fluechtlingsunterkunft-gelegt100_cpage-1_zc-1e4b9cfc_zs-2883740e.html#userComments

Hier mal die Kommentare lesen. Auch die Brandstatistik gibt es wirklich.

Ich bin auch nicht dafür, das man aus Protest Häuser anzündet und hoffe, das so etwas mal aufgeklärt wird.
Leser X
05.12.2015, 18:17 Uhr
Wie än?
Bitte nicht den zweiten vor dem ersten Schritt tun. Deutsch ist für Ausländer - und nicht nur für die - schon schwer genug, wie man auch hier in den Kommentaren mitunter lesen muss.

Daher sollte man den zu integrierenden Migranten erstmal die hochdeutsche Sprache beibringen. Wer dann noch immer nicht genug hat, dem kann man ja gerne unter Federführung der VHS eine weitergehende Qualifikation in Nordhäuserisch anbieten:::)))
Sebastian Stitz
05.12.2015, 23:38 Uhr
Einladung zum Friedensspaziergang
Hier nun die Reaktion von uns, der Volksbewegung Nordthüringen, auf den Klamauk des BGR-Nordhausen, der in einem Artikel der lokalen Nordhäuser Zeitung „NNZ“ veröffentlicht wurde.

Mit Deutscher und Europäischer Geschichte habt ihr es nicht so?! Das belegt ihr zumindest in eurer Pressemitteilung bzw. in eurem Aufruf zu eurer Montagsveranstaltung!
Die Kelten, Wenden, Sorben, Bastarnen, Wandalen, Kimbern, Teutonen, Burgunden und Goten, nur um einige Beispiele zu nennen, haben alle einen gemeinsamen Ursprung und sind Teil des Indogermanischen Volkes.

Durch Wanderungen, Naturkatastrophen, Abenteuerlust und Streitigkeiten, zog dieses Volk aus und bildete über Jahrhunderte, gar Jahrtausende hinweg, neue Kulturen und Identitäten. Diese Kulturen und Identitäten reichen bis ins heutige Europa hinein, welches viele Unterschiedliche Völker beheimatet aber alle eine gemeinsame Wurzel haben, welche uns Verbindet!

"Vom Ursprung der Deutschen" (geschrieben von Hans Jürgen Marquardt), ist z.B. eine gute Quelle um euer Wissen über die 30000-jährige Vorgeschichte des deutschen Volkes aufzubessern bzw. erst einmal generelles Wissen über dieses Thema zu erlangen.

Des weiteren zeigt ihr, dass ihr nicht in der Lage seit, zuzuhören. Ihr könnt nur Topfschlagen, Blinde Kuh spielen, hetzen und Lügen verbreiten!
Ein Beispiel für eine eurer zahllosen Lügen gefällig?
Zitat: "...werden rassistische Parolen verbreitet und wird gefordert, Menschen die vor Krieg, Zerstörung und Not flüchten, Hilfe zu verweigern" werden wir nicht unkommentiert stehen lassen.

Die Volksbewegung Nordthüringen hat NIE dazu aufgerufen, Menschen die vor Krieg, Zerstörung und Not flüchten die Hilfe zu verweigern! Menschen die von diesen Gräueltaten wirklich betroffen sind, muss geholfen werden! Diesen Fakt haben auch unsere Redner auf den Montagsdemonstrationen immer wieder bekundet und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht!

An dieser Stelle fordert euch die Volksbewegung Nordthüringen dazu auf, zu belegen, dass wir Bürger dazu aufgerufen haben sollen, Kriegsflüchtlingen die Hilfe zu verweigern!

Wir prangern lediglich jene an, welche aus Wirtschaftsinteressen nach Deutschland kommen und die Plätze und Hilfe für ECHTE Kriegsflüchtlinge, in unrechtmäßigen Anspruch nehmen.

Eure angeführte Statistik ist uns nicht mal ein zartes Lächeln wert, denn sie zeugt von einem weiteren, lächerlichen Versuch, unbescholtene Bürger in die rechtsradikale bzw. rechtsextreme Ecke zu drängen!

Am Montag, den 07.12.2015 wollen wir, von der Volksbewegung Nordthüringen, einen Friedensspaziergang durch die Stadt Nordhausen veranstalten. Mit Kerzen und Stillem Gedenken soll den Kriegsopfern, aller Nationen unsere Anteilnahme zum Ausdruck gebracht werden.
Außerdem wollen wir ein Zeichen gegen den Kriegseintritt der Bundesrepublik Deutschland in den Syrien-Konflikt setzen, welcher für noch mehr Not und Leid unter den Syrern sorgt und zudem eine fortschreitende Destabilisierung im nahen Osten zur Folge hat!
Dieser Kriegseintritt ist ein Verstoß gegen das Völkerrecht und besitzt kein UN-Mandat!

Wir, von der Volksbewegung Nordthüringen laden auch euch, vom "Bündnis gegen Rechts" dazu ein, an dem Friedensspaziergang teilzunehmen, denn der Frieden geht uns alle an!
Leser X
06.12.2015, 08:31 Uhr
Der Kriegseintritt von Deutschland ist völkerrechtswidrig...
... und zeugt von krimineller Energie der Regierenden. Dazu gehören die Parteien der unseligen nationalen Front aus allen Parteien außer den LINKEN. Und namentlich allen voran der Kanzlerin, der Kriegsministerin und dem Außenminister.

Sie alle machen sich, wie ihre Amtskollegen der anderen US-hörigen Euroregimes, strafbar und gehören vor ein internationales Strafgericht. Leider gibt es ein solches, unabhängiges, nicht. Und solange wird das gegenseitige Morden auf noch höherer Stufe als bisher weiter gehen.

Wer dem banalen Terror mit Kriegsterror als der höchsten Form des Terrors beikommen will, stellt sich auf die gleiche Stufe wie die Terroristen, die man durch seine Politik erst hervorgebracht hat.
U...
06.12.2015, 09:58 Uhr
Äh,@ Herr Stitz
Indogermanisch ist eine rekonstruierte Ursprache und keine Allgemeinbezeichnung für germanische Stämme!
Zu den germanischen Stämmen zählten Kelten, Sorben und Wenden jedenfalls nicht!
Nicht mit dem Finger auf andere zeigen wenn man es nicht besser weiß.
ReneM
06.12.2015, 10:57 Uhr
@Pegg
Aus der Vermischung von Indogermanen und nichtindogermanischer Urbevölkerung sowie durch isolationsbedingte Differenzierung entwickelten sich die verschiedenen indogermanischen Volks- und Sprachgruppen, wie z. B. die Anatolier, Tocharer, Indoarier, Iranier, Griechen, Armenier, Phryger, Italiker, Kelten, Germanen, Slawen, Balten, Thraker, Illyrer, Albaner und andere.
Soviel dazu ;)
Pe_rle
06.12.2015, 11:19 Uhr
Willkommen in Nordhausen
Das Nordhäuser Bündnis gegen Rechtsextremismus,sind das die Leute die mit Trillerpfeifen und Topfdeckeln lautstark durch die Stadt laufen ????
Wenn ja ,dann ist mir auch klar ,warum die die Geschichte von Nordhausen nicht kennen. Denn das was Sie da " zusammen getragen" haben an Halbwissen reicht hinten und vorne nicht für Geschichtsunterricht.
Da kann man eben nur Pfeifen und klopfen. Und ob das die Neubürger unserer Stadt beeindruckt mag ich zu bezweifeln.
Herr Taft
06.12.2015, 11:25 Uhr
Völkerkunde und Rassenlehre
..wenn ich so einige Kommentare hier lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Das ganze Geschwurbel kommt mir sehr bekannt vor.
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