Fr, 08:09 Uhr
27.11.2015
Nordthüringer Gemeinschaftsprojekt
"Multipotenzial" gestartet
In Nordthüringen ist das Gemeinschaftsprojekt Multipotenzial” gestartet worden. Vier Nordthüringer Träger wollen Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive bei der Suche nach Arbeit unterstützen, wollen Hindernisse beseitigen, die einer Arbeitsaufnahme im Wege stehen...
Projekt gestartet (Foto: LIFT gGmbH)
Für den Landkreis Nordhausen ist die LIFT gGmbH für die Umsetzung dieses Projektes verantwortlich, im Kyffhäuserkreis agiert die FAU gGmbH, das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft betreut den Unstrut-Hainich-Kreis und im Eichsfeldkreis ist das VHS-Bildungswerk aktiv.
Dieses Projekt hat sowohl für uns als Träger, aber insbesondere für die Teilnehmer zwei wesentliche Vorteile. Zum einen ist es auf zwei Jahre angelegt und bietet somit genügend zeitlichen Spielraum zur Ausgestaltung. Zum anderen sind wir nicht zwingend auf die Zuweisung von Teilnehmern durch das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit angewiesen”, sagt die verantwortliche Koordinatorin Franca Bergmann.
Die Teilnehmer, die sich für diese Maßnahme interessieren, können völlig unkompliziert aufgenommen werden, sie müssen keinerlei Voraussetzungen mitbringen. Demzufolge wird die Maßnahme auch mit einem Sprachkurs gestartet, der von Dolmetschern und Pädagogen begleitet wird. So sollen schon in einer frühen Phase des Projektes Vorkenntnisse der teilnehmenden Flüchtlinge analysiert werden. Da es bereits erste Anmeldungen gibt, wird der erste Sprachkurs am 2. Dezember gestartet.
Insgesamt stehen 30 Plätze für die individuelle Betreuung zur Verfügung, zur optimalen Ausgestaltung der Sprachkurse werden drei Gruppen gebildet, die zweimal pro Woche für drei Stunden unterrichtet werden. Die Förderung des Projektes Multipotenzial” durch das Land Thüringen gestattet die Beschäftigung eines Integrationsbegleiters und eines Mitarbeiters für die notwendige Netzwerkarbeit.
Das Ziel ist klar definiert: Flüchtlinge mit positiver Bleibeperspektive sollen niederschwellig in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Autor: red
Projekt gestartet (Foto: LIFT gGmbH)
Für den Landkreis Nordhausen ist die LIFT gGmbH für die Umsetzung dieses Projektes verantwortlich, im Kyffhäuserkreis agiert die FAU gGmbH, das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft betreut den Unstrut-Hainich-Kreis und im Eichsfeldkreis ist das VHS-Bildungswerk aktiv.
Dieses Projekt hat sowohl für uns als Träger, aber insbesondere für die Teilnehmer zwei wesentliche Vorteile. Zum einen ist es auf zwei Jahre angelegt und bietet somit genügend zeitlichen Spielraum zur Ausgestaltung. Zum anderen sind wir nicht zwingend auf die Zuweisung von Teilnehmern durch das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit angewiesen”, sagt die verantwortliche Koordinatorin Franca Bergmann.
Die Teilnehmer, die sich für diese Maßnahme interessieren, können völlig unkompliziert aufgenommen werden, sie müssen keinerlei Voraussetzungen mitbringen. Demzufolge wird die Maßnahme auch mit einem Sprachkurs gestartet, der von Dolmetschern und Pädagogen begleitet wird. So sollen schon in einer frühen Phase des Projektes Vorkenntnisse der teilnehmenden Flüchtlinge analysiert werden. Da es bereits erste Anmeldungen gibt, wird der erste Sprachkurs am 2. Dezember gestartet.
Insgesamt stehen 30 Plätze für die individuelle Betreuung zur Verfügung, zur optimalen Ausgestaltung der Sprachkurse werden drei Gruppen gebildet, die zweimal pro Woche für drei Stunden unterrichtet werden. Die Förderung des Projektes Multipotenzial” durch das Land Thüringen gestattet die Beschäftigung eines Integrationsbegleiters und eines Mitarbeiters für die notwendige Netzwerkarbeit.
Das Ziel ist klar definiert: Flüchtlinge mit positiver Bleibeperspektive sollen niederschwellig in den Arbeitsmarkt integriert werden.

