Sa, 19:59 Uhr
12.06.2004
Versöhnlicher Abschluss
Nordhausen (nnz). Am 30. Spieltag in der Landesklasse Ost empfing Wacker 90 Nordhausen die 2. Mannschaft von ZFC Meuselwitz, während die Jungs aus Salza den schweren Gang nach Niederpöllnitz antreten mussten. Der gesamte Spieltag im Überblick von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Von den Treuesten der Treuen waren heute gerade mal 180 in den Albert-Kuntz-Sportpark gekommen, um sich das letzte Heimspiel von Wacker 90 anzusehen. Unter ihnen auch SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker und Klaus Dieter Koschlick, Trainer bei den Münchner Löwen und einst als Coach der Nordhäuser Regionalligaelf tätig. Zwar gab es vom Ergebnis her einen versöhnlichen Abschluss der enttäuschenden Saison, aber leider wieder ein wenig berauschendes Spiel.
Fast eine halbe Stunde passierte so gut wie gar nichts auf dem gepflegten Rasen. Zwar erspielten sich die Kicker von Trainer Uwe Etzrodt leichte Feldvorteile, aber ohne zu zwingenden Torchancen zu kommen. Die erste nennenswerte Aktion war ein Sololauf von Pistorius durch die gesamte gegnerische Abwehr, aber es sprang nichts dabei heraus. Der Ball landete sicher in den Armen von Torhüter Müller. Auf der Gegenseite musste sich Finsterbusch mächtig strecken, um einen Knaller von Schubert zu entschärfen (38.). Ansonsten Fußball zum Abgewöhnen.
Hoffnung keimte auf, als Kulbacki kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Aber Kapitän Pistorius konnte den Elfmeter nicht verwandeln (49.). Nach gut einer Stunde Spielzeit hatten die Gäste eine Riesenmöglichkeit, aber Finsterbusch klärte vor dem heranstürmenden Rössel (63.). Danach kamen auf Nordhäuser Seite Marcel Verkouter für Heise und Wenzel für Kohlhause (65.). Noch einmal hatte Meuselwitz die Chance zur Führung, aber der freistehende Kirmse vergab die Möglichkeit. In direkten Gegenzug gelang dann Marcel Verkouter der erlösende Treffer für Wacker (72.). Pohl setzte fünf Minuten später das Leder an den Pfosten. In der 87. Minute kam Kulbacki zu Torehren, als er von Pohl gut angespielt wurde und dem Torhüter keine Chance ließ. Sekunden vor dem Abpfiff stellte Pohl nach dem besten Spielzug der Partie den 3:0-enstand her. Wacker 90 Nordhausen beendete die Saison auf dem 5. Tabellenplatz. Die insgesamt 72 Treffer (meisten Treffer in der Staffel) können allerdings nicht über das enttäuschende Abschneiden hinweg trösten.
Alle Ergebnisse des letzten Spieltages
Rudisleben gegen Weißensee 4:1
Zeulenroda gegen Schleiz 4:3
Niederpöllnitz gegen Salza 4:0
Schmölln gegen Bad Blankenburg 3:0
Stadtilm gegen Ilmenau 0:3
Lobeda gegen Greiz 3:3
Sömmerda gegen Weimar 3:1
Die Abschlusstabelle
1. Schmölln (68 Punkte)
2. Niederpöllnitz (57) (Relegationsspiel gegen Ruhla)
3. Ilmenau (56)
4. Bad Blankenburg (56)
5. Wacker 90 (50)
6. Sömmerda (50)
7. Greiz (46)
8. Rudisleben (40)
9. Zeulenroda (40)
10. Salza (38)
11. Schleiz (35)
12. Meuselwitz (II) (32)
13. Weimar (32)
14. Weißensee (28)
15. Lobeda (15)
16. Stadtilm (14)
Autor: rhVon den Treuesten der Treuen waren heute gerade mal 180 in den Albert-Kuntz-Sportpark gekommen, um sich das letzte Heimspiel von Wacker 90 anzusehen. Unter ihnen auch SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker und Klaus Dieter Koschlick, Trainer bei den Münchner Löwen und einst als Coach der Nordhäuser Regionalligaelf tätig. Zwar gab es vom Ergebnis her einen versöhnlichen Abschluss der enttäuschenden Saison, aber leider wieder ein wenig berauschendes Spiel.
Fast eine halbe Stunde passierte so gut wie gar nichts auf dem gepflegten Rasen. Zwar erspielten sich die Kicker von Trainer Uwe Etzrodt leichte Feldvorteile, aber ohne zu zwingenden Torchancen zu kommen. Die erste nennenswerte Aktion war ein Sololauf von Pistorius durch die gesamte gegnerische Abwehr, aber es sprang nichts dabei heraus. Der Ball landete sicher in den Armen von Torhüter Müller. Auf der Gegenseite musste sich Finsterbusch mächtig strecken, um einen Knaller von Schubert zu entschärfen (38.). Ansonsten Fußball zum Abgewöhnen.
Hoffnung keimte auf, als Kulbacki kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Aber Kapitän Pistorius konnte den Elfmeter nicht verwandeln (49.). Nach gut einer Stunde Spielzeit hatten die Gäste eine Riesenmöglichkeit, aber Finsterbusch klärte vor dem heranstürmenden Rössel (63.). Danach kamen auf Nordhäuser Seite Marcel Verkouter für Heise und Wenzel für Kohlhause (65.). Noch einmal hatte Meuselwitz die Chance zur Führung, aber der freistehende Kirmse vergab die Möglichkeit. In direkten Gegenzug gelang dann Marcel Verkouter der erlösende Treffer für Wacker (72.). Pohl setzte fünf Minuten später das Leder an den Pfosten. In der 87. Minute kam Kulbacki zu Torehren, als er von Pohl gut angespielt wurde und dem Torhüter keine Chance ließ. Sekunden vor dem Abpfiff stellte Pohl nach dem besten Spielzug der Partie den 3:0-enstand her. Wacker 90 Nordhausen beendete die Saison auf dem 5. Tabellenplatz. Die insgesamt 72 Treffer (meisten Treffer in der Staffel) können allerdings nicht über das enttäuschende Abschneiden hinweg trösten.
Alle Ergebnisse des letzten Spieltages
Rudisleben gegen Weißensee 4:1
Zeulenroda gegen Schleiz 4:3
Niederpöllnitz gegen Salza 4:0
Schmölln gegen Bad Blankenburg 3:0
Stadtilm gegen Ilmenau 0:3
Lobeda gegen Greiz 3:3
Sömmerda gegen Weimar 3:1
Die Abschlusstabelle
1. Schmölln (68 Punkte)
2. Niederpöllnitz (57) (Relegationsspiel gegen Ruhla)
3. Ilmenau (56)
4. Bad Blankenburg (56)
5. Wacker 90 (50)
6. Sömmerda (50)
7. Greiz (46)
8. Rudisleben (40)
9. Zeulenroda (40)
10. Salza (38)
11. Schleiz (35)
12. Meuselwitz (II) (32)
13. Weimar (32)
14. Weißensee (28)
15. Lobeda (15)
16. Stadtilm (14)

