Do, 12:53 Uhr
10.06.2004
nnz-Wahlkampf-Ecke: Zu Ende
Nordhausen (nnz). Langsam, aber sicher geht auch der jetzige Landtagswahlkampf zu Ende. Dazu in der Wahlkampf-Ecke der nnz eine Einschätzung aus sozialdemokratischer Sicht.
Gute Chancen wieder in den Landtag einzuziehen hat die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker, schließlich ist die Sozialdemokratin auch schon viele Jahre Mitglied im Thüringer Landtag. Schwieriger hat es dagegen der neue SPD-Kandidat im Wahlkreis IV - Stadt Nordhausen. Hier tritt der 49 jährige Manfred Breitrück an. Ich habe anstrengende Wochen hinter mir, meinte Breitrück zum zurückliegenden Wahlkampf. Der Sozialdemokrat hatte letztlich nicht nur seinen Wahlkampf zu führen, sondern musste auch bei seinem Job am Ball bleiben. An knapp 40 Straßenwahlkampfaktionen nahm Manfred Breitrück teil. Das persönliche Gespräch mit dem Bürger lag mir mehr als die großen Diskussionsrunden, gab Breitrück offen zu.
Breitrück hat in seinem beruflichen Leben schon viele Aufgaben gemeistert, zu DDR-Zeiten war er in der IFA tätig und für dieses Unternehmen sogar mal eine Zeit lang im Irak. Er gab auch offen zu, nicht immer mit allem einverstanden zu sein, was seine Regierungspartei in Berlin macht, aber in der Frage Krieg oder Frieden war ich immer fest an der Seite des Bundeskanzlers. Für den Erfurter Landtag wünscht sich Breitrück in jedem Fall eine Veränderung. Es gilt eine erneute Alleinregierung der CDU zu verhindern, machte der Sozialdemokrat klar.
In Nordhausen einen Wahlkampf gegen den ganzen Ministerstab des Thüringer Sozialministers zu führen, bezeichnete Breitrück als schwierig. Ich habe jedenfalls ein ruhiges Gewissen, da in meinem Wahlkampf nur mein Geld oder das meiner Partei geflossen ist, machte Breitrück in Anspielung auf die erfolgten Ministereinladungen zum Klaus-Treffen auf der Landesgartenschau deutlich. Am Sonntag hat dann erst einmal der Wähler die Möglichkeit, sein Kreuz für die verschiedenen Kandidaten und Parteien zu machen. Bleibt zu hoffen, dass von diesem demokratischen Recht auch viele gebrauch machen.
SPD-Kreisvorstand
Autor: nnzGute Chancen wieder in den Landtag einzuziehen hat die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker, schließlich ist die Sozialdemokratin auch schon viele Jahre Mitglied im Thüringer Landtag. Schwieriger hat es dagegen der neue SPD-Kandidat im Wahlkreis IV - Stadt Nordhausen. Hier tritt der 49 jährige Manfred Breitrück an. Ich habe anstrengende Wochen hinter mir, meinte Breitrück zum zurückliegenden Wahlkampf. Der Sozialdemokrat hatte letztlich nicht nur seinen Wahlkampf zu führen, sondern musste auch bei seinem Job am Ball bleiben. An knapp 40 Straßenwahlkampfaktionen nahm Manfred Breitrück teil. Das persönliche Gespräch mit dem Bürger lag mir mehr als die großen Diskussionsrunden, gab Breitrück offen zu.
Breitrück hat in seinem beruflichen Leben schon viele Aufgaben gemeistert, zu DDR-Zeiten war er in der IFA tätig und für dieses Unternehmen sogar mal eine Zeit lang im Irak. Er gab auch offen zu, nicht immer mit allem einverstanden zu sein, was seine Regierungspartei in Berlin macht, aber in der Frage Krieg oder Frieden war ich immer fest an der Seite des Bundeskanzlers. Für den Erfurter Landtag wünscht sich Breitrück in jedem Fall eine Veränderung. Es gilt eine erneute Alleinregierung der CDU zu verhindern, machte der Sozialdemokrat klar.
In Nordhausen einen Wahlkampf gegen den ganzen Ministerstab des Thüringer Sozialministers zu führen, bezeichnete Breitrück als schwierig. Ich habe jedenfalls ein ruhiges Gewissen, da in meinem Wahlkampf nur mein Geld oder das meiner Partei geflossen ist, machte Breitrück in Anspielung auf die erfolgten Ministereinladungen zum Klaus-Treffen auf der Landesgartenschau deutlich. Am Sonntag hat dann erst einmal der Wähler die Möglichkeit, sein Kreuz für die verschiedenen Kandidaten und Parteien zu machen. Bleibt zu hoffen, dass von diesem demokratischen Recht auch viele gebrauch machen.
SPD-Kreisvorstand
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die in der nnz-Wahlkampf-Ecke dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |

