eic kyf msh nnz uhz tv nt
So, 16:31 Uhr
06.06.2004

nnz-Kurz-News am Wochenende (2)

Nordhausen (nnz). Kurze und knappe Meldungen aus dem Freistaat – von der nnz-Redaktion für Sie zusammengetragen. Dabei geht es unter anderem um Schließungen, ein illegales Konzert und knappe Kassen.


Zukunft ist ungewiß
Der evangelische Kirchentag in Thüringen sieht nach Einschätzung seiner Organisatoren einer ungewissen Zukunft entgegen. Das Konzept müsse neu überdacht werden, teilten die Veranstalter am Sonntag auf einer Pressekonferenz vor dem Abschluss des Christentreffens mit. „Erfurt ist nicht der Kirchentag der großen Zahlen gewesen“, sagte Barbara Morgenroth vom veranstaltenden Landesausschuss. Der Kirchentag ist am Nachmittag mit einem Gottesdienst auf dem Domplatz zu Ende gegangen.


Infos zur Autobahn
Die Thüringer-Wald-Autobahn erhält ein Informations- und Dokumentationszentrum. Das Zentrum solle an der künftigen Raststätte Geraberg eingerichtet werden und die Vielzahl der Brücken- und Tunnelbauten entlang der A 71 und A 73 dokumentieren, teilte das Thüringer Wirtschaftsministerium am Sonntag in Erfurt mit. Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) sei beauftragt worden, das Vergabeverfahren für das Vorhaben einzuleiten.


Außenstellen schließen
Die Berliner Stasi-Aktenbehörde will nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ in den kommenden drei Jahren vier Außenstellen schließen. Mit der Auflösung der Vertretungen in Gera, Schwerin, Potsdam und Cottbus wolle die Birthler-Behörde bis zum Jahr 2010 rund 25,5 Millionen Euro bei Verwaltung, Personal und Liegenschaften einsparen. Laut „Focus“ wäre aber nach internen Ermittlungen für den Umbau und die Umzüge ein „einmaliger Investitionsaufwand“ von 24 Millionen Euro nötig.


Konzert aufgelöst
Die Polizei hat am Samstagabend ein illegales Skinhead-Konzert in Plaue im Ilmkreis mit über 300 Teilnehmern aufgelöst. Vier Teilnehmer seien vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Bei ihnen wurden Materialien mit volksverhetzendem Inhalt gefunden. Nach der Vernehmung kamen sie wieder auf freien Fuß. Die überwiegend jugendlichen Teilnehmer hatten sich in einer ehemaligen Brauerei versammelt und waren aus dem ganzen Bundesgebiet angereist. Die Polizei erteilte ihnen Platzverweise.


Solar-Standort
Thüringen profilierte sich nach Expertenansicht als Standort der Solarwirtschaft. „In ganz Deutschland gibt es in keiner weiteren Region eine solche Dichte von Solar-Unternehmen“, sagte der Vizechef des Branchenverbandes SolarInput, Claus Beneking, der Nachrichtenagentur dpa. Die bisher knapp 20 Unternehmen beschäftigten derzeit rund 500 Mitarbeiter. Der Verband rechne in den nächsten fünf Jahren mit einer Verzehnfachung der Arbeitsplätze.


Knappe Kassen für Schlösser
Mehrere Schlösser des klassischen Weimar müssen dringend restauriert werden. Es fehlt jedoch an Geld. Zu den Sorgenkindern gehörten Schloss Ettersburg, Schloss Tiefurt und die Orangerien in Belvedere. Rund vier Millionen Euro werde in etwa zum Beispiel die weitere Sanierung der Orangerie-Gebäude beim Schloss Belvedere kosten. Die Stadt Weimar hofft dabei auch auf Hilfe von Stiftungen und Sponsoren.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)