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11.06.2004

nnz-Rückspiegel: 11. Juni 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
SPD-Politik, A 38, Reißwolf und Konzessionsabgabe


SPD will reale Politik
In den Parteien beginnt in Nordhausen die Vorbereitung auf den kommunalen Wahlkampf. Die SPD hat jetzt begonnen, ihre Ziele für die kommende Zeit nach den Wahlen 2004 zu bestimmen. Doch erst einmal wurde natürlich auch Bilanz gezogen. Rechtzeitig vor den Stadtratswahlen 2004 hat die SPD begonnen, ihre kommunalpolitischen Ziele für die nächsten 5 Jahre neu zu bestimmen. Georg Müller, Pressesprecher des Ortsvorstandes erklärt dazu: „Das Wahlprogramm aus dem Jahr 1999 wurde erfolgreich umgesetzt. Ehemalige Schwerpunkte, wie die Bauaktivitäten in Vorbereitung der Landesgartenschau oder die Rekonstruktion des Hallenbades sind zum Großteil realisiert, andere Maßnahmen, wie die Beseitigung der Schrankenanlage in der Freiherr-vom-Stein-Straße, sind in der Phase konkret untersetzt zu werden.“

Doch der Blick der SPD-Kommunalpolitiker geht weiter voraus. Wie entwickelt sich unsere Stadt nach dem Jahr 2004? Wie kann Lebensqualität bei schwindender Finanzausstattung gesichert werden? Wie können wirtschaftliche Interessen mit Kultur und Ökologie, mit Bildung und sozialer Sicherheit verbunden werden? Um eine genaue und realistische Zielvorgabe zu erarbeiten, wurden sechs Themenbereiche abgesteckt. Diese erstrecken sich auf die Schwerpunkte „Wirtschaft und Infrastruktur“, „Soziales und Gesundheit“, “Kultur und Kunst, Bildung, Sport und Freizeit“, „Umwelt, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Kommunalwirtschaft“, „Öffentliche Sicherheit, Öffentliche Verwaltung“ und „Überregionale Zusammenarbeit“...ausführlich im nnz-Archiv


Millionen für Nordhausen
Lustiger Kreistag? Im Nordhäuser Kreistag ging es heute um ein ernstes Thema: Das Geld. Vor allem um das Geld, das noch nicht greifbar ist und was den Kommunen vielleicht im nächsten Jahr fehlen könnte. Wer da dachte, der Karneval würde am 11. 11. außer Acht gelassen, der hatte sich getäuscht. Der Görsbacher Bürgermeister und SPD-Kreisrat Siegfried Junker (SPD) hatte seine Narrenkappe mitgebracht. Und so trat er in die Kreistagsbütt und hatte für seinen Bürgermeisterkollegen aus Sollstedt, Jürgen Hohberg (pl), ein paar „Wackelmänner“ eingepackt. Denn Hohberg muß in Sollstedt den Finanzgürtel so eng schnallen, dass er seinen Karnevalisten nicht mal ein kommunale Schnäpschen spendieren konnte. Also übergab ihm Junker denn auch richtigen Schnaps aus der Goldenen Aue...ausführlich im nnz-Archiv


Arbeit für den Reißwolf
Monatelang wurde in der Kreisverwaltung an der Fortschreibung der Schulentwicklung gefeilt. Herauskam dabei ein Werk, das den Mitgliedern des Kreistages zur letzten Sitzung übergeben wurde. Und die Kreisverwaltung bekam für diese Fleißarbeit sehr viel Lob. Alles umsonst: Die Aktenvernichter freuen sich auf Arbeit. Es habe in den zurückliegenden Wochen eine sehr sachliche Diskussion im Landkreis gegeben, so Landrat Joachim Claus (CDU). Woher er diese Einschätzung nahm, das wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben, denn die Meinungen aus den von Schulschließungen betroffenen Regionen, die waren zum Teil schon sehr heftig. Vor allem wurden da Argumente ins Feld geführt, die für den Laien nicht von der Hand zu weisen waren. Vermutlich waren sie das auch nicht für die Experten im Schulverwaltungsamt. Denn nun soll mit Vertretern der betroffenen Regionen nach Alternativen gesucht werden, es sollen Kostenschätzungen angestellt sowie infrastrukturelle Aspekte berücksichtig werden. Im Klartext: Es soll eine neue Konzeption erarbeitet werden...ausführlich im nnz-Archiv


Jetzt ist es raus!
Die Stadt Nordhausen will noch in diesem Jahr eine Konzessionsabgabe auf Trinkwasser erheben. Dazu soll ein entsprechender Vertrag mit dem Wasserverband Nordhausen abgeschlossen werden. Erste Einzelheiten sind heute vorgestellt worden. Die Mitglieder des Nordhäuser Hauptausschusses wurden – obwohl die meisten schon Informationen hatten – in die Materie „eingeführt“. Verbandsrat Reiner Kirsch wies in seinem Statement daraufhin, dass die Stadt Nordhausen mit der Erhebung der Konzessionsabgabe auf rechtlich sicheren Füßen stehe und eine Verpflichtung daraus ableite, sämtliche Einnahmemöglichkeiten zu „erschließen“. Und das, obwohl eine entsprechende Verordnung in Thüringen bereits 1998 erlassen worden war...ausführlich im nnz-Archiv

Seit heute offiziell
Mit Kette Eigentlich schon lange gewählt, doch seit heute auch ordentlich bestellt: Prof. Christian Juckenack, der alte und neue Rektor der Fachhochschule Nordhausen. Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski hielt die Festrede und brachte auch noch einen Scheck mit. Aus den Händen von Dagmar Schipanski konnte der alte und neue Rektor der FH Nordhausen heute seine Bestellungsurkunde entgegennehmen. Zugleich wurden die neuen Prorektoren, Prof. Dr. Frank-Michael Dittes und Prof. Dr. Sylvia Schade-Dannewitz in ihre Ämter eingeführt. Offiziell wurde auch die neue Amtskette vorgestellt und der Hochschule übergeben. Zahlreiche Gäste aus Hochschule, Politik, Wirtschaft, von Institutionen und Kammern sowie Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende nahmen an der Rektoratsübergabe teil...ausführlich im nnz-Archiv


Wann wird die A 38 wirklich fertig?
Die Menschen dieser Region und vor allem die Wirtschaft hoffen auf die Autobahn. Im Jahr 2005 soll die Trasse von Göttingen nach Halle durchgängig befahrbar sein. Doch daraus scheint nichts zu werden. Die schlechte Nachricht vornweg: Bei der Planungsgesellschaft DEGES rechnet man frühestens Ende 2006 mit der durchgängigen Befahrbarkeit der Trasse. Das Nadelöhr ist der Abschnitt zwischen Bleicherode und Breitenworbis. Zwölf Kilometer ist der lang und hat es in sich. Geologische Probleme, der ehemalige Kalibergbau, Bergsenkungen sollen für die Verzögerungen verantwortlich sein.

In und um Sollstedt versteht man nicht, warum erst in diesem Jahr mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens begonnen wird. Dazu DEGES-Abteilungsleiter Waldemar Labusga: „Wir haben rechtzeitig mit den Planungen begonnen, Schwierigkeiten gab es mit der Linienführung im Bereich Sollstedt. Mit der jetzt gefundenen nördlichen Variante werden wir wohl allen Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Trasse gerecht.“ (siehe hierzu auch im nnz-Archiv unter „Friedhofsvariante“)...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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