Do, 21:39 Uhr
05.11.2015
Gipsabbau
Der Widerstand regt sich
Donnerstag kommender Woche wird vor dem Landratsamt wieder demonstriert werden. Wenn drinnen die Gipsindustrie einen Termin zur Bergrechtlichen Genehmigung wahrnimmt, will auch die Bürgerinitiative Gipskarst Südharz zugegen sein. Das gab die Initiative jetzt bekannt...
Am 12. November findet um 10 Uhr im Landratsamt Nordhausen, Grimmelallee 23 der Scopingtermin zum Bergrechtlichen Genehmigungsverfahren zur Rohstoffgewinnung im Bergwerkseigentum Rüdigsdorf/ Winkelberg statt. Die Bürgerinitiative Gipskarst Südharz wird auch ohne offizielle Einladung zu diesem Zeitpunkt im Landratsamt vor Ort sein, um den Protest der Region gegen das Vorhaben vor den anwesenden Beamten des Umweltministeriums, des Bergamtes und der Firma CASEA zu artikulieren.
Die Bergwerksunternehmen, so auch die Firma CASEA, unterhalten noch laufende Verwaltungsgerichtsverfahren, so zum Beispiel gegen den Regionalen Raumordnungsplan, welcher für dieses Gebiet keinen Bergbau, sondern Freiraumsicherung vorsieht. Eine Normenkontrollklage gegen den Flächennutzungsplan der Stadt Nordhausen wurde vom OVG Weimar bereits zurückgewiesen.
Es ist völlig unverständlich, dass das dem Umweltministerium unterstehende Bergamt das bergrechtliche Planfeststellungsverfahren überhaupt in Gang setzt, da dies den Status quo bei laufenden Verfahren ändert. Die betroffenen Anwohner sowie die betroffenen Kommunen lehnen das Vorhaben mit großer Mehrheit weiterhin ab. Aus unserer Sicht darf und wird es keine neuen Gipsabbaugebiete in der Rüdigsdorfer Schweiz, eines der Gebiete mit der höchsten Artenvielfalt in Thüringen, geben!
Tomas Kerwitz und Dr. Christian Marx BI Gipskarst Südharz
Autor: redAm 12. November findet um 10 Uhr im Landratsamt Nordhausen, Grimmelallee 23 der Scopingtermin zum Bergrechtlichen Genehmigungsverfahren zur Rohstoffgewinnung im Bergwerkseigentum Rüdigsdorf/ Winkelberg statt. Die Bürgerinitiative Gipskarst Südharz wird auch ohne offizielle Einladung zu diesem Zeitpunkt im Landratsamt vor Ort sein, um den Protest der Region gegen das Vorhaben vor den anwesenden Beamten des Umweltministeriums, des Bergamtes und der Firma CASEA zu artikulieren.
Die Bergwerksunternehmen, so auch die Firma CASEA, unterhalten noch laufende Verwaltungsgerichtsverfahren, so zum Beispiel gegen den Regionalen Raumordnungsplan, welcher für dieses Gebiet keinen Bergbau, sondern Freiraumsicherung vorsieht. Eine Normenkontrollklage gegen den Flächennutzungsplan der Stadt Nordhausen wurde vom OVG Weimar bereits zurückgewiesen.
Es ist völlig unverständlich, dass das dem Umweltministerium unterstehende Bergamt das bergrechtliche Planfeststellungsverfahren überhaupt in Gang setzt, da dies den Status quo bei laufenden Verfahren ändert. Die betroffenen Anwohner sowie die betroffenen Kommunen lehnen das Vorhaben mit großer Mehrheit weiterhin ab. Aus unserer Sicht darf und wird es keine neuen Gipsabbaugebiete in der Rüdigsdorfer Schweiz, eines der Gebiete mit der höchsten Artenvielfalt in Thüringen, geben!
Tomas Kerwitz und Dr. Christian Marx BI Gipskarst Südharz

