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Do, 09:16 Uhr
05.11.2015
Informaionen zur Unterbringung

Konstruktiver Abend in Sülzhayn

In der Sitzung des Ortsteilbeirates in Sülzhayn ging es gestern Abend um die Flüchtlingsunterbringung im Ort. Das Veranstaltungen dieser Art konstruktiv verlaufen, ist dieser Tage keine Selbstverständlichkeit und auch in Sülzhayn hatte man mit mehr Gegenwind gerechnet, wie die nnz erfahren hat...

Wie geht es weiter in Sülzhayn? Gestern informierte das Landratsamt (Foto: Jessica Pieper) Wie geht es weiter in Sülzhayn? Gestern informierte das Landratsamt (Foto: Jessica Pieper)

Die Notunterkunft in Sülzhayn soll aus- und umgebaut werden. Das war die Hauptnachricht, die man den Sülzhaynern gestern Abend im Haus des Gastes vermitteln wollte. Diese Möglichkeit war bereits zur ersten Sitzung Anfang September in den Raum gestellt worden, hieß es aus dem Landratsamt, nun gibt es konkrete Pläne.

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Hatte man bisher zwei Etagen der ehemaligen Schule als Unterbringung für Flüchtlinge genutzt, sollen jetzt alle drei Stockwerke des Hauses bewohnbar gemacht werden. Man plane an allen Etagen etwas zu machen und Wohneinheiten für bis zu acht Personen zu schaffen, die auch eine Selbstversorgung der Bewohner ermöglichten, hieß es heute aus dem Landratsamt. Insgesamt erhöht sich die Kapazität damit auf 224 Plätze, die aber nicht unbedingt voll ausgereizt werden müssen. "Wenn wir eine Familie mit sechs Personen hier unterbringen werden wir nicht noch zwei Fremde mit dazupacken", versicherte Jessica Pieper, Pressesprecherin des Landratsamtes.

Die Stimmung zum Informationsabend in Sülzhayn beschrieb sie als "entspannt". Das Haus des Gastes sei gut gefüllt gewesen, wenn auch nicht so voll wie zur Veranstaltung im September. Landrat Jendricke habe sich ausdrücklich bei den ehrenamtlichen Helfern Sülzhayns bedankt und die Baupläne vorgestellt. Anschließend habe man sich die Unterkunft noch einmal angesehen. Im Vorfeld habe es Gerüchte gegeben wonach der Kreis plane auch das leerstehende touristische Objekt in direkter Nachbarschaft zu nutzen, diese habe man aber ausräumen können.

Die Situationsbeschreibung des Landratsamtes deckt sich größtenteils mit der Einschätzung aus dem Ortsteilrat selber. Gegenüber der nnz sagte ein Mitglied der Abend sei sehr konstruktiv und "im Sinne der Vernunft" verlaufen. Darüber sei man selbst überrascht gewesen, man hatte mit mehr Gegenwind gerechnet, sagte der Vertreter des Ortsteilrates der nnz. Unter den Anwesenden seien zwei bis drei Beobachter gewesen, die man im Ort nicht kannte, diese hätten sich aber nicht eingemischt.

Man habe auch wunde Punkte angesprochen. So sei ursprünglich geplant gewesen, innerhalb der Unterkunft Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bewohner zu schaffen. Wie man jetzt erfahren musste würden geltende Bestimmungen das nicht zulassen, weswegen man derzeit gezwungen sei auf das Haus des Gastes auszuweichen. Der Landrat habe in Aussicht gestellt, dass man zu diesem Zweck auch die Turnhalle in Sülzhayn nutzen könne, wenn die neue Halle in Ellrich im Frühjahr für den Schulsport fertig gestellt werde. Auch an anderer Stelle gebe es noch viel zu tun, etwa bei der Unterstützung der Sozialarbeiter und bei technischen Problemen.

Von der Servicegesellschaft über das Rote Kreuz bis zum Landratsamt und den Ehrenamtlichen seien alle Verantwortlichen vor Ort gewesen. Über die grundsätzlichen Pläne sei der Rat seit gut zwei Wochen informiert gewesen und man habe sich in Gesprächen mit dem Betreiber "im Vorfeld zusammengerauft" und harte Diskussionen geführt.

Die Belegung mit mehr als zweihundert Personen wird indes noch eine Weile auf sich warten lassen. Man wolle sich in die Zeitpläne der Baufirmen einfügen um die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben, vor dem Ende des kommenden Frühjahres würden die Umbauarbeiten wohl nicht abgeschlossen werden, erklärte das Landratsamt.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Günther Hetzer
05.11.2015, 11:09 Uhr
Selbstbeweihräucherung
Jeder noch so kleine Schritt, den unserer Regimevertreter zustande bringen, wird durch gegenseitiges Schulterklopfen gefeiert. Nun haben Sie es mal wieder einen großen Schritt weiter geschafft. Man ist dem Integrations- und Mutlikultiwunderland ein großes Stück näher gerückt.
Man kann stolz verkünden das man es bewerkstelligt hat, 74 weitere Plätze zu schaffen. Und als kleines Bonbon für das Volk, werden wohl nur ca. 50 Plätze belegt. Vorerst!

Von Nachhaltigkeit keine Spur. Von Ideen und Konzepten zur langfristigen Integration hört und liest man nichts. Pläne wie die Bürger den Asylsuchenden begegnen können und so die immer als falsch beurteilten Vorurteile abbauen können, hat keiner. Nein man feiert nicht die 50 Plätze, man feiert die mindestens 375.000,-€ die es für diese Plätze gibt.
Ideen zur Beschäftigung in den Unterkünften kann ich geben: putzen, kochen, waschen. Ich glaube kaum das dies in der alten Heimat nicht auch selber gemacht werden musste!
Der fehlende Gegenwind, kann auch als Zeichen der Resignation gewertet werden. Den was bewirkt dieser? Nichts.....siehe Wipperdorf! Somit hat die Politik das erreicht was sie wollte, ein gezähmtes Volk. Das sich schon darüber erfreut nur 50 statt 75 neue Ortmitglieder zu bekommen.
Es ist schön, dass der Landrat und andere sich zu neuen Unterkünften äußern. Aber wann zum Teufel äußert sich z.B. ein Herr Jendricke zu langfristigen Plänen, Problemen und Herausforderungen? Wann präsentiert jemand einen Masterplan, der alle Zweifel wegbläst! Wir holen immer mehr in Boot, doch der Kapitän weiß nicht wo wir hin segeln!
Momentmal
05.11.2015, 12:00 Uhr
Sache der Kanzlerin
@Hochspannung -Sie sind immer `n ganz schlauer Kommentator.
Wenden Sie sich nach Berlin zur Regierung damit und fragen dort nach Masterplänen.
Eric Cartman
05.11.2015, 12:37 Uhr
Bin ich Herdentier?
Pläne sind für Untertanen zwar etwas Schönes, aber wie wäre es damit, dass man selbst darüber nachdenkt wie man in solchen Ausnahmesituationen vorgeht und handelt? Momentan gibt es drei Möglichkeiten. Man akzeptiert das Problem und versucht es zu lösen, man sagt sich, ist mir alles schei§§ egal,
oder man macht es wie Hochspannung und Co, man redet alles nieder und wartet auf Pläne aus Berlin, Erfurt oder Nordhausen.

Prinzipiell gibt es ja nichts dagegen einzuwenden, auf Pläne zu warten. Aber dann soll man bitte schön die Klappe halten und die Leute die es vor Ort "machen" und die Probleme lösen wollen in ruhe lassen. Es ist keine Schande, wenn man es selber nicht kann oder weiß wie es funktioniert. Es gibt hier in Sülzhayn offensichtlich Leute, die helfen und mit den Verantwortlichen vom Kreis zusammen arbeiten möchten!
Eckenblitz
05.11.2015, 12:44 Uhr
Berlin
Wenn man nicht mehr raus kommt aus der Sche………, dann siebt man Berlin vors Loch nicht war @ Momentmal?
Günther Hetzer
05.11.2015, 12:47 Uhr
Ui, einer hats verstanden!
@ momentmal,

Sie haben es verstanden!!!! :-) keiner unserer Politiker hat einen Plan.......
Also bestätigen Sie was ich sage! Danke... ;-)
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