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Mi, 14:09 Uhr
04.11.2015
Humboldt-Schüler unterwegs

„Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus“ besucht

Im vergangenen Monat hatte eine Schülergruppe des Gesellschaftswissenschaftsunterrichtes des Humboldt-Gymnasiums die Gelegenheit, mit dem Zeitzeugen Joachim Heise die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus kennenzulernen und zu erkunden...

Besuch in Cottbuser Gedenkstätte (Foto: privat) Besuch in Cottbuser Gedenkstätte (Foto: privat)
Mit dem Besuch der Gedenkstätte in Cottbus schloss sich eine Wissenslücke zur SED-Diktatur. Nachdem die SchülerInnen in Stadtbibliothek und Stadtarchiv vorhandene Kenntnisse vertieften, sollten Besuche, wie im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig, in der Nikolai-Kirche in Leipzig und in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt, jeweils mit Zeitzeugengesprächen, helfen, die Zusammenhänge der Zeit des Umbruchs kennen zu lernen und die Ereignisse zu bewerten.

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Bei der Vielzahl der gesammelten und recherchierten Zeitzeugnisse und Eindrücke blieben in nachfolgenden Gesprächen Fragen offen, zum Beispiel:
  • Wie gestaltete sich in der ehemaligen DDR der Umgang mit den Menschenrechten? Oder
  • War die Verfassung der DDR Richtschnur für das politische und gesellschaftliche Handeln? Oder
  • Gab es in DDR-Gefängnissen Zwangsarbeit?
Der Besuch in Cottbus, den die Thüringer Staatskanzlei aus Lottomitteln und der Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie finanziell förderten, trug dazu bei, die offenen Fragen am authentischen Ort mit ehemals vom Unrecht Betroffenen zu klären und einer Beantwortung zuzuführen.

Wie die Schülergruppe den Tag in Cottbus erlebte, fassten sie wie folgt zusammen:

In Cottbus angekommen, empfing uns die Gedenkstättenpädagogin Hana, die uns durch den Tag dort begleitet hat. Zunächst haben wir uns mit den Begriffen Demokratie und Menschenrechte auseinandergesetzt und mussten feststellen, dass Einschränkungen dieser Rechte für uns heute unvorstellbar sind. Anschließend besichtigten wir die Werkstatthalle, in der VEB Pentacon Dresden politisch Inhaftierte zwangsweise arbeiten ließ, und konnten uns durch Herrn Heises ausführliche Beschreibungen besser in den Alltag der Häftlinge hineindenken.

Abschließend führte uns Hana durch die Dauerausstellung Karierte Wolken. Der Titel charakterisiert besonders treffend den Blickwinkel der Gefangenen durch die Gitterstäbe in die Freiheit.

Auf der Heimfahrt tauschten wir unsere Eindrücke aus:
  • Als wir vor dem Tor standen, sah es nicht sehr einladend aus und ich dachte mir: So
  • mussten sich die Gefangenen gefühlt haben, als sie ankamen. Ich hatte sofort das Gefühl,
  • ich würde in ein Gefängnis gehen. Sarah
  • Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie der Gefängnisalltag aussah, gerade wenn ein Zeitzeuge wie Herr Heise berichtet. Schockierend waren meiner Meinung nach die Verhältnisse, in denen die Häftlinge leben mussten. So bestand eine Zelle u.a. aus 28 Betten auf 44m². Wenn man dazu bedenkt, das ein Großteil der Gefangenen aus politischen Gegnern bestand, welche gegen die DDR und somit für die Freiheit protestierten, also nichts verbrochen hatten, fühlt man sich noch einmal viel bedrückter. Matthias
  • Als ich dieses bedrohlich aussehende Gebäude sah, fiel es mir schon schwer genug, das Gelände zu betreten. In diesem Moment kamen alle verschiedenen Eindrücke auf einen zu gestürmt, doch vor allem Unbehagen, bei dem Gedanken an all die Leute, die hier viele Jahre ihres Lebens verbracht haben. Ich will mir gar nicht vorstellen müssen, wie es gewesen sein muss, durch dieses Tor zu gehen, mit dem Wissen, dass man hier sobald nicht wieder rauskommen wird. Lena
  • Ich fand das Zuchthaus Cottbus sehr interessant, aber auch schockierend, unter welchen Bedingungen Verbrecher und politische Gegner eingesperrt wurden. Durch das Beschreiben des Lebens eines weiteren Besuchers, der in Cottbus einsaß, bekamen wir zusätzliche Informationen vom Leben in einem Gefängnis. Konrad
  • Für mich war schon der erste Eindruck des Geländes erdrückend. Durch die Erlebnisschilderung gleich an dem Ort des Geschehens, war das ganze erschreckend realistisch und nicht so weit entfernt, als würde man das alles nur in einem Buch lesen. Hanna
  • Ich fand vor allem sehr einprägsam und erschreckend, wie versucht wurde, die Menschen dort in dem Gefängnis psychisch immer kleiner zu machen. Unterstützt durch die persönlichen Eindrücke Herrn Heises, bekam man natürlich ein ganz anderes Bild von den Zuständen und es war teils schon erdrückend, durch den Schauplatz solcher Geschehnisse zu laufen. Julius
Autor: red

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Kommentare
murmeltier
04.11.2015, 14:25 Uhr
Einseitig und subtil
Sehr geehrter Herr Heise, das sind Erziehungs- und Bildungsmethoden, wie ich Sie aus meiner Schulzeit kenne. Ich bin 63 Jahre alt. Wir mussten Buchenwald und Dora besuchen.

Sie schleppen die jungen Menschen an die Stätten, die für Sie vermutlich das Einzige sind, was mit der DDR verbunden werden kann. Wie viele Häftlinge mussten dort einsitzen? Wie viel Prozent von 17 Millionen?

Erzählen Sie den Schülern vom Hort der Demokratie, den USA. Von deren Methoden in Guantanamo, vom Wirken der CIAin dutzenden Ländern, vom Giftgas (Agent Orange) in Vietnam, von Napalmbomben und brennenden Kindern, von Massaker in Son My.

Erzählen Sie, wie der BND mitgeholfen hat, Menschen in illegale Foltergefängnisse nach Polen zu transportieren (lief erst kürzlich ein Film im ZDF). Erzählen Sie Ihnen von den massiven Eingriffen in unsere Grundrechte durch die NSA und das Gewährenlassen unseres ach so demokratischen Staates.

Am besten aber: Sie lassen die jungen Menschen in Ruhe, die sollen sich bei Ihren Eltern und Großeltern erkundigen, wie die DDR war. Mit ihren Schatten- und vielleicht auch Sonnenseiten.
9ACFHJKLMS
04.11.2015, 22:01 Uhr
@murmeltier
Liebe/r Murmeltier,
wir sind 16 Jahre alt und keine hirnlosen Marionetten, die man durch die Gegend führen muss. Wir informieren uns auch privat, und tun dies alles ganz ohne Zwang und aus historischem Interesse.

So sind wir auch freiwillig nach Cottbus gefahren, da uns die Geschichte unseres Landes interessiert und wir froh sind, diese Möglichkeit durch Herrn Heise und seinem Verein zu haben. Außerdem ist es uns so möglich anschaulichere Eindrücke zu sammeln, da wir direkt vor Ort waren. Auch der Unterricht wird so spannender gestaltet.

Wir sind dankbar, dass und Herr Heise das alles offen berichtet hat und somit konnten wir alles ein bisschen besser verstehen. Natürlich haben wir uns mit unseren Eltern und Großeltern über dieses Thema verständigt, aber wir haben den Kurs "Gesellschaftswissenschaften" schließlich deswegen angewählt, weil uns die Geschichte hier unmittelbar in Deutschland interessiert, und diese im normalen Geschichtsunterricht meist einfach zu kurz kommt.

Von daher ist es wunderbar viele verschiedene Eindrücke von Zeitzeugen zu erfahren, zumal Herr Heise auch über das Leben in dem "Zuchthaus Cottbus" und im Stasigefängnis Erfurt, der heutigen "Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt", erzählen kann. Desweiteren haben die Geschehnisse im Unrechtstaat DDR nichts mit dem BND zu tun oder mit sonst einer anderen Organisation, die Sie genannt haben.

Dort ist sicher auch Unrecht geschehen, aber das rechtfertigt ja nicht die Verbrechen, die Herrn Heise und vielem anderen angetan wurden. Wir wollen Sie auch nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir einen Teil des Beitrags und auch diesen Kommentar selbst verfasst haben, und nicht in irgendeiner Form dazu gezwungen werden.

Wir freuen uns darauf weiterhin mit Herr Heise arbeiten zu dürfen, um weiteres Wissen zu erwerben. Und außerdem verstehen wir nicht, was Sie daran auszusetzen haben "Dora" und "Buchenwald zu besichtigen. Was daran veraltete Erziehungs- und Bildungsmethoden sind, schon gar nicht. Denn auch wir haben Lager Dora besucht und auch dies war spannend und informativ. Sie können sich gerne ihre eigene Meinung bilden, aber seien Sie doch froh, dass es noch geschichtsinteressierte Menschen gibt.

Schließlich wurden wir auch schon vom Thüringer Landtagspräsidenten Christian Carius, dafür ausgezeichnet und gewannen einen Sonderpreis bei diesem Geschichtswettbwerb.

Der stolze GeWi-Kurs Klasse 10
Nordhäuser Freiheit
05.11.2015, 06:49 Uhr
Quatsch, Murmeltier. Gute Arbeit von Hr. Heise
Auch mich hat man zu DDR-Zeiten in KZ-Gedenkstätten "geschleppt".

Geschadet hats mir nicht, im übrige. Es hat in mir die Grundhaltung gestärkt, wie wichtig Freiheit ist!

Und deshalb ist es gut und richtig, was Herr Heise macht! Nämlich daran erinnern, dass in der DDR die Freiheit keine Selbsverständlichkeit war.

Die Schüler sind bestimmt freiwillig gefahren.

Und: Ein Prozent von 17 Millionen finde ich übrigens ganz schön viel.
murmeltier
05.11.2015, 06:53 Uhr
Reduktion
Und so wird in der offziellen geschichtsschreibung außer Stasi und Knast nicht viel übrig bleiben. Denn Geschichte schreiben immer die Sieger. Das ist eine tolle Bildung. Und im Übrigen: Mit einem anderen Thema hätte es keine Auszeichnung gegeben. Das passt schon alles richtig gut zusammen. Scheinbar auch die Finanzierung des Vereins, dem Herr Heise angehört.
guugäl
05.11.2015, 10:22 Uhr
Selten so ein Quatsch gelesen Murmeltier
Erstmal vorneweg: Offenbar können oder wollen Sie den Artikel gar nicht richtig lesen. Die Schüler selbst hatten die Motivation zu der Bildungsreise und haben den Artkel auch selber verfasst. Ihre Anschuldigungen an Herrn Heise treffen daher den falschen Adressaten.

Zeitens bedienen Sie sich eines ganz schäbigen Intrumentes: Sie verquicken nämlich die berechtigte Unzufriedenheit vieler Ostdeutscher über die Nichtanerkennung ihrer Lebensleistung in der DDR mit einer positiven Verklärung des SED-Unrechtssystems. Um eins klarzustellen: Die Leistungen der DDR-Bürger verdienen deshalb soviel Respekt, weil sie es trotz nicht wegen des SED-Regimes geschafft haben dieses Land wieder aufzubauen. Warum argumentieren Sie eigentlich dann so?
Wollen Sie etwa Ihren eigenen Lebenslauf schönreden?

Die Untaten Hitlers sind auch nicht deshalb weniger schlimm, weil ein Stalin ebenfalls Millionen von Menschen in seinen Gulags quälte.

Und was wäre nach Ihrer Meinung eine Alternative?
Eine Klassenfahrt nach Chile, damit Margot Honnecker über ihr Zwangsadoptionprogramm berichten darf mit welchen sie hunderten Regimekritikern die leiblichen Kinder raubte? Oder sollen wir ein Museum errichten, wo ehemalige Stasi-Mitarbeiter stolz über die Perfektion der Überwachung und Denunziation der eigenen Bevölkerung berichten dürfen?

Vielleicht ist es das was Sie wollen, dann würden Sie vielleicht den Job von Herrn Heise bekommen...
Boris Weißtal
05.11.2015, 18:51 Uhr
Klasse gugääl, Geschichtsverdreher die Stirn geboten
besser hätte ich es nicht formulieren können.
Eckenblitz
06.11.2015, 00:07 Uhr
Herr Heise……
leistet sicher eine sehr gute und wichtige Arbeit, es ist wichtig,dass unsere Jugend über die politischen Unmenschlichkeiten der „DDR“ informiert werden. Leider gibt es viel zu wenig die an solch einer Aufklärung Interesse haben. Auf der anderen Seite gibt es sehr viele die, die Zeit vergessen machen wollen. Sie sitzen noch zu Hauf in den wirtschaftlich- politischen Gremien. Vor nicht allzu langer Zeit nannte man diese Leute WENDEHÄLSE, wie es scheint sind sie HEUTE alle unschuldig und unwissend?
henry12
06.11.2015, 08:34 Uhr
sinnlose diskussion
Es ist doch vollkommen Brotlos, aus Sicht eines Staates, der wieder Kriege in der Welt führt und hunderttausende Menschen versiffen lässt, die DDR zu bewerten. Da kann nur eine Reduktion auf alles Negative herauskommen. Diese politische "Bildung" oder Meinungsmache kann schließlich an der Zone nichts Gutes finden. Es geht hierbei nicht nur um Recht und Gerechtigkeit, das ist Klassenkampf und der wird mit allen Mitteln geführt, damit es so etwas wie die DDR nie wieder gibt. Auf die Nerven geht mir die Einseitigkeit dieser "Bildung", aber das war ja zu DDR Zeiten auch so.
V. Schnitzler und Löwenthal wollten und konnten nie objektiv sein. Aber darum ging es auch nie, auf beiden Seiten nicht.
Psychoanalytiker
07.11.2015, 10:49 Uhr
@ GeWi-Kurs Klasse 10
Es ist gut, dass Ihr Interesse an der Geschichte habt. Leider musste ich bisher immer wieder feststellen, dass die nach 1989 Geborenen wenig oder gar keine Kenntnisse von der ehemaligen DDR haben. Fragt man einen Jugendlichen, weiß dieser durchaus, wer Adolf Hitler war, fragt man nach Erich Honecker, kommt meist keine Antwort oder die Gegenfrage, „Sowas wie die Merkel der DDR?“ In so weit, toll, dass Ihr historisches Interesse habt.

Da ich Herrn Heise nicht kenne, enthalte ich mich eines Kommentars zu seiner Person. Ich schreibe diesen Kommentar, weil Euer Anschlusskommentar (9ACFHJKLMS) u.a. vom „Unrechtsstaat DDR“ spricht.

Ich war ein durchschnittlicher DDR-Bürger, war weder parteitreu, noch hatte ich mit der Stasi zu tun. Auch mir wurde 3-mal „Unrecht“ von Seiten des Staates bzw. der Justiz angetan. Der Ausdruck „Unrechtsstaat DDR“ ist nach meiner Auffassung aber völlig falsch und entspringt den Gehirnen derer, die nicht in der DDR lebten (das Wort Besserwessi trifft es, ist aber nicht mein Wortstil) oder dem Erleben der DDR-Bürger, die in einem anderen Land leben wollten, dies aber nicht konnten.

Die Tötung von Menschen, die dem Land entfliehen wollten ist schlimm, sehr schlimm sogar. Aber genau so, wie jetzt Menschen über das Mittelmeer flüchten und dabei den Tod in Kauf nehmen, wusste jeder Mensch, der die DDR über die Mauer oder den Stacheldraht mit Todesfallen verlassen wollte, dass er dem Tot sehr nahe ist. Auch Gefängnis war dafür angedroht, ebenfalls Unrecht, aber gesetzlich fixiert und allgemein bekannt.

„Unrechtsstaat DDR“ assoziiert, dass es nur Unrecht gab. So war es nicht. Die DDR hatte ihre Gesetzte, die nicht immer schlecht waren. Jeder hatte ein Recht auf Bildung, auf eine Lehre, auf Arbeit, auf Wohnraum. Ist dies in einem „Unrechtsstaat“ üblich? Zugegeben, es gab Hindernisse, auch Unrecht, wenn man nicht dem Ideal entsprach. Auch ich durfte nicht studieren, was ich wollte, aber das Wort „Unrechtsstaat“ halte ich dennoch für sachlich falsch.

Die „Flüchtlingskrise“ lässt die Europäische Union derzeit zerfallen. Ranghohe Politiker der EU-Staaten Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen, England u.s.w. äußern, dass Deutschlands Regierung europäisches Recht und sogar das Grundgesetz in Bezug auf das Asylrecht bricht. Diese durchaus humanitär verständlichen Maßnahmen unserer Regierung sind offenbar wirklich „Unrecht“ im Sinne derzeitig geltender Gesetzestexte. Sonst würden diese EU-Politiker nicht so über deutsche Politiker reden. Dennoch würde kein Mensch dieser Länder die BRD als „Unrechtsstaat“ bezeichnen.

Unrecht wird auch ausgeübt, wenn z.B. bei sonst gleichen Voraussetzungen ein Bürger weniger Lohn erhält, nur weil er im Osten der Republik lebt. Auch ein Rentner aus Thüringen, Sachsen oder Brandenburg erhält fast 10% weniger Rente, nur weil er im Osten und nicht im Westen arbeitete.
Wohlgemerkt, bei sonst gleichen Bedingungen und Voraussetzungen gegenüber einem Bürger in Bayern, Hessen oder Schleswig-Holstein.

Nach 25 Jahren Wiedervereinigung ist auch dies „Unrecht“, denn die Regierungen begründeten die Notwendigkeit der unterschiedlichen Löhne, Gehälter und Renten mit fehlenden Geldern, und die im Osten lebenden Menschen akzeptierten dies. Nun, wo plötzlich das Geld nur so sprudelt, wo sogar bisher baulich unzureichende Schulen für Flüchtlinge mit viel Geld hergerichtet werden können, schwindet dieses Verständnis und es kommt das Gefühl auf, dass die Flüchtlinge besser behandelt werden, als die „Ostdeutschen“. Es wird als „Unrecht“ empfunden und erklärt zumindest mir, die unterschiedliche Willkommenskultur und die Entstehung von Pegida und anderen demokratisch legitimierten Strömungen.

Dennoch ist die BRD, wie auch die DDR kein „Unrechtsstaat“. Ich würde mich freuen, wenn Euer Kurs dies zukünftig ähnlich sieht. Wenn Ihr sagt, dass Unrecht geschah ist das völlig in Ordnung, das Wort „Unrechtsstaat“ aber ist nicht richtig und sollte aus dem Vokabular gestrichen werden.
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