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Mi, 06:42 Uhr
04.11.2015
Die besondere Führung

„Jüdisches Leben in Nordhausen“

Am 9. November 1938 – vor 77 Jahren – brannte auch in Nordhausen die Synagoge. Polizei und Feuerwehr griffen nicht ein, Angehörige der SA zerstörten systematisch die jüdischen Geschäfte. Daran soll in Nordhausen erinnert werden...


Schaufenster wurden eingeschlagen, Möbel auf die Straße geworfen und Einrichtungen zertrümmert.

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Am 10. November verschleppte man 67 jüdische Nordhäuser Bürger in das KZ Buchenwald. Die Christen in Nordhausen feierten Martini und zogen an den Überresten der Synagoge vorbei. Mit dem Pogrom endete ein Jahrhunderte währendes Wirken jüdischer Bürgerinnen und Bürger für Gemeinwohl, Kultur, Politik, Wirtschaft und Recht in der Stadt.

Zur Erinnerung an das jüdische Leben Nordhausens lädt die Regionale Arbeitsgruppe Thüringen zu einer interessanten Führung ein. Start zur Führung ist am 9. November 2015 um 14 Uhr, beginnend am Eingang zum Gelände der Landesgartenschau (Rähmentreppe) und wird von Dr. Cornelia Klose geführt.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
04.11.2015, 07:02 Uhr
Schlimme historische Entgleisungen,
an die da erinnert wird. Die Juden waren Opfer einer verbrecherischen Politik.

Was mir Sorgen macht: Das palästinensische Volk muss heute ähnliches über sich ergehen lassen durch seine Peiniger, die einstmals Opfer waren.
ReneM
04.11.2015, 15:17 Uhr
@Leser X
Na Na Leser X. Machen Sie aus Opfern keine Täter, das gehört sich nicht.
Nowhere Man
04.11.2015, 18:49 Uhr
Warum diese Verniedlichung ?
Was in der Kristallnacht, davor und danach den Juden im " Dritten Reich " angetan wurde ist keine historische Entgleisung. Es war Mord ! Es war Völkermord !
Es wird für immer ein Bestandteil der deutschen Geschichte sein und als Nachgeborener der sogenannten Kriegsgeneration empfinde ich noch heute tiefe Scham darüber.

Die Juden haben mit der Gründung des Staates Israel erstmalig seit Jahrhunderten wieder eine Heimat bekommen, für die sie lange und heftig kämpfen mußten.
Der Schutz ihres Staates ist mehr als recht und billig und muß oberste Priorität haben, zumal in einer Gegend, in der Israel von Feinden umgeben ist, die alle Juden zurück ins Meer treiben wollen ( siehe Äußerungen von Ismail Hanije und Achmadineschad ).

Der Schutz des Staates Israel erlaubt auch präventives Eingreifen in den Palästinensergebieten, wenn es der Verhinderung von Verbrechen gegen den Staat Israel hilft.
Im Übrigen war der Großmufti von Jerusalem einer der Verbündeten und geistigen Mitbrandstifter der Naziführung unter Hitler, Goebbels, Göring und Schleicher. Schon damals tat er alles um die Vernichtung der Juden zu unterstützen, so wie es heute Hamas und die Hardliner im Iran auch wollen.
Toleranz gegenüber Intoleranten ist immer noch Idiotie !
Hans Dittmar
04.11.2015, 20:59 Uhr
Juden und Palästina
@Nowhere Man
Was Sie hier schreiben kann man so nicht stehen lassen. Es ist Israel nicht gestattet in Palastinenser Gebiete einzugreifen. Schon gar nicht im Westjordanland Siedlungen zu errichten. Die Palastinenser kämpften gegen die Engländer und wollten Ihr Land zurück . Als das große Ziel zum greifen nah war, kamen aus aller Welt die Juden um den Staat Israel auszurufen.

Der Staat Palästinänser deren Volk seit tausenden von Jahren dort lebt hatte nun einen neuen Feind. Als die PLO den Staat Palästina ausrief haben 130 Staaten diesen anerkannt, damals auch die DDR. Mittlerweile sind es 135 Länder dieser Welt, lediglich die Nato-Staaten erkennen diesen Staat nicht an. Sinnvoll für diese Region wäre eine friedliche Coexistenz von Juden und Palästinänsern, vielleicht sogar ein gemeinser Staat. Um solche Ziele zu erreichen müssten die westlichen Länder auch einmal den A... in der Hose haben, um Kritik an der jüdischen Siedlungspolitik zu äußern.
Leser X
05.11.2015, 07:06 Uhr
Nowhere Man@
Sorry, damit überzeugen Sie mich gar nicht. Schon deshalb nicht, weil sich Ihr Kommentar liest, als sei er Ihnen von Herrn Steinmeier direkt ins Ohr geflüstert.

Auch wenn es bei uns ein Tabu scheint, sich darüber zu äußern, Israel hat sich allzu oft als Kriegsverbrecher aufgeführt in den letzten Jahrzehnten. Das sind Fakten. Und da muss man auch nicht die Zeiten bemühen, als die heutigen Täter Opfer waren. Das eine ist das eine, und das andere ist das andere.

Man darf seine einstige Opferrolle nicht missbrauchen, um heute selbst schlimmer Verbrechen zu verüben.
Eric Cartman
05.11.2015, 08:52 Uhr
Dümmer gehts immer
"Und da muss man auch nicht die Zeiten bemühen, als die heutigen Täter Opfer waren.....Man darf seine einstige Opferrolle nicht missbrauchen, um heute selbst schlimmer Verbrechen zu verüben."

Man darf seinen jetzigen Geisteszustand nicht dazu missbrauchen, um die industrielle Tötung von Millionen Menschen, die heute mit hundertprozentiger Sicherheit keine Täter sind, zu verharmlosen. Was sich Israelis und Araber dort gegenseitig liefern ist schlimm, jedoch weit von industriellem Genozid entfernt.

Und vielleicht sollte Hans Dittmar mal ein richtiges, seriöses Geschichtsbuch lesen. Juden gab es im heutigen Palästina nachweislich seit König Davids Zeiten. Die mußten den Arabern nach WKII nicht ihr Land wegnehmen. Sie waren schon da.
Real Human
05.11.2015, 12:43 Uhr
Kommt endlich raus aus euren völkischen Mustöpfen!
Die wissenschaftliche Bezeichnung für den Menschen „Homo sapiens“ stammt von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné und bedeutet soviel wie „verstehender, verständiger bzw. weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“.

Doch wo finde ich den „Homo sapiens“? Was ich finde, das ist der Homo germanicus, der Homo thuringiensis, der Homo russicus (früher mal der homo sovieticus), der Homo americanus und vor allem finde ich die gemeinsame Überart den Homo stupidus, der überall in der Welt herumreist, aber so gut wie nichts von ihr versteht! Um „zufällige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen“ auszuschließen, hier drei Ersetzungen durch „nichtmenschliche Tiere“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus) für die gemeinsame Superspezies: http://static.allmystery.de/upics/aa6c7b_Religion.png

Dabei sind Religionen gegenüber rein völkischem Ideengut schon etwas aufgeklärtere geistige Beschränktheiten. Allerdings ist ausgerechnet das Judentum von allen drei abrahamitischen Religionen die völkischste. So darf sich nur dann jemand „Jude“ nennen, wenn er eine jüdische Mutter hat!

@ Eric Cartman: Auch Vertreter der Subspezies Homo judaicus (Mythos von der jüdischen Rasse) haben im Altertum Völkermord verübt:

Es geht um das 4. Buch Mose, Kapitel 31, den „Sieg über die Midianiter und die Verteilung der Beute.“ http://www.bibelwissenschaft.de/bibeltext/num31-32/ Ich hatte mich in http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=164158 in meinem Kommentar „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“ bereits ausführlicher dazu geäußert.

Es klingt zynisch, aber die historischen „Juden“ hatten eben noch keine Gaskammern, um die Midianiter zu ermorden.

Doch habe ich als Enkel eines zur Waffen-SS zwangsrekrutierten Großvaters eigentlich das Recht, mich kritisch zum „Jüdischen Volk“ zu äußern? Ich denke, ja! Denn ich glaube nicht an die Theorie von der ERBSÜNDE oder an eine Zwangsvererbung von Kollektivschuld, sondern verurteile sie als eine besonders üble (UN-)GEISTIGE „Erblast“ ewig gestriger Machtpolitiker und religiöser (Ver-)Führer.

Wie tief VÖLKISCHES GEDANKENGUT noch – fast wie selbstverständlich – in den Gehirnen der meisten Zeitgenossen – übrigens weltweit – verwurzelt ist, zeigen exemplarisch sämtliche Kommentare vor meinem. Nein, niemand hat Völkerhass verbreitet – fast immer im Gegenteil! Aber alle denken sie in Kategorien wie dem giftigen Topos „Volk“. Doch das Denken in solchen Kategorien ist wie eine Vorstufe von ideologischem Krebs.

In der Anfangszeit meines Daseins als Kommentator habe ich auch öfter diesen giftigen Begriff benutzt und ich kann mich gut in die Gedankenwelt von PEGIDA hineinversetzen. Ich hoffe aber, dass ich künftig viel vorsichtiger damit umgehe.
Eric Cartman
05.11.2015, 13:40 Uhr
So ähnlich siehts aus @Joerg B. Oder doch nicht...(?)
"Wie tief VÖLKISCHES GEDANKENGUT noch – fast wie selbstverständlich – in den Gehirnen der meisten Zeitgenossen – übrigens weltweit – verwurzelt ist, zeigen exemplarisch sämtliche Kommentare vor meinem. Nein, niemand hat Völkerhass verbreitet... ""

"@ Eric Cartman: Auch Vertreter der Subspezies Homo judaicus (Mythos von der jüdischen Rasse) haben im Altertum Völkermord verübt:..."


Mal abgesehen davon, dass Sie sich selbst für den einzigsten Weltversteher halten, was haben Leserxyz und ihr Kommentar eigentlich damit zu tun, dass am 09. November 1938 in Nordhausen die Synagoge brannte? Dass am 10. November 1938 67 Deutsche jüdischer Herkunft (auch wenn das nicht in ihren völkischen Musstopf passt)in Konzentrationslager zur Vernichtung geschafft wurden?

Haben Sie außer der Vermutung, dass es damals im Altertum noch keine Gaskammern gab, noch ein paar Beispiele aus dem Altertum, dass diese deutschen Nordhäuser Mitbürger ihr Schicksal damals unter dem NS Regime verdient haben? Sorry, aber schalten Sie bitte mal Ihr Gehirn ein, bevor Sie kommentieren!
Real Human
05.11.2015, 15:08 Uhr
Sorry, @ Eric Cartman!
Bitte helfen Sie mir, zu verstehen, dass der 09. November 1938 nichts mit einem weltweit verbreiteten und in allen Epochen vorhandenen völkischem Gedankengut zu tun hat!

Ich versuche dann auch, „mein Gehirn einzuschalten“ und Sie zu verstehen!
Eric Cartman
05.11.2015, 16:18 Uhr
Nicht vom Thema ablenken @Jeorg B.!
„Jüdisches Leben in Nordhausen“ Die besondere Führung
Am 9. November 1938 – vor 77 Jahren – brannte auch in Nordhausen die Synagoge. Polizei und Feuerwehr griffen nicht ein, Angehörige der SA zerstörten systematisch die jüdischen Geschäfte. Daran soll in Nordhausen erinnert werden...

Wenn Sie zu diesem Thema genau so wenig beizutragen haben wie Leser XYZ, Hans Dittmar,...., dann sparen Sie sich doch einfach Ihre Kommentare. Es wird hier schon wieder ein Thema kommen, wo Sie Ihre Religionskritik in vollem Zuge ungestört ausleben können. Ist mir soweit auch vollkommen Rille.

Unterstellungen ala: " Es klingt zynisch, aber die historischen „Juden“ hatten eben noch keine Gaskammern, um die Midianiter zu ermorden." dürfen Sie bei diesem Thema aber gerne für sich behalten, oder belegen diese angeblichen Gedanken der historischen Juden mit entsprechenden Fakten! Wobei immer noch die Frage zu klären wäre, was das mit den ins KZ verbrachten vollkommen unschuldigen Nordhäuser Mitbürgern zu tun hat?
Real Human
06.11.2015, 08:35 Uhr
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