Sa, 11:45 Uhr
31.10.2015
Weltvegantag
Mehr Bewusstsein für tierfreundliche Ernährung
Immer mehr Menschen entschieden sich bewusst für vegane oder vegetarische Lebensweise, meint der Deutsche Tierschutzbund. Zum "Weltvegantag" prangert der Verband an das Nutztiere immer noch als reine Produktionsgüter angesehen würden...
Anlässlich des Weltvegantags am 1. November verdeutlichen die vielerorts in Deutschland stattfindenden Informationsveranstaltungen und Aktionen die Vorteile einer tierfreundlichen Ernährung. Auch der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Entwicklung, dass sich immer mehr Menschen für weniger Tierleid und eine bewusste vegane oder vegetarische Lebensweise entscheiden und somit ein Zeichen für mehr Tier- und Umweltschutz setzen.
Zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte des Menschen wurde so viel Fleisch verzehrt und wurden Tiere so sehr ausgebeutet wie heute. Nutztiere werden oftmals nicht mehr als eigenständige Lebewesen angesehen, sondern als Produktionsgüter, die unseren Zwecken dienen – dies ist eines der fundamentalen Probleme der Nahrungsmittelproduktion, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Umso erfreulicher ist es, dass sich immer mehr Menschen für eine bewusste Ernährung entscheiden. Die vegane Ernährungsweise ist nicht länger nur ein Trend, sie ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Die Herstellung von Fleisch, Milch und Eiern hat heute mit Bauernhofromantik nicht mehr viel gemein. Um immer mehr Profit zu bringen, werden die Tiere auf hohe Leistung und Ertrag gezüchtet – entsprechende gesundheitliche Probleme sind die Folge.
So leiden etwa Milchkühe häufig an Euterentzündungen, Masthühner können sich aufgrund des übernatürlich groß gezüchteten Brustmuskels am Ende ihres kurzen Lebens nicht mehr auf den Beinen halten. Andere Tiere, wie die männlichen Küken von Legehennen, werden direkt am ersten Tag getötet – ihre Aufzucht lohnt nicht, da sie zu wenig Fleisch ansetzen. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Tiere nicht artgerecht und unter schlechten Bedingungen gehalten wird. Sie fristen ihr Dasein in engen dunklen Ställen, ohne oder mit stark eingeschränkter Bewegungsfreiheit, die ihr arteigenes Verhalten nicht mehr zulassen.
Autor: redAnlässlich des Weltvegantags am 1. November verdeutlichen die vielerorts in Deutschland stattfindenden Informationsveranstaltungen und Aktionen die Vorteile einer tierfreundlichen Ernährung. Auch der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Entwicklung, dass sich immer mehr Menschen für weniger Tierleid und eine bewusste vegane oder vegetarische Lebensweise entscheiden und somit ein Zeichen für mehr Tier- und Umweltschutz setzen.
Zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte des Menschen wurde so viel Fleisch verzehrt und wurden Tiere so sehr ausgebeutet wie heute. Nutztiere werden oftmals nicht mehr als eigenständige Lebewesen angesehen, sondern als Produktionsgüter, die unseren Zwecken dienen – dies ist eines der fundamentalen Probleme der Nahrungsmittelproduktion, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Umso erfreulicher ist es, dass sich immer mehr Menschen für eine bewusste Ernährung entscheiden. Die vegane Ernährungsweise ist nicht länger nur ein Trend, sie ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Die Herstellung von Fleisch, Milch und Eiern hat heute mit Bauernhofromantik nicht mehr viel gemein. Um immer mehr Profit zu bringen, werden die Tiere auf hohe Leistung und Ertrag gezüchtet – entsprechende gesundheitliche Probleme sind die Folge.
So leiden etwa Milchkühe häufig an Euterentzündungen, Masthühner können sich aufgrund des übernatürlich groß gezüchteten Brustmuskels am Ende ihres kurzen Lebens nicht mehr auf den Beinen halten. Andere Tiere, wie die männlichen Küken von Legehennen, werden direkt am ersten Tag getötet – ihre Aufzucht lohnt nicht, da sie zu wenig Fleisch ansetzen. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Tiere nicht artgerecht und unter schlechten Bedingungen gehalten wird. Sie fristen ihr Dasein in engen dunklen Ställen, ohne oder mit stark eingeschränkter Bewegungsfreiheit, die ihr arteigenes Verhalten nicht mehr zulassen.

