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Sa, 09:32 Uhr
31.10.2015
Tipps der Nordhäuser Kleingärtner

So kann der Winter kommen

Noch gibt es genug zu tun im Schrebergarten - Laub zusammenfegen, Felder umgraben, mulchen, abdecken. Wie man seinen Garten am besten Winterfest macht, klären Marlis Biel und Werner Schumann vom Verband der Nordhäuser Kleingärtner...

Wohin mit dem Herbstlaub?

Unter Bäumen und Sträuchern kann das herabfallende Herbstlaub ruhig liegen bleiben. Schattenstauden und schattenverträgliche Bodendecker sind von ihrem Naturstandort her an eine herbstliche Laubauflage gewöhnt. Auf dem Rasen und auf normalen Beeten haben die Blätter nichts zu suchen. Das zusammengerechte Laub einfach unter die Bäume oder Sträucher verteilen oder in den Kompost einbringen.

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Unterkünfte für Nützlinge.

Igel und Hummeln suchen sich im Garten Unterschlupfmöglichkeiten für den Winterschlaf. Ideal sind Holzstapel und Reisighaufen. Dazu kann man frisch geschnittene Zweige von Obstbäumen aufschichten und damit ein Quartier für die Igel schaffen. Es gibt auch die Möglichkeit, ein Igel- oder Hummelhaus zu bauen. Im Internet gibt es dazu Bauanleitungen.

Umgraben oder mulchen?

In einigen Fällen greifen auch überzeugte Umgrabegegner im Herbst zum Spaten. Schwere Lehm- oder Tonböden beispielsweise eignen sich nur bei regelmäßigem Umgraben und konsequenter Kompostwirtschaft für den Anbau von Gemüse. Der winterliche Frost zerkleinert die groben Schollen und der wichtigen Luftporen-Anteil wird erhöht.

Auch Igel und Co. können es sich im Garten gemütlich machen (Foto: Marlis Biel / Werner Schumann) Auch Igel und Co. können es sich im Garten gemütlich machen (Foto: Marlis Biel / Werner Schumann)

Ein frisch umgegrabener Gemüsegarten wirkt zwar sauber und aufgeräumt, aber der Mikrokosmos im Boden gerät durch das Umgraben ziemlich durcheinander. Wer seinen Gartenboden nicht umgraben möchte, deckt sein abgeerntetes Gemüsebeet bereits im Spätsommer oder Herbst mit einer Mulchschicht aus Herbstlaub, halb-reifen Kompost und Ernteresten ab.

Der Mulch schützt den Boden vor starken Temperaturschwankungen. Alternativ kann auch eine Gründüngung eingesät werden. Sie wird vor der Samenreife abgemäht und dient als Mulchschicht.

Wer seinen Grünen Daumen im eigenen Garten ausleben will, aber keinen grünen Flecken sein eigen nennt, der kann sich beim Kreisverband der Kleingärtner über freie Gärten in Landkreis informieren. Auf der Homepage des Verbandesunter www.kleingaertner-nordhausen.de finden sich entsprechende Angebote unter der Rubrik „Gartenbörse". Einfach anrufen oder direkt vorbeigehen geht natürlich auch: Sprechtag ist jeden Dienstag von 13. 00 bis 18.00 Uhr Ludolfingerstr. 22b in Nordhausen. Telefonisch sind die Kleingärtner unter.: 03631/ 89 51 41 zu erreichen.
Marlis Biel / Werner Schumann
Autor: red

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