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Do, 09:05 Uhr
08.10.2015
Verleihung des 9. Nordhäuser Grafikpreises

114 Künstler stehen zur Auswahl

Am Sonntag wird zum neunten Mal der Nordhäuser Grafikpreis der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung sowie der Förderpreis der Kreissparkasse Nordhausen vergeben. An der Ausschreibung haben sich in diesem Jahr 114 Künstler aus Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen beteiligt...

Es ist der einzige regelmäßig in Thüringen vergebene Grafikpreis. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung statt, die um 11.00 Uhr im Kunsthaus Meyenburg beginnt, alle kunstinteressierten Bürger sind herzlich eingeladen an der feierlichen Preisverleihung und Vernissage teilzunehmen. Die Auswahl der Preisträger erfolgte in zwei Jury-Sitzungen. Die 14 besten Künstlerinnen und Künstler, unter denen sich auch die Preisträger befinden, präsentieren ihre Werke in der neuen Sonderausstellung im Kunsthaus.

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Die Künstlerinnen und Künstler sind: Nora Barsch, Claudia Berg, Bettina Francke, Dana Meyer, Matthias Friedrich Muecke, Silke Miche, Sara Möbius, Anja Kaufhold, Timm Kregel, Max Julian Otto, Tanja Pohl, Frank K. Richter und Paul Wessler.

Die in diesem Jahr eingereichten Arbeiten zeigen einen sehr guten Querschnitt durch alle grafischen Techniken - von Zeichnungen mit Kohle, Kreide oder Graphit, Kaltnadelradierungen, bis hin zu unikaten farbigen Holzschnitten sowie einem Künstlerbuch mit Siebdrucken. Auch die Motivwelt der Werke ist sehr verschiedenartig und zeigt sowohl Figuratives als auch Abstraktes in unterschiedlichster Form.

Der Nordhäuser Grafikpreis, der im Jahr 1999 zum ersten Mal vergeben wurde, erfreut sich immer stärkerer Beliebtheit in Künstlerkreisen, was die große Anzahl an Bewerbungen aber vor allem die Qualität der eingereichten Arbeiten zeigt. Damit wird die Intension der Künstlerin und Stifterin Ilsetraut Glock gerecht, die Kunst zu fördern und ihrer Heimatstadt Nordhausen besondere kulturelle Highlights zu ermöglichen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Die Ausstellung zum 9. Nordhäuser Grafikpreis ist bis zum 15. Nobember 2015 im Kunsthaus Meyenburg zu sehen.

Dass die Kunst schnelllebig ist, kann man auch sehen, wenn man sich informiert, mit welchen Werken, Ausstellungen, Veröffentlichungen die beiden Preisträgerinnen des Jahres 2013 seit dieser Zeit an das interessierte Publikum heran getreten sind.

Manche Betrachter der Ausstellungen damals im Kunsthaus und später in der Kreissparkasse meinten, es gebe eine regelrechte Hype um Ulrike Theusner. Tanja Pohl dagegen wirkte fast bescheiden, still, zurückgenommen. Aus heutiger Sicht findet man diverse Ausstellungen von Ulrike Theusner. Vergleicht man aber beide Künstlerinnen, so ist das Schaffen, die Ausstellungsdichte von Tanja Pohl fast kaum nachvollziehbar. Fast im 'Monatstakt' neue Ausstellungen - und ganz nebenbei findet man sie auch noch in der Musikszene. Schon erstaunlich!

Und - da man ja neugierig ist und schon vor der Vernissage am kommenden Sonntag wissen möchte, ob Tanja Pohl auch in diesem Jahr zu den Preisträgern gehört, habe ich sie gefragt. Antwort fast wörtlich:"Ja, ich habe eingereicht, bin aber dieses Mal ohne Preis geblieben!" Wir alle dürfen also gespannt sein auf die Preisverleihung. ... und nur, wer die persönlichen Einladungen des Oberbürgerneisters und der Leiterin des Kunsthauses erhalten hat, der weiß schon mehr!
Dr. Wolfgang R. Pientka
Vorsitzender des Vorstandes
Kunsthaus Meyenburg Förderverein
Autor: red

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