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Do, 12:50 Uhr
21.06.2001

Thüringer Schnitt sind 75 m²

Nordhausen (nnz). Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich in Thüringen der Bestand an Wohngebäuden gegenüber dem Jahresende 1999 um 1,2 Prozent auf 496.496 Wohngebäude. 59 Prozent der Gebäude sind Einfamilienhäuser, 23 Prozent Zweifamilienhäuser. Auf den Geschossbau (Gebäude mit drei und mehr Wohnungen) entfielen 18 Prozent.

Im Verlauf des Jahres 2000 wurde - vorrangig durch Neubauten und Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden - ein Zugang um 20.667 Wohnungen ermittelt. Gleichzeitig gingen durch Abbruch und Nutzungsänderungen 10.918 Wohnungen verloren. Damit erhöhte sich der Wohnungsbestand in Thüringen im Jahr 2000 um 9.749 Wohnungen bzw. 0,8 Prozent auf 1.170.111 Wohnungen.

Im Jahr 1999 standen je 1000 Einwohner 474 Wohnungen zur Verfügung. Im Jahr 2000 waren es 479 Wohnungen, wobei es in den kreisfreien Städten 548 und in den Landkreisen 458 Wohnungen pro 1000 Einwohner gab. Nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik lebten am Jahresende 2000 im statistischen Durchschnitt 2,1 Personen in einer Wohnung.

Dabei gab es zwischen den kreisfreien Städten und Landkreisen zum Teil deutliche Unterschiede. In den kreisfreien Städten war eine Wohnung im Durchschnitt mit 1,8 Personen belegt, in den Landkreisen mit 2,2 Personen. Diese Unterschiede sind jedoch nicht gleichzusetzen mit einer schlechteren Wohnsituation in den Landkreisen. So fiel in den Landkreisen die durchschnittliche Wohnfläche einer Wohnung mit 78,3 Quadratmeter größer aus als in den kreisfreien Städten mit 65,9 Quadratmeter. Im Landesdurchschnitt betrug die Wohnfläche pro Wohnung 75,0 Quadratmeter.
Autor: nnz

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