Di, 16:09 Uhr
19.06.2001
KAV legte erstes Zwischenergebnis vor
Nordhausen (nnz). Seit einigen Monaten untersucht der Kommunale Arbeitgeberverband Thüringen das Landratsamt Nordhausen. Dabei soll der Verband Möglichkeiten der Personaleinsparung aufspüren. Heute legte KAV-Geschäftsführer Wilfried Rosenkranz einen ersten Zwischenbericht vor.
Als neutrale Instanz habe Rosenkranz persönlich mehrere Ämter des Landratsamtes untersucht, so zum Beispiel die Fachbereiche Bau, Soziales oder Personal. Erstes Fazit: Viele Ämter könnte in ihrer personellen Struktur erhalten bleiben, bei einigen Ämtern sei bei Überarbeitung der Aufgabenfelder ein Personalabbau möglich. Doch auch hier seien sofortige Einsparungen in Größenordnungen von einer Million Mark und mehr nicht sofort zu realisieren. Rosenkranz mahnte an, mit Besonnenheit vorzugehen. Ein möglicher Personalabbau könne auf vier Säulen fußen. 1. Altersteilzeit, 2. Die Reduzierung der Wochenarbeitszeit, 3. das sogenannte Rauskaufen und 4. betriebs- oder personalbedingte Kündigungen.
Noch einmal kritisierte der KAV-Mann die künftige Ausstattung der Kreisverwaltung mit zwei hauptamtlichen Beigeordneten (siehe hierzu auch im nnz.Archiv). Ein solches Vorgehen schaffe seiner Meinung nach wenig Akzeptanz bei den Mitarbeitern in der Verwaltung und unter den Bürgern. Die Untersuchung der Kreisverwaltung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, dann wolle er den entsprechenden Gremien sein Gutachten vorstellen.
nnz-Anmerkung: Es war schon ein sonderlicher Auftritt des Herrn Rosenkranz vor dem Kreisausschuß. Zuerst verteilte er erst einmal einige verbale Schläge gegen diejenigen, die solch falsches Zeug in die Zeitung geschmiert haben. Nach nnz-Informationen handelt es sich dabei um Jürgen Hohberg und Martin Höche, beide Mitglieder der CDU-Fraktion des Nordhäuser Kreistages. Dann verwechselte der erfahrene Kreistagsabgeordnete gleich mehrfach den Kreistag mit dem Landtag. Beides sind für ihn Parlamente, selbst als ihn Egon Primas (CDU) auf diesen kleinen aber feinen Unterschied hinwies, konnte er sich nicht davon trennen.
Dafür unterstrich der Herr Rosenkranz mehrfach seine außerordentlich hohe Erfahrung als Kreistagsabgeordneter. Schließlich sprach er auch von einem weiteren persönlichen Tätigkeitsfeld, dem Landkreis Sondershausen. Vermutlich ist hier beim KAV die Fusion der Landkreise Artern und Sondershausen zum Kyffhäuserkreis gänzlich untergegangen. Und dann hätte nnz noch eine Bitte an die Chefetage des Landratsamtes: Sagen Sie dem Herrn Rosenkranz doch einfach mal, daß es in Ihrem Hoheitsbereich seit einiger Zeit Fachbereiche gibt, dann muß man nicht immer von Ämtern reden. Beobachter der Szenerie sind jetzt schon gespannt auf das Abschlußgutachten des Herrn Rosenkranz. Schon jetzt beschleicht da einige Insider das Gefühl: Auftrag erfüllt!
Autor: nnzAls neutrale Instanz habe Rosenkranz persönlich mehrere Ämter des Landratsamtes untersucht, so zum Beispiel die Fachbereiche Bau, Soziales oder Personal. Erstes Fazit: Viele Ämter könnte in ihrer personellen Struktur erhalten bleiben, bei einigen Ämtern sei bei Überarbeitung der Aufgabenfelder ein Personalabbau möglich. Doch auch hier seien sofortige Einsparungen in Größenordnungen von einer Million Mark und mehr nicht sofort zu realisieren. Rosenkranz mahnte an, mit Besonnenheit vorzugehen. Ein möglicher Personalabbau könne auf vier Säulen fußen. 1. Altersteilzeit, 2. Die Reduzierung der Wochenarbeitszeit, 3. das sogenannte Rauskaufen und 4. betriebs- oder personalbedingte Kündigungen.
Noch einmal kritisierte der KAV-Mann die künftige Ausstattung der Kreisverwaltung mit zwei hauptamtlichen Beigeordneten (siehe hierzu auch im nnz.Archiv). Ein solches Vorgehen schaffe seiner Meinung nach wenig Akzeptanz bei den Mitarbeitern in der Verwaltung und unter den Bürgern. Die Untersuchung der Kreisverwaltung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, dann wolle er den entsprechenden Gremien sein Gutachten vorstellen.
nnz-Anmerkung: Es war schon ein sonderlicher Auftritt des Herrn Rosenkranz vor dem Kreisausschuß. Zuerst verteilte er erst einmal einige verbale Schläge gegen diejenigen, die solch falsches Zeug in die Zeitung geschmiert haben. Nach nnz-Informationen handelt es sich dabei um Jürgen Hohberg und Martin Höche, beide Mitglieder der CDU-Fraktion des Nordhäuser Kreistages. Dann verwechselte der erfahrene Kreistagsabgeordnete gleich mehrfach den Kreistag mit dem Landtag. Beides sind für ihn Parlamente, selbst als ihn Egon Primas (CDU) auf diesen kleinen aber feinen Unterschied hinwies, konnte er sich nicht davon trennen.
Dafür unterstrich der Herr Rosenkranz mehrfach seine außerordentlich hohe Erfahrung als Kreistagsabgeordneter. Schließlich sprach er auch von einem weiteren persönlichen Tätigkeitsfeld, dem Landkreis Sondershausen. Vermutlich ist hier beim KAV die Fusion der Landkreise Artern und Sondershausen zum Kyffhäuserkreis gänzlich untergegangen. Und dann hätte nnz noch eine Bitte an die Chefetage des Landratsamtes: Sagen Sie dem Herrn Rosenkranz doch einfach mal, daß es in Ihrem Hoheitsbereich seit einiger Zeit Fachbereiche gibt, dann muß man nicht immer von Ämtern reden. Beobachter der Szenerie sind jetzt schon gespannt auf das Abschlußgutachten des Herrn Rosenkranz. Schon jetzt beschleicht da einige Insider das Gefühl: Auftrag erfüllt!

