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Fr, 14:50 Uhr
14.08.2015
Polizeibericht

Völlig ausgerastet

Eine Körperverletzung und ein renitenter Verletzter waren die Anlässe für einen Polizeieinsatz im Bleicheröder Freibad. Ein 38-Jähriger soll im Verlauf seines Aufenthalts in der Badeanstalt erheblich Alkohol zu sich genommen haben...


Außerdem besteht der Verdacht, dass er auch Betäubungsmittel konsumiert hat. Gegen 18.30 Uhr wurde der Mann von anderen Badegästen dabei beobachtet, als er in eine Hecke urinierte.

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Von den Blicken der Badegäste provoziert ergriff er einen Gartenstuhl und bedrohte damit die Anwesenden. Ein 40-Jähriger redete auf den Mann ein und beruhigte ihn zunächst. Als der Betrunkene dann jedoch eine Frau beschimpfte und sich ihr mit erhobener Faust näherte, erhob sich der Schlichter und schlug dem Mann ins Gesicht.

Der fiel um, schlug mit dem Kopf auf und blieb einige Augenblicke benommen liegen. Wenig später trafen die inzwischen alarmierten Rettungskräfte ein. Sie wurden von dem Mann beschimpft und angegriffen. Damit er überhaupt medizinisch versorgt werden konnte, mussten ihn die Polizeibeamten auf der Trage festhalten. Wenig später wurde der Mann ins Südharz-Klinikum gebracht.

Von dort erreichte die Polizei gegen Mitternacht ein erneuter Notruf. Während der Behandlung und notwendiger Untersuchungen war der 38-Jährige völlig ausgerastet. Vier Beamte mussten ihn bändigen und zur Ruhe bringen, bevor die Mediziner ihre Arbeit machen konnten.
Autor: red

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Kommentare
cappo
14.08.2015, 16:21 Uhr
Welche Untersuchung
Welche Untersuchung lies man dem Mann kurz vor Mitternacht denn zwangsweise zukommen ??? Nüchtern müsste er ja schon gewesen sein ? Er hätte doch auch gehen können wenn er gewollt hätte ? Oder nicht ?
egw
15.08.2015, 00:38 Uhr
Arme Mitpatienten, arme Schwestern, arme Gesellschaft
Untersuchungen - evtl. Kontrollröntgen, Kontrolle der Vitalwerte ob er noch atmet oder an seinem Erbrochen (vom saufen) erstickt oder Medikamentengabe oder Blutzuckermessung oder Verbände usw...

Wenn der Patient eine Gefahr für sich und andere darstellt, kann er eben nicht die Klinik verlassen und auch nach mehreren Stunden könne Alkohol,Drogen oder Erkrankungen (Schizophrenie/Psychosen/Hirnverletzung) den Verstand dermaßen beeinträchtigen, das er eben nicht mehr entscheiden kann. Fraglich ist überhaupt warum ein Randalierer der 4 Polizisten und 4 Sanitäter beschäftigt im Krankenhaus endet, statt in der Ausnüchterungszelle - zumahl er polizeibekannt ist.

Im übrigen liegen diese Patienten häufig wegen ihrer eingeschränkten Reflexe/schweren Alk.vergiftung nicht etwa in der Psychiatrie (wo er wohl hin gehört) sondern auf Waschstationen (IMC,ITS) neben DIR und MIR, wenn wir z.B. gerade aus der Narkose erwachen oder intensivere Betreuung nach schweren Erkrankungen brauchen oder im Nebenzimmer, wenn deine Frau gerade per Kaiserschnitt entbunden hat, oder neben Oma/Opa die Atemunterstützung nach einer Lungenentzündung benötigt oder er liegt auf der Station, auf der deine Partnerin 7 Tage die Woche/Wochenende und Feiertags arbeitet und Nachtdienst hat und deren Leib und Leben von solchen Typen bedroht wird.

Und ratet mal wer es bezahlt ... wir, die Gäste im Freibad, die Krankenschwestern/Pfleger, die Polizisten, die Mitpatienten, die nnz-Leser
muendh
15.08.2015, 09:26 Uhr
Das wäre für mich ein Fall ...
... wo der Patient die Behandlung und die Polizeieinsätze selbst bezahlen müsste. Notfalls müsste er diese Kosten erarbeiten.

Wenn er geld für Alkohol hat sollte die Kostenerstattung also möglich sein.

muendh
Wolfi65
15.08.2015, 15:00 Uhr
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