Fr, 08:13 Uhr
14.08.2015
Peter Blei unterwegs:
Mal schnell an und in die Mulde
Jeder erinnert sich noch an die Katastrophenbilder 2013. Hochwasser an der Elbe und Mulde. Der Pegel der Mulde bei Dessau am 4. Juni 2013 betrug gegen 22 Uhr 6,37 Meter und lag damit zwölf Zentimeter über dem Höchstwert aus dem Jahr 2002. Jetzt fand Peter Blei ein gänzlich anderes Bild vor...
Im Stadtgebiet von Dessau-Roßlau mündet die Mulde in die Elbe. 2015 hört und liest man nur noch vom Gegenteil. Tiefststände an vielen Flüssen. Gestern hatte sich Peter Blei mal die Mühe gemacht, an der Mulde angehalten und den aktuellen Wasserstand betrachtet.
Er liegt wohl unter 1,20 Meter. Die Messlatten vor Ort liegen oberhalb des Wasserstandes, dadurch ist eine genaue Aussage nicht möglich. Auch ehemalige Überschwemmungsgebiete in der Nähe der Mulde wurden besucht. Scheinbar ist die Mulde noch gut gefüllt, der Wasserstand sieht nicht besorgniserregend aus.
Unter äußerster Vorsichtig begab er sich in den Fluss, nach gut zwei, drei Meter spürte man deutlich eine starke Strömung, die nicht gerade zum Schwimmen einlud. Das Wasser war sehr klar und für ein fließendes Gewässer war es erstaunlich warm. Die Auen und Überschwemmungsgebiete machte einen sehr einladenden Eindruck für einen Fotografen. Überall umgestürzte Bäume, die langsam vor sich hinrotten.
Natürlich hat sich die Tierwelt längst dieser Gebiet bemächtigt. Ideale Voraussetzungen zum Brüten, ungestört von menschlichen Einflüssen. Etwas urtypisches geht von diesen Feuchtbiotopen aus. An dem Flussufer hat ist eine lebhafte Tierwelt gebildet, die auf ein gesundes Ökosystem hindeutet.
Der geringste Niederschlag, in den letzten 50 Jahren in Mitteldeutschland führte zu einigen Entdeckungen in vielen Flüssen. Kriegsmunition, Granatwerfer, Einkaufskörbe und vieles mehr traten bislang zu Tage. Wie schnell sich die Situation wieder ändern kann, das haben die beiden "Jahrhunderthochwasser" 2002 und 2013 gezeigt.
Peter Blei
Autor: redIm Stadtgebiet von Dessau-Roßlau mündet die Mulde in die Elbe. 2015 hört und liest man nur noch vom Gegenteil. Tiefststände an vielen Flüssen. Gestern hatte sich Peter Blei mal die Mühe gemacht, an der Mulde angehalten und den aktuellen Wasserstand betrachtet.
Er liegt wohl unter 1,20 Meter. Die Messlatten vor Ort liegen oberhalb des Wasserstandes, dadurch ist eine genaue Aussage nicht möglich. Auch ehemalige Überschwemmungsgebiete in der Nähe der Mulde wurden besucht. Scheinbar ist die Mulde noch gut gefüllt, der Wasserstand sieht nicht besorgniserregend aus.
Unter äußerster Vorsichtig begab er sich in den Fluss, nach gut zwei, drei Meter spürte man deutlich eine starke Strömung, die nicht gerade zum Schwimmen einlud. Das Wasser war sehr klar und für ein fließendes Gewässer war es erstaunlich warm. Die Auen und Überschwemmungsgebiete machte einen sehr einladenden Eindruck für einen Fotografen. Überall umgestürzte Bäume, die langsam vor sich hinrotten.
Natürlich hat sich die Tierwelt längst dieser Gebiet bemächtigt. Ideale Voraussetzungen zum Brüten, ungestört von menschlichen Einflüssen. Etwas urtypisches geht von diesen Feuchtbiotopen aus. An dem Flussufer hat ist eine lebhafte Tierwelt gebildet, die auf ein gesundes Ökosystem hindeutet.
Der geringste Niederschlag, in den letzten 50 Jahren in Mitteldeutschland führte zu einigen Entdeckungen in vielen Flüssen. Kriegsmunition, Granatwerfer, Einkaufskörbe und vieles mehr traten bislang zu Tage. Wie schnell sich die Situation wieder ändern kann, das haben die beiden "Jahrhunderthochwasser" 2002 und 2013 gezeigt.
Peter Blei

























