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Do, 13:09 Uhr
13.08.2015
Minister Lauinger im Park Hohenrode

5.000 Euro im Gepäck für Integrationsprojekt

Was hat ein Minister, der im Land Thüringen unter anderem für die Migration zuständig ist, im Park Hohenrode zu suchen? Ganz klar, Dieter Lauinger gehört der gleichen grünen Partei von Gisela Hartmann an. Und die hatte schon wieder eine Idee...

Lauinger (rechts) im Gespräch mit Mitgliedern des Fördervereins (Foto: nnz) Lauinger (rechts) im Gespräch mit Mitgliedern des Fördervereins (Foto: nnz)
Der Minister hatte dem Park-Förderverein eine Lottomittelbescheid über 5.000 Euro mitgebracht. Mit dem Geld soll das Projekt der ehrenamtlichen Arbeit von Asylbewerbern im Park unterstützt werden. "Das ist Integration von Flüchtlingen, wie ich sie mir vorstelle", sagte Dieter Lauinger im Gespräch mit der nnz.

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Nur im unmittelbaren Kontakt zwischen den Hilfesuchenden und den "Einheimischen" können Barrieren überwunden werden, finde die Integration, von der alle immer reden, ihren Erfolg. Und dabei sei es egal, ob in einem Förderverein, einem Sportverein oder in einem Ausbildungsverhältnis. Für den grünen Minister müsse "Integration gelebt" werden.

Lauinger attestierte dem Landkreis Nordhausen eine hervorragende Arbeit bei der bisherigen Aufnahme von Flüchtlingen. Doch die eigentliche Herausforderung komme in den nächsten Monaten. Die monatlichen Aufnahmezahlen würden sich mehr als verdoppeln gegenüber dem, was bislang verkraftet werden müssen.

Auf die Frage der nnz, wie viele Asylsuchende Deutschland verkraften könne, sagte Dieter Lauinger, dass Fachleute davon ausgehen, dass Deutschland pro Jahr einen Zuwanderungssaldo von 500.000 Menschen brauche. Diese Zahl sei notwendig, um das gesellschaftliche Gemeinwesen im Gleichgewicht zu halten. Notwendig, damit Steuereinnahmen sprudeln, die Sozialsysteme nicht zusammenbrechen.

Lauinger sieht den derzeitigen Zustrom an Menschen nicht nur als Herausforderung, sondern vor allem als Chance. "Die meisten Kriegsflüchtlinge, mit denen ich gesprochen habe, die wollen auf keinen Fall mehr zurück in ihre alte Heimat.
Peter-Stefan Greiner
In der Kneiffschen Villa unterwegs (Foto: nnz)
In der Kneiffschen Villa unterwegs (Foto: nnz)
In der Kneiffschen Villa unterwegs (Foto: nnz)
In der Kneiffschen Villa unterwegs (Foto: nnz)
Blick auf die künftige Terrasse (Foto: nnz)
In der Kneiffschen Villa unterwegs (Foto: nnz)
Gisela Hartmann erläutert die Arbeiten (Foto: nnz)
An der Fassade gehen die Arbeiten voran (Foto: nnz)
Autor: red

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Kommentare
Peppone
13.08.2015, 15:17 Uhr
So etwas brauche ich auch.
Wo muss ich mich melden, um ein paar ehrenamtliche Asylanten als Gärtner und Hausmeister zu bekommen? Lottomittel für Snacks und kühle Getränke hätte ich auch gerne. Man ist schließlich kein Sklaventreiber.

Ich dachte bisher, dass auf dieser Welt die Sklaverei mit dem Sieg der Unionstruppen 1865 bei Appamatox Court House beendet wurde. Etwa nicht? Bei der Hitze sollte man sich nicht auch noch in die Sonne stellen liebe GRÜNE.
Wolfi65
13.08.2015, 15:44 Uhr
Wie der Kuckuck
Er legt seine Eier in fremde Nester und der ausgebrütete Kuckuck schmeißt den wahren Nachwuchs aus dem Nest
Kama99
13.08.2015, 16:23 Uhr
500000 Zuwanderer....
...benötigt der Herr Lauinger jährlich? Hat er mal in den letzten Wochen Nachrichten gesehen oder Zeitung gelesen, scheinbar nicht. Deutschland ist doch jetzt schon völlig überfordert und weiß nicht wohin mit den ganzen Flüchtlingen. Ich glaube kaum das diese alle davon begeistert wären in seinen Projekten für lau zu arbeiten. Vielleicht wird es ja in den nächsten Tagen wieder kühler draußen und das Gehirn kommt wieder auf Normaltemperatur um nicht auf weitere solcher Ideen zu kommen.
I.H.
13.08.2015, 16:52 Uhr
Vom Winde verweht
Die Grünen sind immer wieder für eine Überraschung gut. Wer kommt sonst auf solche Ideen? Man sollte mal darüber nachdenken, die Asylsuchenden beim nächsten Diner en blanc im schwarzen Livree auftreten zu lassen. Das gäbe doch einen phänomenalen Kontrast, der jedes Schöngeistherz höher schlagen lässt. Die Herren in weiß sollten allerdings auf Kapuzen verzichten. Das könnte vom Nordhäuser Prekariat missverstanden werden.

Und den öffentlichen Beschäftigungssektor für Langzeitarbeitslose schaffen wir einfach ab. Die können zu Hause bleiben und Talkshow gucken.
Nordhäuser Freiheit
13.08.2015, 17:28 Uhr
Klüngelüngelüng: Wie zu DDR-Zeiten
Irgendwie erinnert es an DDR-Zeiten. Der dicke Parteibonze aus Erfurt kommt mit Scheck und verteilt das Geld völlig willkürlich an gefolgsame Parteisoldaten.

Warum muss ich ein Projekt ohne Ziel wie den Park Hohenrode mit Steuergeldern finanzieren, beim dem nun auch noch Flüchtlinge als Feigenblatt missbraucht werden um den Tausender abzugreifen.

Sozial ungerecht.
Nowhere Man
13.08.2015, 18:27 Uhr
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Johann George
13.08.2015, 19:27 Uhr
Kein Problem!
Ich weiß gar nicht, warum sich all so aufregen über den armen Herrn Lauinger. 500.000 Migranten pro Jahr aufzunehmen ist doch nun wirklich nicht zu viel verlangt. Das macht (wenn wir 2015 mal mitrechnen) bis zum Jahre 2030 schlanke 8 Mio Zuwanderer. Die braucht Deutschland wenigstens. Ist doch auch kein Problem, diese Facharbeiter, Ingenieure, Ärzte, Pfleger und andere Spezialkräfte mal eben in die Gesellschaft einzugliedern. Stehen doch zigtausende Sozialarbeiter bereit, um den Ankömmlingen zu helfen und sie menschenwürdig unterzubringen. In Deutschland wird seit Jahrzehnten der soziale Wohnungsbau konsequent voran getrieben. Im Jahre 2040 sind es dann schon 13 Mio, 2050 18 Mio. 2070 sind es höchstens 38 Mio Neubürger, wenn es bei 500.000 pro Jahr bleibt. So what?
Und der Herr Lauinger hat es dann ja auch überstanden.
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