Montagnachmittag in Nordhausen
Demo und Gegendemo
Am Montagnachmittag könnte es in Nordhausen laut werden. In der Innenstadt sind zwei Demos angemeldet. Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick...
Neben Erfurt, Eisenberg und Suhl hat Thügida auch für Nordhausen für den kommenden Montag eine Kundgebung angemeldet.
Unter dem Motto "Thüringen wehrt sich! Gegen diese asoziale, antideutsche Politik!" soll vor allem gegen Ausländer und Flüchtlinge Front gemacht werden. Kein Wunder, dass sich also auch ein Bündnis von demokratischen Parteien und Verbänden gegen diese Demo wehrt.
Wie die nnz erfahren hat, ist für 16 Uhr an diesem Montag eine Kundgebung geplant. Das Motto hier: "Nordhausen gegen Thügida". Brisanz bekommt die demonstrative Gemengelage durch die örtliche Nähe beider Kundgebungen. Während die Thügida-Anhänger auf dem Rathausplatz stehen werden, ist die Gegendemo für den Lutherplatz angemeldet.
Wie aus Sicherheitskreisen zu erfahren war, soll in den anberaumten Gesprächen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Klapp das nicht, dann könnte es rund um das Nordhäuser Rathaus richtig laut werden.
Autor: red
Kommentare
Günther Hetzer
13.08.2015, 10:14 Uhr
Demokratische Parteien und Verbände
Seit einiger Zeit beschleicht mich das Gefühl, dass Artikel in der NNZ lediglich der Stimmungsmache dienen...
So wie in diesem Fall.
Wie kommt der Verfasser (der nicht genannt ist, ein Schelm wer....) des Artikels auf die Idee, dass bei der geplanten Demo am Montag hauptsächlich gegen Ausländer "gehetzt" wird? Soll dies lediglich den Eindruck vermitteln, dass jeder der sich dieser Demo anschließen möchte, die Sorge haben muss als "Nazi" zu gelten? Und dann die Passage "demokratische Parteien und Verbände"...sind All die, die sich nicht mehr alles gefallen lassen wollen, gegen ein demokratisches System? Man sollte sich die Frage stellen, leben die "demokratischen Parteien" eigentlich Demokratie? Oder ist das alles nur noch Schein? Denn solange der Staat und Medien versuchen, Alles und Jeden der nicht jeden M*** stillschweigend über sich ergehen lässt, in die Braune Ecke zu stellen habe ich nicht das Gefühl meine Meinung frei zum Ausdruck bringen zu dürfen. Und dies ist ein Grundsatz der Demokratie. Menschen die Hilfe brauchen, denen soll Hilfe und Unterstützung zukommen. Da gibt es keinen Zweifel und jeder Mensch sollte darüber so denken. Das Problem sind nicht die Ausländer, Flüchtlinge, Kulturbereicherer oder wie auch immer man sie nennen mag. Das Problem ist unsere Politik ! Keine klaren Linien, kein Weitblick, kein System, kein Rückgrat. Bereicherung der Kultur ja, ändern oder sterben der hiesigen Kultur NEIN! Momentan sind wir auf einem
gefährlichen Weg. Der Deutsche soll Toleranz zeigen, aber für den Zuwanderer gibt es Unterstützung seine Kultur hier weiter zu leben. Wieviel Toleranz zeigt die Religion/Kultur, deren Angehörige den größten Teil der Flüchtlinge stellt. (Beispiele gibt es viele. Vergleiche ala´" Bau mal eine Kirche in..." spare ich mir, weil unsinnig) Religiösefreiheit sollte nur soweit gehen, wie es unsere Gesetze, Werte und Normen zulassen. Ich sehe für meinen Teil diese Demo nicht als "Hetze machen gegen Ausländer", sondern die Forderung nach Lösungen dieses Zuwanderungsproblems. Und Fordere mein Recht ein, für meine Interessen ein zeichen setzen zu dürfen.
Man fühlt sich verar***** und im stichgelassen von der Politik...und die großen Probleme kommen künftig erst noch.....wehret den Anfängen....
Grüße
ladym911
13.08.2015, 10:41 Uhr
"Thügida"
Jeder, der für seine Rechte einstehen und ein Zeichen setzen möchte, kann gerne auf die Straße gehen und seine Überzeugungen zum Ausdruck bringen. Wer sich dieser durch "Thügida" angemeldeten Demo anschließen möchte, sollte sich vorher informieren, wem er sich da anschließt.
Es ist offensichtlich auf Facebook und Co. nachzuverfolgen, was für Menschen dort am Werk sind. Eindeutig sind einige Videos, in welchen - von eindeutig dem rechtem Spektrum zuzuordnenden Personen - zu dieser Demo aufgerufen wird.
Von daher ist davon auszugehen, dass der Verfasser dieses Artikels wohl damit Recht behält, wenn es um den "Inhalt" dieser Demo geht. Aber viel Spaß dabei, mit NPD und Co. an diesem Tag sinnloses rechtes Gedankengut zu verbreiten.
Wolfi65
13.08.2015, 10:53 Uhr
Diese Rechten Kräfte
wollen nur ihr rechtes sinnloses Gedankengut an den Mann bringen.
Die haben doch wohl glatt Angst davor, dass zu viel Fremde ins Heimatland kommen, um die Staatskasse zu plündern und fremde Ideologien zu verbreiten.
Bei 600 tausend "Flüchtlingen" pro Jahr doch völlig aus der Luft gegriffen?
Des weiteren handelt es sich bei den Meisten Zuwandern um gut ausgebildete Fachkräfte, welche nur darauf warten eine Arbeitserlaubnis in Deutschland zu bekommen, um ihr Wissen anwenden zu können, damit es diesen Lande in Zukunft gut geht.
Deutschland wird in Zukunft vor Wissen bald aus den Nähten platzen.
Günther Hetzer
13.08.2015, 11:11 Uhr
werte Ladym911
Schön das sie sich sorgen und mir die Welt erklären möchten. Danke dafür...
Ihre Sichtweise ist doch aber sehr stark eingeschränkt.
Jeder der sich für seine Interessen einsetzen möchte kann und soll dies tun. Richtig!
Auch ist mir absolut bewusst, dass sich an dieser Veranstaltung Personen beteiligen, die dem Rechten-Sektor angehören. Einige evtl. sogar der extremistischen Szene angehören. Aber jetzt denken Sie doch mal weiter:
Nur weil ich mich nicht mit Allem identifizieren kann, das Gedankengut nicht 100% teile und auch eine andere Weltanschauung vertrete, soll lieber ein Bogen um diese Veranstaltung machen? Wie soll ich dann aber ein Zeichen setzen? Soll ich mich mit meinen Interessen, allein auf einen Supermarktparkplatz stellen und diese vertreten? Ein Anderer der meine Anfassung nicht zu 100% teilt 25m weiter weg und dann nach 25m wieder Einer? Eine einzelne Stimme bewirkt nichts, ein Vielzahl von Stimmen sind jedoch weit zu hören. Es müssten auch alle Wähler, alle Gegendemonstranten alle Symphatisanten die Sichweisen der "demokratischen Parteien" teilen? Tun Sie das? Nein, um etwas zu bewegen muss reicht ein Einzelner nicht, aber wenn viele Einzelne zu einer Bewegung werden stehen die Chancen besser. Und mal ehrlich, denken Sie dass alle Forderungen der Thügida umgesetz werden würden? ... Es geht für viele doch nur darum, evtl. unsere Politiker zum nachdenken zu bringen. Und jemand der Umdenken in der Politik fordert, kann sich nicht auf die Seite von Links etc. schlagen, da dies den jetzigen Weg für gut erklären würde. Kommen Sie von dem Rechts/Links Gedanken weg, jeder sucht sich halt eine Gruppe die sich für die eigenen Interessen einsetzt...und wenn die Interessen auch nicht zu 100% übereinstimmen ...
Sollen unsere "Demokraten" doch mal überprüfen ob sie im Sinne des Volks handeln... und abstimmen lassen über Zuwanderungspolitik...auf dieses Ergebniss wäre ich sehr gespannt...
Grüße
Herr Taft
13.08.2015, 11:27 Uhr
Danke @ladym911... Sie sprechen mir aus dem Herzen
Nur leider ist es nahezu unmöglich diese Tatsache manchen hier argumentativ klar zu machen.
Natürlich kann, darf und muss man mit einigen Dingen in unserem Land unzufrieden sein. Aber man darf sich nicht vom braunen Job instrumentalisieren lassen.
Liebe Pegida-Anhänger,
wenn ihr wirklich keine Nazis seid, dann gründet euren eigenen Verein.
Herzlichst
Ickarus
13.08.2015, 12:05 Uhr
Endlich eine Demo
Ich schließe mich dem ersten Kommentar ohne wenn und aber an!!
Und @lasym911, bringen Sie doch eine Demo auf die Beine die dann heißt "Deutscher Zahlemann hat genug von dieser Politik", denn auch da gebe ich Ihnen mein Wort zur Teilnahme!
Das schöne an diesem Demotag wird nun aber sein, dass alle die dabei sind endlich ein eigenes Bild von dem bekommen, was sich tatsächlich bei solch einem Aufeinandertreffen abspielt. Auf der eine Seite Bürger wie Du und ich, wo sicher gern mehr daran teilnehmen würden, aber vor Angst als Nazi abgestempelt zu werden lieber in weiter Entfernung diesem beiwohnen und auf der anderen Seite, die von Parteien wie Die Linke oder Grünen geförderte Antifa, welchen dann wieder ihre Parole "Deutschland verrecke" zum Ausdruck bringen wird!
ladym911
13.08.2015, 13:10 Uhr
...
MEINE Sichtweise ist nicht eingeschränkt! Ich frage mich gerade aber ob Sie das wirklich geschrieben haben, dass man sich lieber den Nazis anschließen sollte, als gar nicht auf die Straße zu gehen. Das ist für mich eine eingeschränkte Sichtweise.
Egal, was für eine Meinung man vertritt bezüglich Politik etc., ich denke die Geschichte hat gezeigt, dass man diese nicht Seite an Seite mit Nazis vetreten sollte. Das ist wirklich traurig und ich schäme mich für alle, die so denken!
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Anmerk. d.Red: Die Kommentierung dieses Beitrages ist beendet.
Janko
13.08.2015, 13:18 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Die Diskussion ist leider beendet
Janko
13.08.2015, 13:21 Uhr
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jnndh
13.08.2015, 13:25 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Die Diskussion ist beendet
Herr Taft
13.08.2015, 13:29 Uhr
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