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Mi, 17:01 Uhr
12.08.2015
Landespolitik

Grenzen der natürlichen Ressourcen

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund ruft anlässlich des „Earth Overshoot Day“ zu einer ressourcenschonenden Lebensweise und nachhaltigem Wirtschaften als Beitrag zu mehr Lebensqualität und Generationengerechtigkeit auf...


Der Tag fällt in diesem Jahr auf den 13. August und markiert jährlich den Zeitpunkt, an dem der Vorrat an erneuerbaren Ressourcen aufgebraucht ist und ab dem mehr C02 ausgestoßen wird, als die Erde in einem Jahr abbauen kann.

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„Unser Hunger nach natürlichen Ressourcen kennt keine Grenzen, die Leistungsfähigkeit unserer Erde dagegen schon. Mittlerweile wären 1,5 Erden nötig, um die Ressourcen für unseren Konsum bereitzustellen. Die künftigen Bedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung sind dabei noch nicht einmal einberechnet “, so Siegesmund.

Im Jahr des Weltklimagipfels von Paris sei dies Mahnung und Auftrag zugleich. Ein Umsteuern zu einer ressourcenschonenden und emissionsarmen Weltgesellschaft erfordere Engagement auf lokaler wie internationaler Ebene.

Die Ministerin verweist dabei auf die ehrgeizigen Ziele der Thüringer Landesregierung zum Ausbau regenerativer Energien und zur Entwicklung einer Energie- und Klimastrategie. Damit leistet die Thüringer Landesregierung einen Beitrag, um den globalen ökologischen Fußabdruck zu verringern und nicht mehr Ressourcen zu verbrauchen, als zur Verfügung stehen. „Auch in Thüringen können wir zu einer nachhaltigen Lebensweise beitragen, ohne dabei an Lebensqualität zu verlieren“, so Siegesmund.

Hintergrund: Der „Earth Overshoot Day“ basiert auf Berechnungen des „Global Footprint Network“ und markiert das Datum, an dem die globale Nachfrage an erneuerbaren Ressourcen das Angebot eines ganzen Jahres übersteigt.

Im Jahr 1993 fiel der Earth Overshoot Day noch auf den 21. Oktober. Vergangenes Jahr waren die erneuerbaren Ressourcen bereits am 19. August aufgebraucht. Weitere Informationen unter www.footprintnetwork.org/overshoot
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
13.08.2015, 11:47 Uhr
Ressourcenschonende Lebensweise
Das hatten wir schon einmal.
Wasser predigen und Wein trinken.
Die Dienstwagen der "Oberen" gehen fast nicht größer und der kleine Mann soll Fahrrad fahren.
Bedauerlich ist der Umstand, dass die meisten Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz nur mit einem PKW erreichen können, welcher immer noch mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet ist.
Die Bundesregierung verschläft die Energiewende und zum Schluss ist der kleine Mann noch Schuld daran, dass gewisse Umweltstandards bis zum heutigen Tage nicht eingehalten werden.
Sprüche aus Berlin und oder Erfurt werden nichts daran ändern, dass Plastemüll in den Weltmeeren entsorgt wird und somit in die Nahrungskette gelangt.
Fisch, welcher sich im Meer durch Atommüllfässer schlängelt, kann wohl auf Dauer keine Lösung sein.
Was soll denn da der kleine Bürger tun, wenn Staat und Wirtschaft nur finanzielle Interessen vertreten?
So z.B. das Bundesland Bayern. Etliche AKW betrieben, aber den Atommüll sollen gefälligst die anderen Bundesländer bekommen und dort entsorgen. Das Verursacherprinzip gilt eben nur für die, welche sich nicht wehren können, oder am unteren Ende der Befehlskette stehen.
Demokratie nur so lange, wie es den Konzernen erträglich erscheint.
Man hat heute noch die Bilder der Atomkraftgegner in den Siebzigern im Kopf, welche versucht haben, neue AKW s mit Sitzblockaden zu verhindern.
Die Antwort des Staates waren Gummiknüppel und Tränengas.
Heute gibt es darauf nur noch Gesten der allgemeinen Erklärungsnot.
Jeder Bürger dieses Landes versucht auf seine Art und Weise die Umwelt und damit seinen Geldbeutel zu schonen.
Da braucht man nicht noch die Belehrungen einige "Volksvertreter."
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