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Mi, 12:12 Uhr
12.08.2015
Aus Leserbriefen

Forum: Ein Bumerang mit Jahrestag

Trotz aller Warnungen hat die EU vor einem Jahr unter maßgeblichen Druck der USA wegen der Ukraine Krise Sanktionen gegen Russland beschlossen, so beginnt ein Leserbrief und kommentiert das Ganze...

Auf dem Fuße folgte die zu erwartende Gegenreaktion Russlands eines Einfuhrverbots für Lebensmittel und andere Waren aus der EU. Natürlich haben diese Sanktionen Russland getroffen und man wollte vor allem Putin weichklopfen, auf die Bedingungen des Westens einzugehen. Das zu erwartende Fazit?

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Russland hat sich längst Märkte im asiatischen Raum geschaffen und agiert erfolgreich mit den BRIXS Ländern ( Brasilien, Indien, China und Südafrika ), besonders auch mit Blick auf eine andere Weltwirtschaftsordnung zur Globalisierung unter Dominanz der USA Interessen mit den bekannten gravierenden Folgen. Zum Fazit gehört aber vor allem. dass von den Sanktionen besonders unsere Landwirte, die Maschinen- und Autobauer betroffen sind.

In den ersten 4 Monaten 2015 sind die Exporte nach Russland um 34 Prozent eingebrochen. Die Konsequenzen in vielen Betrieben sind mehr als schmerzlich. Natürlich schlägt auch das Einfuhrverbot von EU Lebensmitteln bei den Bauern zu Buche. 600 bis 800 Millionen Euro Verluste treffen die Landwirte. Diese unsinnige Embargopolitik ist nicht nur ein Fehler der die Verursacher trifft, ausser den USA, die von ihrer Interessendurchsetzung profitieren, sondern hat auch die Beziehungen zu Russland weiter beschädigt.Die Kniefälligkeiten gegenüber den USA kommen uns teuer zu stehen.

Nicht nur die genannte Embargopolitik, sondern vor allem die über Jahrzehnte praktizierte Militarisierung der Außenpolitik unter Federführung der USA hat die Welt in in Krisenherde verwandelt, deren Folgen wir täglich zu spüren bekommen. Neue Feindbilder, Aufrüstung und permanentes Säbelrasseln, Flüchtlinge. Die Völker haben den eigenartigen "Friedenskämpfern" kein Mandat dafür gegeben, die Welt an solche Abgründe zu führen. Sie tanzen nach der Pfeife der großen Konzerne, deren Lobbyisten längst die Feder in der Politik führen. Wer nicht mitspielt wird diszipliniert.

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
iceman
12.08.2015, 12:58 Uhr
Daumen hoch !!!
Ein klasse Brief mit vielen guten Ansätzen und auf den Punkt gebracht.

Noch ergänzend dazu: Auch in der Wirtschaft gibt es einige gute Unternehmen, welche mittlerweile in ganz große Probleme geraten (mein Freundes- und Familienkreis gehört auch dazu). Gute wirtschaftliche Beziehungen zu Russland, so wie es bis vor 12 Monaten auch noch gern von unseren Volksvertretern gewollt war und jetzt..... Teilweise bis 50 % Umsatzverlust, Mitarbeiter in Kurzarbeit und teilweise auch schon Entlassungen.

Natürlich ist nicht alles in Ordnung, was in oder durch Russland geschehen ist.

ABER: Wer auf andere mit dem Finger zeigt, der sollte sich mal selbst den Spiegel vor's Gesicht halten.
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