Di, 11:34 Uhr
19.06.2001
nnz-forum: Ein guter Tag für Kinder
Nordhausen (nnz). Der Jugendhilfeausschuß des Nordhäuser Kreistag hat mit seinem gestrigen Beschluß den Fortbestand der Hortbetreuung in einer pluralen Form garantiert (siehe auch nnz-Archiv). nnz erhielt dazu einen Brief von Norbert Klodt:
Der Jugendhilfeausschuß des Landkreises Nordhausen beschloß, daß es auch weiterhin Horte in freier Trägerschaft geben soll. Damit wurde erreicht, daß Familien auch künftig für ihre Kindern aus einem (wenn auch nur eingeschränkten) pluralen Angebot von Hortplätzen auswählen können. Möglich wurde diese Entscheidung nur, weil es Menschen gab und gibt, die in den vergangenen Wochen von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht haben, sich einzumischen. Sie taten dies, in dem sie gegen den Entwurf des Bedarfsplanes für Kindertagesstätten Widerspruch einlegten. Dieser Widerspruch, dieser Protest wurde, sehr sachlich und mit vielen Argumenten unterstützt, vorgetragen.
Unterstützung kam auch von Kirchgemeinden, Betriebsräten und anderen Institutionen. Der gemeinsame Wille, etwas zu verändern, hatte Erfolg. Er hatte Erfolg, weil Kreistagsmitglieder bereit waren, sich die Argumente anzuhören, sie zu prüfen und ihre Meinung zu ändern. Dies ist ein bemerkenswerter, weil nicht allzu häufiger Vorgang. Er zeigt, daß es sich durchaus lohnt, sich einzumischen und sich für eine (gute) Sache zu engagieren. In Zeiten, in denen viel über Politikverdrossenheit gesprochen wird, ist dies ein wichtiges Signal. Deshalb war es ein guter Tag, dieser 18. Juni: Für Kinder, für Familien und nicht zuletzt für die Demokratie.
Norbert Klodt, Weinberg 3, Nordhausen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDer Jugendhilfeausschuß des Landkreises Nordhausen beschloß, daß es auch weiterhin Horte in freier Trägerschaft geben soll. Damit wurde erreicht, daß Familien auch künftig für ihre Kindern aus einem (wenn auch nur eingeschränkten) pluralen Angebot von Hortplätzen auswählen können. Möglich wurde diese Entscheidung nur, weil es Menschen gab und gibt, die in den vergangenen Wochen von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht haben, sich einzumischen. Sie taten dies, in dem sie gegen den Entwurf des Bedarfsplanes für Kindertagesstätten Widerspruch einlegten. Dieser Widerspruch, dieser Protest wurde, sehr sachlich und mit vielen Argumenten unterstützt, vorgetragen.
Unterstützung kam auch von Kirchgemeinden, Betriebsräten und anderen Institutionen. Der gemeinsame Wille, etwas zu verändern, hatte Erfolg. Er hatte Erfolg, weil Kreistagsmitglieder bereit waren, sich die Argumente anzuhören, sie zu prüfen und ihre Meinung zu ändern. Dies ist ein bemerkenswerter, weil nicht allzu häufiger Vorgang. Er zeigt, daß es sich durchaus lohnt, sich einzumischen und sich für eine (gute) Sache zu engagieren. In Zeiten, in denen viel über Politikverdrossenheit gesprochen wird, ist dies ein wichtiges Signal. Deshalb war es ein guter Tag, dieser 18. Juni: Für Kinder, für Familien und nicht zuletzt für die Demokratie.
Norbert Klodt, Weinberg 3, Nordhausen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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