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Fr, 14:01 Uhr
31.07.2015
nnz-Forum

Befremdliche Reaktion im Rathaus

"Ich wohne in Nordhausen, Zum Mäusetal und hinter unserem Grundstück fließt der Rössingsbach. Am Bach spielen Kinder und die Leute führen ihre Hunde aus. Die Weiden an dessen Ufer sind zu einer Gefahr geworden und der Stadtverwaltung interessiert es nicht." So beginnt ein Brief an die nnz-Redaktion...

Sturmschaden im Mäusetal (Foto: privat) Sturmschaden im Mäusetal (Foto: privat)

Aber der Reihe nach. Beim Unwetter am 7.7.2015 ist aus einer Weide hinter unserem Grundstück ein dicker Ast herausgebrochen und ist bei unserem Nachbarn in den Garten gefallen. Die Gartenlaube wurde beschädigt und eine Regulierung des Schadens durch die Stadt wird abgelehnt, unsere Stadt hat ja kein Geld.

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Laut nnz vom 16.07.2015: " Bis Montag soll das Aufräumen gebrochener Bäume und Äste abgeschlossen sein, sagte Stadtförster Axel Axt." Bei uns war niemand der sich um den stark beschädigten Baum gekümmert hat.

Bei dem Sturm am 25.07.2015 brach wieder ein dicker Ast aus der Weide heraus. Dieses Mal wurde unser Gartenhaus und unser Rosenbogen, sowie ein Blumenbeet beschädigt. Die Berufsfeuerwehr Nordhausen kam zum Einsatz und beseitigte den Teil des Astes der in unserem Garten lag. Auch hier wurde mir gesagt, dass der Baum eine akute Gefahr darstellt und man wolle seitens der Feuerwehr eine Meldung an die Stadt Nordhausen machen.

Am Montag den 27.7.2015 rief ich zum wiederholten Mal bei der Stadt an und sprach mit Frau Hartleb. Ich wies auf die Gefahren welche von dem beschädigten Baum ausgehen hin. Ihre Reaktion war sehr befremdend, ich sei nicht die Einzige, sie hätten Wichtigeres zu tun. Ich setzte eine Frist bis zum Donnerstag, es hat sich nichts getan. Außerdem haben wir das Ganze noch einmal schriftlich per e-Mail an die Stadt gesendet, auch unser OB hat diese e-Mail bekommen. Keine Reaktion!

Inzwischen trauen wir uns nicht mehr in unseren Garten, der Baum knackt und steht sehr schief. Was muss erst passieren, dass man bei der Stadt Gehör findet?
Karola Apel, Nordhausen
Sturmschäden im Mäusetal (Foto: privat)
Sturmschäden im Mäusetal (Foto: privat)
Sturmschäden im Mäusetal (Foto: privat)
Sturmschäden im Mäusetal (Foto: privat)
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
mario63
31.07.2015, 14:44 Uhr
befremdliche reaktion
was habt ihr denn erwartet, das die gleich springen, wenn das eigene volk hilfe braucht ??? jetzt wird sich nur um die flüchtlinge gekümmert und wir das eigene volk sind dochjallen politikern sowas von egal.
Paulinchen
31.07.2015, 16:01 Uhr
Sehr geehrte Frau Apel,
leider ist die Stadtverwaltung bislang nicht nur bei Ihnen untätig geblieben. Die Zufahrt zum Stadtteil Rodishain wurde offensichtlich zum Nationalpark erhoben, damit das gesamte Bruchholz liegen bleiben kann. Auch der umgestürzte Baum an der Einfahrt zur Ziegelei wurde bis heute nicht entfernt.

Sie schreiben in Ihrem Brief, dass die Stadt Nordhausen knapp bei Kasse ist. Leider kann ich das nicht verstehen. Ich wohne in der Weberstraße (oberer Teil), dort kehrt die Stadt Nordhausen regelmäßig unser Geld zusammen. Nur eine Gegenleistung (Straßenreinigung) bekommen wir nie!!! Die dort parkenden Fahrzeuge verhindern das Kehren im unmittelbaren Bereich des Fahrbahnrandes. Wenn dann mal ein Dauerparker wegfährt, dann liegt der Dreck so hoch, dass man ihn mit der Schaufel wegnehmen könnte. Leider sieht sich die Stadt hier nicht (!) in der Lage, die Straßenreinigung durch das Aufstellen von Schildern zu ermöglichen. Aber die Kehrmaschine fährt mit hochgezogenen Bürsten zügig in der Fahrbahnmitte durch. Die dummen Anlieger zahlen ja ohne zu murren. Oder ist das sogar Betrug, Geld zu kassieren, ohne dafür eine Leistung zu erbringen?
Mir stellt sich so langsam die Frage, ob bei der Stadt Nordhausen der Personalbestand so groß ist, dass die Gehaltsausgaben die Einnahmen übertreffen. Die Deutsche Bahn AG macht es im Moment vor, dort werden sogar Vorstandsmitglieder ausgesondert. Ich glaube es sind fünf Personen, die pro Jahr etwas über 5,6 Millionen Euro verschlungen haben. Kann man über Sparmaßnahmen in der Stadtverwaltung nicht auch mal nachdenken? Ich wiederhole mich hier, in den Jahren um 1985 hatten wir ca. 49.000 Einwohner und nur einen Bürgermeister. Heute dümpeln wir so um die 35.000 – 37.000 Einwohner rum und haben einen OB. Wofür und weshalb muss das denn sein??? Sie sehen werte Frau Apel, die Bediensteten der Stadt haben täglich zu tun, damit sie ihren Arbeitsplatz behalten, da können die sich doch nicht um umgestürzte Bäume kümmern, wo sie doch jeden Moment vom Arbeitsplatz stürzen könnten.
Herr Taft
31.07.2015, 16:06 Uhr
Alles richtig gemacht, liebe Frau Apel
Sie haben den Verantwortlichen (die Stadt) auf den Missstand und den entstandenen Schaden aufmerksam gemacht, ihre Forderungen (Schadenersatz) gestellt und eine Frist gesetzt. Anwalt konsultieren und ggf. klagen. Auch die Stadt ist eine Rechtspersönlichkeit und muss ihren Pflichten nachkommen.
Pressesprecher Stadt Nordhausen
31.07.2015, 16:11 Uhr
Baumschäden in Ost: Sie haben Gehör gefunden
Sehr geehrte Frau Apel,

die notwendigen Beräumungsarbeiten durch eine Fachfirma beginnen in der kommenden Woche.

Unmittelbar nach Ihren beiden E-Mails vom 27. Juli an die Stadtverwaltung war am 28. Juli der zuständige Mitarbeiter mit der jetzt beauftragten Fachfirma vor Ort, um „Am Mäusetal“ die Schäden zu begutachten und die Details der Beräumung abzusprechen sowie die Beauftragung auszulösen.

Wir bedauern, dass diese Information Sie nicht erreicht hat. Die schnelle Lösung des Problems stand im Vordergrund.

Freundliche Grüße
Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen
Blumenfreund
31.07.2015, 16:22 Uhr
Warum muss man erst an die Öffentlichkeit gehen?
Es ist doch sehr befremdlich, dass wenn man an die Öffentlichkeit geht, plötzlich eine Reakation aus dem Rathaus kommt, nachdem drei Wochhen lang versucht wurde das Problem auszusitzen.

K. Apel
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