Sa, 06:40 Uhr
05.06.2004
nnz-Rückspiegel: 5. Juni 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Personalabbau, Connex, Arbeitsmarkt und Tod
Die Harmlosigkeit ist vorbei
Eigentlich klang der Kreistagsbeschluß zur Reduzierung der Personalkosten im Landratsamt eher harmlos. Doch jetzt geht in der Kreisverwaltung die Angst um. Die Angst vor betriebsbedingten Kündigungen. Um das Personal notwendig zu reduzieren, war gegenüber der Öffentlichkeit immer von 28 so genannten KW-Stellen die Rede. Künftig wegfallend sollen die Stellen sein. Die Frage stand also, wann fällt was, oder genauer gesagt, wer fällt weg? Rund die Hälfte der 28 Stellen soll über Altersteilzeit abgebaut werden, die andere Hälfte durch betriebsbedingte Kündigungen. Das bestätigte der nnz heute der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD)...ausführlich im nnz-Archiv
Connex macht Furore
Während man sich in Nordhausen freut, durch Connex ab morgen mit weiten Teilen deutscher Bundesländer verbunden zu sein, kommt aus Frankfurt/M. eine Meldung, die aufhorchen lässt. Die Meldung betrifft den hessischen Teil der Fernverbindung zwischen Köln-Berlin-Rostock über Gießen, Nordhausen und Halle und ist der Online-Zeitung der Frankfurter Rundschau entnommen. Wer danach von Freitag an mit dem Connex-Zug in Eichenberg, Gießen, Wetzlar oder Dillenburg ankommt, kann dort ohne Aufpreis alle örtlichen RMV- und NVV-Verkehrsmittel innerhalb des Stadtgebietes benutzen. Mehr noch: Der Fahrgast kann in den Städten sogar kreuz und quer fahren – den ganzen Tag lang. Er kann das Ticket also auch noch für die Rückfahrt zum Bahnhof benutzen. Darüber hinaus gilt zwischen den Stationen in den Verbundgebieten im Connex-Zug der jeweiligen Verbund- oder Übergangstarif, und zwar ohne Zuschlag. Nur eine Ausnahme besteht: Besitzer des Semestertickets müssen 1,50 Euro zuzahlen...ausführlich im nnz-Archiv
LGS startet Kunstwettbewerb
Es wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Bäume, Blumen, Hecken und eine ungeheure Farbenvielfalt werden nicht nur das Leben der Nordhäuser dauerhaft bereichern, sondern auch die Besucher begeistern. Bahnhof, Altstadt, Rathaus und vor allem der Petersberg im Herzen der Stadt erfahren einen Wandel. Genaues Hinschauen ist jetzt gefragt. Terrassierte Themengärten verführen und begleiten Sie in eine andere Welt, die Sie nicht mehr verlassen wollen. Der historische Stadtrundgang lädt ein, den alten Stadtkern, seine Architektur und die Historie kennen zu lernen. Fachwerkhäuser - längst noch nicht aus der Mode gekommen - und das neue Nordhausen gehen eine Symbiose aus Vergangenheit und Zukunft ein, machen diesen Besuch so reizvoll. Wohlfühlen - nur ein Grund sich die Landesgartenschau in Nordhausen anzusehen. In diesem Rahmen lobt die Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH einen internationalen und nationalen Kunstwettbewerb zum Thema "Heimat" aus. Gärten und Parks bieten seit jeher aber einen Raum, in dem Kunst und Kommunikation stattfinden: hier singen Menschen, hier malen Menschen, hier fotografieren Menschen, hier schreiben Menschen, hier philosophieren Menschen, hier spielen sie aber auch Fußball, grillen, gehen spazieren oder picknicken. Mit anderen Worten: Hier sind sie zu Hause. Gärten und Parks prägen die Landschaft einer Stadt. In ihnen manifestiert sich auch der Heimatbegriff ihrer Bewohner...ausführlich im nnz-Archiv
Lehrstellenmarkt dramatisch
Ende Mai waren in Nordthüringen 4.086 Jugendliche als Bewerber um einen Ausbildungsplatz in der Berufsberatung gemeldet. 1.589 dieser Bewerber sind bisher noch nicht versorgt, 164 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt haben mit 609 Mädchen und Jungen genau so viele wie vor Jahresfrist in Nordthüringen einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. 60 weitere Schulabgänger konnten in anderen Arbeitsamtsbezirken der neuen Bundesländer einen Ausbildungsbetrieb finden. In den Unternehmen der alten Bundesländer, besonders in Niedersachsen, haben bereits 246 Bewerber einen Lehrvertrag erhalten, 75 weniger als Ende Mai 2002. Mehrere hundert Bewerber entschieden sich für weitergehende Schulen. Von den 2.497 noch nicht vermittelten Ausbildungsplatzsuchenden haben rund 1.230 den Abschluss der mittleren Reife, 650 einen Hauptschulabschluss, 310 keinen Schulabschluss bzw. beenden eine Sonderschule. Weitere rund 300 junge Leute mit Fach- und Hochschulreife werden noch von den Berufsberatern betreut, die eine betriebliche Berufsausbildung anstreben...ausführlich im nnz-Archiv
Rückgang, aber keine Entspannung
Die Arbeitsmarktdaten für den Mai sind heute veröffentlicht worden. Im Landkreis Nordhausen ist die Quote zwar leicht zurückgegangen, doch von einer deutlichen Entspannung könne noch keine Rede sein. Das meint jedenfalls das Arbeitsamt. Die Arbeitslosigkeit ist genau wie im Vormonat in allen Dienststellen des Arbeitsamtes zurück gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr stellt sich aber die Lage auf dem Arbeitsmarkt schwieriger dar. Im Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats 9.656 Frauen und Männer arbeitslos, 377 weniger als im Vormonat, aber 385 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug auf der Basis aller abhängigen zivilen Erwerbspersonen 21,2 Prozent, im April lag diese Quote noch bei 21,8 Prozent und war vor einem Jahr noch einen Prozentpunkt niedriger...ausführlich im nnz-Archiv
Fast eine halbe Million jährlich
Den Nordhäuser Stadträten ist gestern der Entwurf eines Nachnutzungskonzeptes für das Gelände der Landesgartenschau vorgestellt worden. Das Nachnutzungskonzept bestimmt im wesentlichen die Nutzung des Kernbereiches der Landesgartenschau. In diesem Zusammenhang seien bislang drei Varianten der Geländeeinzäunung untersucht worden, so LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan gegenüber nnz. Die erste Variante sieht vor, das zur Landesgartenschau eingezäunte Gelände auch danach eingezäunt und mit einem geringen Eintrittsentgelt zugängig zu machen. Möglich sei auch (Variante 2), das Zaunareal von der Weberstraße, Breitscheidstraße, der Frauenbergerstiege, der Sangerhäuser Straße und Vor dem Vogel auszuweisen. Dieses Revier wird nur zu Veranstaltungen einer Eintrittspflicht unterlegt. Die übrige Zeit ist das Gelände öffentlich zugängig. Die dritte Variante sieht den Rückbau der gesamte Einzäunung vor und die Bereiche, in denen Veranstaltungen stattfinden können, die werden jeweils zu diesen Terminen eingezäunt...ausführlich im nnz-Archiv
Tod durch Kohlendioxid
In Nordhausen ereignete sich bereits am Wochenende ein tragisches Unglück. Dabei kam der Wirt der Gaststätte in der Gartenanlage Blumensiedlung ums Leben. Wie die Polizei heute erst mitteilte, habe der 57jährige am Samstag nach einem Defekt an der Schankanlage im Keller der Gaststätte sehen wollen. Als er längere Zeit nicht wieder in den Gastraum zurückkehrte, schaute seine Frau in den Keller. Dort fand sie ihren Mann leblos, sie informierte sofort den Notarzt. Diesem wurde im Keller übel. Der Grund war zu diesem Zeitpunkt vermutlich ausströmendes Kohlendioxid. Nach einer Zwangsbelüftung durch die Feuerwehr konnte der Tote geborgen und der Verdacht bestätigt werden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzPersonalabbau, Connex, Arbeitsmarkt und Tod
Die Harmlosigkeit ist vorbei
Eigentlich klang der Kreistagsbeschluß zur Reduzierung der Personalkosten im Landratsamt eher harmlos. Doch jetzt geht in der Kreisverwaltung die Angst um. Die Angst vor betriebsbedingten Kündigungen. Um das Personal notwendig zu reduzieren, war gegenüber der Öffentlichkeit immer von 28 so genannten KW-Stellen die Rede. Künftig wegfallend sollen die Stellen sein. Die Frage stand also, wann fällt was, oder genauer gesagt, wer fällt weg? Rund die Hälfte der 28 Stellen soll über Altersteilzeit abgebaut werden, die andere Hälfte durch betriebsbedingte Kündigungen. Das bestätigte der nnz heute der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD)...ausführlich im nnz-Archiv
Connex macht Furore
Während man sich in Nordhausen freut, durch Connex ab morgen mit weiten Teilen deutscher Bundesländer verbunden zu sein, kommt aus Frankfurt/M. eine Meldung, die aufhorchen lässt. Die Meldung betrifft den hessischen Teil der Fernverbindung zwischen Köln-Berlin-Rostock über Gießen, Nordhausen und Halle und ist der Online-Zeitung der Frankfurter Rundschau entnommen. Wer danach von Freitag an mit dem Connex-Zug in Eichenberg, Gießen, Wetzlar oder Dillenburg ankommt, kann dort ohne Aufpreis alle örtlichen RMV- und NVV-Verkehrsmittel innerhalb des Stadtgebietes benutzen. Mehr noch: Der Fahrgast kann in den Städten sogar kreuz und quer fahren – den ganzen Tag lang. Er kann das Ticket also auch noch für die Rückfahrt zum Bahnhof benutzen. Darüber hinaus gilt zwischen den Stationen in den Verbundgebieten im Connex-Zug der jeweiligen Verbund- oder Übergangstarif, und zwar ohne Zuschlag. Nur eine Ausnahme besteht: Besitzer des Semestertickets müssen 1,50 Euro zuzahlen...ausführlich im nnz-Archiv
LGS startet Kunstwettbewerb
Es wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Bäume, Blumen, Hecken und eine ungeheure Farbenvielfalt werden nicht nur das Leben der Nordhäuser dauerhaft bereichern, sondern auch die Besucher begeistern. Bahnhof, Altstadt, Rathaus und vor allem der Petersberg im Herzen der Stadt erfahren einen Wandel. Genaues Hinschauen ist jetzt gefragt. Terrassierte Themengärten verführen und begleiten Sie in eine andere Welt, die Sie nicht mehr verlassen wollen. Der historische Stadtrundgang lädt ein, den alten Stadtkern, seine Architektur und die Historie kennen zu lernen. Fachwerkhäuser - längst noch nicht aus der Mode gekommen - und das neue Nordhausen gehen eine Symbiose aus Vergangenheit und Zukunft ein, machen diesen Besuch so reizvoll. Wohlfühlen - nur ein Grund sich die Landesgartenschau in Nordhausen anzusehen. In diesem Rahmen lobt die Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH einen internationalen und nationalen Kunstwettbewerb zum Thema "Heimat" aus. Gärten und Parks bieten seit jeher aber einen Raum, in dem Kunst und Kommunikation stattfinden: hier singen Menschen, hier malen Menschen, hier fotografieren Menschen, hier schreiben Menschen, hier philosophieren Menschen, hier spielen sie aber auch Fußball, grillen, gehen spazieren oder picknicken. Mit anderen Worten: Hier sind sie zu Hause. Gärten und Parks prägen die Landschaft einer Stadt. In ihnen manifestiert sich auch der Heimatbegriff ihrer Bewohner...ausführlich im nnz-Archiv
Lehrstellenmarkt dramatisch
Ende Mai waren in Nordthüringen 4.086 Jugendliche als Bewerber um einen Ausbildungsplatz in der Berufsberatung gemeldet. 1.589 dieser Bewerber sind bisher noch nicht versorgt, 164 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt haben mit 609 Mädchen und Jungen genau so viele wie vor Jahresfrist in Nordthüringen einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. 60 weitere Schulabgänger konnten in anderen Arbeitsamtsbezirken der neuen Bundesländer einen Ausbildungsbetrieb finden. In den Unternehmen der alten Bundesländer, besonders in Niedersachsen, haben bereits 246 Bewerber einen Lehrvertrag erhalten, 75 weniger als Ende Mai 2002. Mehrere hundert Bewerber entschieden sich für weitergehende Schulen. Von den 2.497 noch nicht vermittelten Ausbildungsplatzsuchenden haben rund 1.230 den Abschluss der mittleren Reife, 650 einen Hauptschulabschluss, 310 keinen Schulabschluss bzw. beenden eine Sonderschule. Weitere rund 300 junge Leute mit Fach- und Hochschulreife werden noch von den Berufsberatern betreut, die eine betriebliche Berufsausbildung anstreben...ausführlich im nnz-Archiv
Rückgang, aber keine Entspannung
Die Arbeitsmarktdaten für den Mai sind heute veröffentlicht worden. Im Landkreis Nordhausen ist die Quote zwar leicht zurückgegangen, doch von einer deutlichen Entspannung könne noch keine Rede sein. Das meint jedenfalls das Arbeitsamt. Die Arbeitslosigkeit ist genau wie im Vormonat in allen Dienststellen des Arbeitsamtes zurück gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr stellt sich aber die Lage auf dem Arbeitsmarkt schwieriger dar. Im Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats 9.656 Frauen und Männer arbeitslos, 377 weniger als im Vormonat, aber 385 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug auf der Basis aller abhängigen zivilen Erwerbspersonen 21,2 Prozent, im April lag diese Quote noch bei 21,8 Prozent und war vor einem Jahr noch einen Prozentpunkt niedriger...ausführlich im nnz-Archiv
Fast eine halbe Million jährlich
Den Nordhäuser Stadträten ist gestern der Entwurf eines Nachnutzungskonzeptes für das Gelände der Landesgartenschau vorgestellt worden. Das Nachnutzungskonzept bestimmt im wesentlichen die Nutzung des Kernbereiches der Landesgartenschau. In diesem Zusammenhang seien bislang drei Varianten der Geländeeinzäunung untersucht worden, so LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan gegenüber nnz. Die erste Variante sieht vor, das zur Landesgartenschau eingezäunte Gelände auch danach eingezäunt und mit einem geringen Eintrittsentgelt zugängig zu machen. Möglich sei auch (Variante 2), das Zaunareal von der Weberstraße, Breitscheidstraße, der Frauenbergerstiege, der Sangerhäuser Straße und Vor dem Vogel auszuweisen. Dieses Revier wird nur zu Veranstaltungen einer Eintrittspflicht unterlegt. Die übrige Zeit ist das Gelände öffentlich zugängig. Die dritte Variante sieht den Rückbau der gesamte Einzäunung vor und die Bereiche, in denen Veranstaltungen stattfinden können, die werden jeweils zu diesen Terminen eingezäunt...ausführlich im nnz-Archiv
Tod durch Kohlendioxid
In Nordhausen ereignete sich bereits am Wochenende ein tragisches Unglück. Dabei kam der Wirt der Gaststätte in der Gartenanlage Blumensiedlung ums Leben. Wie die Polizei heute erst mitteilte, habe der 57jährige am Samstag nach einem Defekt an der Schankanlage im Keller der Gaststätte sehen wollen. Als er längere Zeit nicht wieder in den Gastraum zurückkehrte, schaute seine Frau in den Keller. Dort fand sie ihren Mann leblos, sie informierte sofort den Notarzt. Diesem wurde im Keller übel. Der Grund war zu diesem Zeitpunkt vermutlich ausströmendes Kohlendioxid. Nach einer Zwangsbelüftung durch die Feuerwehr konnte der Tote geborgen und der Verdacht bestätigt werden...ausführlich im nnz-Archiv

